Rückblick Hessen-sonn-tag
Gesammelte Eindrücke vom ersten Sonntag
Wochenende, schönes Wetter, das Zugpferd Grönemeyer und dann auch noch Publik Viewing der Europameisterschaftspiel, genug Anlässe zum Hessentag nach Homberg zu fahren.
Die Folgen: Staus auf den Zufahrtsstraßen, ab Wabern, ab Lützelwig, teilweise Rückstau bis auf die Autobahn A7. Durch die Verzögerungen in der Anreise kam der Stress hinzu, noch rechtzeitig zum Konzertbeginn anzukommen. Das Verbot der Polizei, Parkgebühren zu kassieren, hat sicherlich böseren Unmut verhindert.
"Die zur Verfügung stehenden Park-Kapazitäten waren gestern zu keiner Zeit voll ausgelastet." https://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44149/1207084/polizei_homberg
Wer noch weiter vorgeplant hatte und auf den Shuttle-Verkehr setzte war nicht besser dran.Die überfüllten Bussen, in denen Menschen mit dem Gesicht an die Scheiben gepresst standen, zeugten nicht von gastfreundlicher Vorsorge. Auch die langen Fußwege haben einige Besucher frustriert und ihnen die Freude genommen.
Wer es endlich bis zum Eingang der Hessentags-Arena geschafft hat, fand sich auch da in einer großen Menschenmenge. Die Ordner konnten auch hier nicht mehr die Eintrittskarten kontrollieren, wenn sie nicht den Konzertbeginn verzögern wollten. Beim Konzert sind dann aber alle auf Ihre Kosten gekommen, auch wenn einigen das Vorprogramm zu lang war. Das 2:1 im Spiel gegen Polen hat noch zusätzlich zur guten Stimmung beigetragen.
Anders das Bild im großen Festzelt, es war nur etwa ein Viertel besetzt. Der Umsatz der Versorgungsbetriebe war entsprechend gering.
Auch in der Stadt sehr unterschiedliche Erfahrungen. Während bei dem einen schon frühzeitig alle Getränke ausverkauft warn, standen andere Geschäftsleute verlassen in ihren Geschäftsräumen.
Erfreulich: das Schlossberg-Cafe hat auch geöffnet. Hoffentlich bleibt es so. Hinzugekommen sind außerdem: das CaféHaus, die Außenterrasse am MokkaSinn. Hoffentlich bleibt davon auch noch viel nach dem Hessentag.
Andere Eindrücke von Homberger Besuchern:
HNA Leserbriefe online oder Kommentare

Drei winkende Arme nach Fotografen Anweisung und die anderen Zuschauer abwartend was da kommen wird.
„Hessentag der wirklich kurzen Wege.“ (Bernd Pfeiffer, CDU)
2/3 der Besucher entfallen auf zwei Konzerte. Das andere Drittel verteilt sich auf 30 weitere kostenpflichtige Veranstaltungen.
Eröffnung des Hessentags:
Webcam: 6. Juni 2008, 14:15.
Frankfurter Rundschau blickt kritisch auf die Hessentagsstadt.
Unbekanntes Homberg. Perspektivwechsel bringt neue Ansichten, Einsichten
Geboren am 27. Januar 2008.
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Titanic Mythos stand für den ungebrochenen Fortschrittsglauben, größer, schneller, unsinkbar – bis zum Untergang.