HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Vor 10 Jahren: 1. Sitzung der Stadtverordneten

Vor 10 Jahren, 2016, durfte ich als ältester Stadtverordneter die 1. -die konstituierende Sitzung- Sitzung der Homberger Stadtverordnetenversammlung eröffnen.  Ich hielt dazu die folgende Ansprache, sie ist noch heute gültig, deswegen auch wert noch einmal daran zu erinnern. 
Quelle 

Liebe Homberger Bürgerinnen und Bürger,

heute beginnt eine neue Periode der kommunalen Selbstverwaltung in Homberg.
Als 1949 die kommunale Selbstverwaltung im Grundgesetz festgeschrieben wurde, war das eine Lehre aus zwölf Regierungsjahren einer Einheitspartei. Es war eine Lehre aus den hinterlassenen Trümmern.

Die kommunale Selbstverwaltung sei die Schule der Demokratie, heißt es. Hier könnten die Menschen selbst über das bestimmen, was sie betrifft.

Doch auch in den Kommunen erleben sie eine wachsende Kluft zwischen dem demokratischen Erwartungen und der politischen Praxis.
Der Abstand wird immer größer.
Viele haben resigniert. Die Wahlbeteiligung zeigt es.

Es liegt an uns Stadtverordneten durch unsere Arbeit bei den Menschen wieder Vertrauen in eine demokratische Politik wachsen zu lassen.

Als Stadtverordnete haben wir Pflichten übernommen.
Wir haben die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger zu beachten und allen zu dienen.

Die Gemeindeordnung beschreibt unsere Aufgabe so: Wir haben die "gesamte Verwaltung der Gemeinde und die Geschäftsführung" des Magistrat zu überwachen, insbesondere die Verwendung der Gemeindeeinnahmen.
Überwachen heißt: Wir sind dafür verantwortlich, dass Recht und Gesetz eingehalten werden.

In zwei Tagen wird hier in der Stadthalle gefeiert. Seit 25 Jahren steht die Stadthalle wieder im neuen Glanz.
Die Geschichte der Stadthalle kann uns etwas lehren.
Vor 30 Jahren hätten wir hier nur Betonstützen und die eingezogene nackte Betondecke eines Lagerraumes gesehen. Heute sitzen wir in einer besonders schönen Jugendstil-Halle.
Das haben wir dem Engagement des Homberg Bürgers Georg Ritter zu verdanken. Er hat nicht nur bis zur Betondecke gesehen, er hat in einem größeren Zusammenhang gedacht und erkannt welcher Chance in dem Gebäude verborgen lag.

Die Idee von Herrn Ritter wurde kontrovers diskutiert. Es ist gut, wenn das Für und Wider in der Stadt diskutiert wird, es zeugt von einer lebendigen Stadt und bringt im besten Fall neue Einsichten.

Gegen anfänglichen Widerstand ist es ihm gelungen, viele Bürgerinnen und Bürger für die Idee zu gewinnen. Am Ende hat auch die Verwaltung mitgezogen und half, Fördermittel zu beschaffen.

Dieses Halle ist ein gutes Beispiel was Bürgerinnen und Bürger in Bewegung setzen können.
Engagierte, kreative Bürger sind ein Voraussetzung für eine lebendige Stadt,

 

Wir hören von den globalen Krisen in den Nachrichten.
Vor Ort bekommen wir die Auswirkungen zu spüren, auch wenn der Zusammenhang nicht immer gleich erkannt wird. Heute gilt: Think global, act local.

Wir müssen die größeren Zusammenhänge verstehen, wenn wir wirksam handeln wollen.
Die Krisen der Gesellschaft nehmen zu. Wir werden schmerzlich mit den Folgen der bisherigen Politik konfrontiert.

Die Zukunft können wir nicht mit den Rezepten von gestern gestalten.
Wir müssen ganz neue noch unbekannte Lösungen suchen.
Dafür brauchen wir alle Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Kompetenz, ihrer Kreativität und ihrer Kritik.
Wir brauchen auch die, die sich resigniert zurückgezogen haben.

Wir dürfen keine Kontroversen scheuen. Erst in der lebhaften Auseinandersetzung entwickeln sich neue Wege.
Kontroversen sind ein Zeichen der Lebendigkeit. Erst aus Ihnen entsteht die Kraft, auch neue Wege zu gehen.

Hier kommt dem Stadtverordnetenvorsteher – dem obersten Repräsentanten der Bürgerschaft – eine wichtige Rolle zu.
Er braucht die Qualitäten eines guten Gärtners, der den Boden bereitet.
Der die harten Verkrustungen aufbricht, den Erde lockert, das vielfältige Bodenleben fördert, sich um frische Luft, Licht und Wasser kümmert, damit die Samen aufgehen, die Pflanzen gedeihen und Früchte tragen können.
In diesem Sinne lassen sie uns mit der Wahl beginnen.

Delf Schnappauf


SPD und FWG wollen zusammen arbeiten

Die Meldung auf nh24 ist beunruhigend. Die FWG war einmal als Opposition angetretenen, hat aber in den letzten Jahren stillschweigend alles mit getragen. Sie habe nicht einmal für Aufklärung gesorgt.  Weder bei den Auslandsreisen in andere Kontinente, noch bei der Belastung der Stadt durch den "Kauf" des Krankenhaus-geländes und der Gebäude, die die Stadt mit […]

weiterlesen »


Badesaison 2026 in Homberg, das wird wohl nichts

Bürgermeister berichtet im Januar 2026:        Bürgermeister hofft im Mai 2026, kann aber nichts versprechen  

weiterlesen »


5. Mai: Tag des Lokaljournalismus – „nah an den Menschen“?

Tag des Lokaljournalismus – Bürgerjournalismus Den 15. Mai erklärte der Ippen-Konzern erstmalig 2025 zum Tag des Lokaljournalismus.   In diesem Jahr wird der Tag des Lokaljournalismus auf den 5. Mai vorverlegt und gefeiert. Aus der Initiative des Ippen-Konzerns ist ein groß aufgezogenes Event vieler lokaler Medien unter der Schirmherrschaft der UNESCO geworden.   Der Ippen-Konzern […]

weiterlesen »


Klinik-Abriss: Hier verschwindet das Geld

Welche Homberger Partei wird gegen die geheime Vereinbarung von Dr. Nico Ritz mit Asklepios vorgehen?

Welche Homberger Partei wird sich für ein demokratisches und rechtsstaatliches Vorgehen einsetzen?

weiterlesen »


Erzählkunst 17. Mai 2026

weiterlesen »


Die Neuen: Was haben sie beschlossen?

    Am 29. April 2026 kamen die neu gewählten Stadtverordneten zu ihrer ersten Sitzung in der Stadthalle zusammen. Neben den Wahlen für die verschiedenen Aufgaben innerhalb der kommunalen Selbstverwaltung gab es auch zwei Änderungen   Es wurden neue Ausschüsse gegründet: Neu Bisher a) einen Haupt- und Finanzausschuss b) einen Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt […]

weiterlesen »


Viel Show und trostlose Realität

Fotos: Mit dem Foto mit den vielen Gästen wirbt die Stadt auf ihrer Webseite. In der Realität ist der Blick auf diese Stelle des Marktes nur trostlos. Die Homberger Wirklichkeit: Viel Show soll über die trostlose Wirklichkeit hinwegtäuschen. Nicht nur am Marktplatz, auch über die finanzielle Situation der hochverschuldeten Stadt.  Besonders bedrückend ist das gemeinsame […]

weiterlesen »


Kiosk am Schwimmbad zu verpachten – voraussichtlich

   Ein neues Eingangsgebäude soll am Schwimmbad entstehen und das vorherige, bereits abgerissene kleine Fachwerkgebäude ersetzen. Ab voraussichtlich Mitte August 2026 sollen die Räume für einen Kiosk im Schwimmbad fertiggestellt sein. Voraussichtlich noch rechtzeitig vor dem Ende der Badesaison Mitte September.      Also kurz vor dem Ende der Badesaison soll noch ein Kioskbetreiber für […]

weiterlesen »


Homberg im Städtevergleich hochverschuldet

weiterlesen »


Haushalt nur zum Teil genehmigt

    Der Haushaltsplan der Stadt für 2026 ist jetzt von der Kommunalaufsicht genehmigt worden – allerdings nur zu einem Teil. Die Stadt hat bisher die Bürger nicht darüber informiert. Das Schreiben des Landrats findet sich nur unter dem Tagesordnungspunkt 13  für die erste Stadtverordnetenversammlung in der neuen Periode:  Beitrittsbeschluss zur Genehmigungsverfügung der Haushaltssatzung 2026 […]

weiterlesen »


Der 26. April 1986, der Tag der vieles veränderte

Zeitungsausschnitt aus der HNA mit einer Anzeige, die viele junge Mütter unterschrieben haben.   Zeitungsausschnitt mit Aufruf zu einem Treffen der Frauen am 25. Mai 1986      Wie heute schien die Frühlingssonne auf das frische Grün im Garten. Doch die Kinder durften nicht hinaus.    Die radioaktive Wolke war auch nach Deutschland gezogen. Wie […]

weiterlesen »


Sendepause

K U R Z E S E N D E P A U S E  

weiterlesen »


Druckansicht Druckansicht

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA. Impressum Impressum