HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Trinkwasserbrunnen am Marktplatz und auf dem Burgberg

 

Abbildung: Foto eines menschenleeren Marktplatzes mit einem Trinkbrunnen für die"zahlreichen Besucher"

Die Stadt informiert auf ihrer Webseite:  "Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben beliefen sich auf 34.295,80 Euro". Das heißt es gibt noch weitere Ausgaben, für die keine Fördermittel zugewendet werden.


Der eine Trinkwasserbrunnen steht auf dem Homberger Marktplatz, der andere auf dem Burgberg bei der Gaststätte. Auf dem Busbahnhof, wo die meisten Menschen verkehren steht kein Trinkwasserbrunnen, auch nicht am Einkaufszentrum.

Je Brunnen sind damit rund 17.000 Euro für die Einrichtung ausgegeben worden. Die Förderquote würde 90 Prozent betragen, so dass die Stadt nur  3.429,58 Euro selbst für beide Brunnen zahlen muss.

 

Was stimmt nur?

In dem Flyer zu dem Förderprogramm des hessischen Landwirtschaftsministeriums heißt es:

Der Zuschuss kann bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten für Kommunen (betragen)

Die Förderung ist für zwei Trinkbrunnen für die ersten 10.000 Einwohner
und einen Trinkbrunnen je weitere 10.000 Einwohner möglich

Trinkbrunnen und deren Anbindung können mit einem Betrag von bis zu 10.000 Euro je Trinkbrunnen 
bezuschusst werden.

Wenn die Stadt angibt, dass ein Brunnen rund 17.000 Euro kostet und das Land "Trinkbrunnen und deren Anbindung können mit einem Betrag von bis zu 10.000 Euro je Trinkbrunnen bezuschusst, bleiben für die Stadt Kosten von 7.000 Euro je Trinkbrunnen. Dieser Betrag ist sehr viel höher, als der, den die Stadt auf der Webseite angibt. 

3.429,58 Euro bei zwei Trinkbrunnen ergibt 1.714,79 Euro für einen Trinkbrunnen. Das ist ein erheblicher Unterschied zu den 7.000 Euro, die das Ministerium angibt.

Fazit:
Die Aussagen der Stadt stimmen nicht mit denen des Ministeriums überein.
Wem kann man als Bürger glauben?


Standortfrage

Wie das von der Stadt veröffentlichte Foto zeigt, ist der Marktplatz menschenleer. Trinkwasserbrunnen sollen aber dort aufgestellt werden, wo viel Menschen anzutreffen sind. Das sind der Busbahnhof und das Einkaufszentrum.
Dort ist kein Trinkwasserangebot. Gerade auf dem Busbahnhof wäre es notwendig. Aber stattdessen steht der zweite Brunnen neben der Burgberggaststätte. Falls sich einmal ein Besucher auf den Burgberg begeben haben soll und die Gaststätte ist geschlossen, dann gibt es dort einen Trinkbrunnen. 


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Verschuldung Hombergs im Vergleich mit Riedstadt

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Liederreise querbeet, So. 16. August, 17 Uhr

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