HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Abbruch an der Klinik: Staub, Wasser und Kosten


Bildschirmfoto von der Webseite der Stadt. Sie wurde eingerichtet, damit alle den Abriss verfolgen können.
Link: 
https://www.youtube.com/watch?v=trfFdxnakGU

In dem Live-Video kann man genau sehen, wie der Bagger den Bauschutt mit seiner Baggerschaufel zusammen kratzt, auflädt und auf der anderen Seite ablädt. Dabei ist deutlich die Staubwolke über und neben dem Bagger zu sehen.
Solche Staubbelastung, die sich auch auf das angrenzende Gebiet verteilt, darf es eigentlich bei Abrissarbeiten gar nicht geben. Um die Staubbildung zu verhindern, muss der aktive Einsatzort bewässert werden. 

Auch auf der Baustelle wird gewässert, allerdings nicht dort, wo Staub gebunden werden sollte. Das Wasser benässt nur die Baustellenstraße, ohne das damit der notwendige Effekt entsteht.
Teures Trinkwasser wird so vergeudet. Macht ja nichts, die Bürger bezahlen es ja mit ihren Steuern. Wo ist eigentlich die Überwachung der Abbruchmaßnahme durch den Auftraggeber, die Stadt?

Das Abbruchunternehmen muss für den Auftrag bezahlt werden. Danach wird wohl nichts weiter passieren, es wird nichts gebaut werden. Bis jetzt ist das Gebiet immer noch als Krankenhaus im Flächennutzungsplan enthalten. Es gibt nur einen Beschluss, den Plan einmal zu ändern. Erfolgt ist es bisher nicht. Der Beschluss liegt schon Jahre zurück.

Warum übernahm die Stadt die Altlast und die Abbruchkosten? Warum erfolgt der Abriss jetzt, wo alle Kommunen in Deutschland über die fehlenden Finanzen klagen?

Eine beispiellose Finanzkrise bedroht die Kommunen in Deutschland. Die Städte rutschen immer tiefer in ein Rekorddefizit, das sie nicht selbst zu verantworten haben. Investitionen in die Zukunft müssen vertagt, wichtige Leistungen gestrichen werden. Das ist gefährlich für Deutschland und unser Miteinander insgesamt. 
Deutscher Städtetag

Für Homberg trifft diese Aussage nicht zu, Homberg hat sein Rekorddefizit selbst zu verantworten. Die Stadt hätte das Klinikareal nicht kaufen und erst recht nicht abreißen müssen. Es gab keine Notwendigkeit, so zu handeln.

Bisher ist nur ersichtlich, dass Bürgermeister Dr. Ritz mit Frau Dr. Federwisch von Asklepios eine Vereinbarung getroffen hat. Wohl eine sehr verbindliche Vereinbarung, so dass Frau Dr. Federwisch keinen Zweifel hatte, dass der Plan auch umgesetzt wird. Und wir sehen, er wird umgesetzt, koste es der Stadt, was es wolle.

Bildschirmfoto: Aus dem defekten Schlauch sprüht das Trinkwasser auf den Zufahrtsweg.

Keiner stellt das Wasser ab, wozu auch? Es wird der Stadt in Rechnung gestellt oder aber die Stadt liefert es kostenfrei, denn am Ende muss die Stadt die Kosten tragen.

 


Die Inszenierung „Bauprojekt Klinikareal“

   Es gibt kein Bauprojekt Klinikareal, es gibt nur die Inszenierung eines Bauprojektes.     Es gab keinen Investor, der sich auf den Aufruf der Stadt gemeldet hat, somit brauchte es kein "Investorenauswahlverfahren". Ein solches Verfahren zu entwerfen wurde als Auftrag vergeben. An wen?  An die Zukunftsoptimistin, die den immer wachsenden Leerstand an Läden mit bunten […]

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Stadtverordnete: Kandidaten nach Stimmen

   Nachdem die Wahlergebnisse für die Stadtverordnetenversammlung mit den Stimmen für jeden Kandidaten veröffentlicht sind, können aus den Daten auch andere Zusammenhänge sichtbar gemacht werden. Die Kandidaten sind nach der Zahl der erhaltenen Stimmen sortiert. Daraus ergibt sich eine andere Reihenfolge, als die Reihenfolge auf den Parteienlisten. Es zeigt welche Kandidaten auf der Parteiliste nach […]

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Das Osterthema: Der Frieden und die Waffen

Ostern wird gern über Frieden gesprochen, doch es wird in diesem Jahr mehr Geld für Waffen ausgegeben, als jemals zuvor.
Waffen werden nicht nur gekauft, sie werden auch eingesetzt. Täglich hören und sehen wir von den Opfern der Kriege.

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Endlich Text der Stele abgedeckt

  

Der geschichtsverfälschende Text zur NS-Geschichte ist Anfang April 2026 mit schwarzen Tafeln abgedeckt worden.

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Schäden am Hausbrunnenweg Schäden – kein Projekt, das dem Bürgermeister am Herzen liegt?


Die Pflichtaufgabe Straßenbau liegt dem Bürgermeister wohl nicht so am Herzen. Solche Aufgaben verschiebt er oder lässt sie liegen, bis sie in Vergessenheit geraten.
Die Pflichtaufgabe Straßensicherung der Straße Hausbrunnenweg hat er seit Jahren liegen lassen. Lieber beschäftigt er sich mit viel medialer Unterstützung mit dem Abriss des Krankenhausgeländes.

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Leider kein Aprilscherz

Abbildung: Standbild aus der Webcam zum Abriss des Schwesternwohnheims auf dem Klinikareal. Im Mai 2021 hat die Stadt das Klinikareal übernommen und alle, die dem "Kauf" zugestimmt haben, wussten, dass das ein Millionengrab für die Stadt werden würde. Seit Fünf Jahren wurde für das Gelände Geld für Planer, Ingenieure und so unsinnige Projekte wie "Entwurf eines […]

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SUSI ist weiter als Ärgernis geblieben

  Die Worte des Bürgermeisters erweisen sich als wertlos. Vor der Kommunalwahl hat Bürgermeister Dr. Nico Ritz viel Beifall erhalten, als er in der Stadthalle sagte, "Susi", die Verträge der Automatenstimmer der technischen Telefonannahme, seien gekündigt. Selbst wenn die Verträge bis zum Kündigungstermin noch eine Laufzeit haben, kann man die Technik doch abschalten und durch […]

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Ohne Transparenz keine Demokratie – Informationsfreiheit verweigert

Informationsfreiheit ist ein Recht auf Zugang zu amtlichen Informationen.

Das Recht besteht in Schweden seit 1766.

In Hessen erst seit 2018.
Hessen ist in Deutschland Schlusslicht in Bezug auf Informationsfreiheit.

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2016: Asklepios und Wohnbebauung

   Im September 2016 berichtete die HNA über die Zukunft des Krankenhauses unter der Überschrift:  "Asklepios: Wohngebiet auf Ex-Krankenhaus-Gelände ist einzig realistische Nutzung" Jetzt gibt es Pläne, das Gebäude abzureißen und dort ein Wohngebiet entstehen zu lassen. Bevor der Konzern den Abriss in die Tat umsetzt, müsste die Stadt planungsrechtlich aktiv werden. Grund: Das Krankenhaus steht […]

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Grünen wortbrüchig: stimmen 2 Millionen Verlust für die Stadt zu

Zukunftsträchtige Nutzung des Krankenhausareals Abbildung: Ausschnitt aus der Webseite der Grünen Die Wandlungsfähigkeit der Homberger Grünen Es ist keine Option, das Krankenhausgebäude als leerstehende Bauruine zu erhalten. Bündnis 90/DIE GRÜNEN begrüßen daher die Pläne des Eigentümers Asklepios, das Gebäude abzureißen, wenn andere Nutzungsmöglichkeiten auf dem Grundstück ermöglicht werden. Hierbei lehnen die GRÜNEN jegliche Übernahme finanzieller […]

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Wo ist der „breit angelegte Diskussionsprozess“ zum dem Text auf der Stele der Toleranz?

 Gestern, am 26. März 2026 traf das E-mail des Antisemitismusbeauftragten aus der hessischen Staatskanzlei ein. für Ihre Nachricht zur „Stele der Toleranz“ in Homberg (Efze) an Herrn Becker, zu der sie bereits korrespondiert haben, danke ich Ihnen in seinem Auftrag. In dieser Angelegenheit darf ich auf die von der Stadt veröffentlichte Pressemitteilung verweisen. Darin wird […]

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Prekäre Finanzen, zu viele Pflichtaufgaben ?

  Abbildung: Textauszug aus dem HNA-Bericht vom 27. März 2026  zum Protest der nordhessischen Landräte und Bürgermeister in Wiesbaden am 27. März 2025   Schon im Juni 2024 klagte der hessische Städtetag, die Kommunen stehen mit dem Rücken zur Wand. Schon zu diesem Zeitpunkt betrieb Bürgermeister Dr. Nico Ritz eine verschwenderische Ausgabenpolitik, noch vor dem Ankauf […]

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