Kita Wernswig: Wie die Bürger getäuscht wurden
Anfang Januar 2026 behauptete Bürgermeister Dr. Ritz, "der Kita-Bau in Wernswig steht in den Startlöchern: Die Planungen stehen"
Im Februar und März 2026 wurden aus der Haushaltsstelle für den Kita-Neubau Mittel für andere Baustellen umgewidmet.
Damit war bereits im Februar klar, es gibt kein "Geld aus dem Sondervermögen", ganz einfach deswegen nicht, weil die Stadt diese Pflichtaufgaben aus ihrem Haushalt selbst finanzieren muss.
Aber dem Bürgermeister und den Homberger Parteien ist es wichtiger, Spielereien des Bürgermeisters zu fördern. Er hat selbst bekannt gegeben, dass für ihn das Krankenhausgelände Vorrang vor allem anderen hat. Also auch vor dem Kita-Bau in Wernswig.
Wichtiger ist ihm auch ein Familien-Café im Stadtpark, um die "Sicherheit " zu erhöhen.
Warum hat das Klinikgelände Vorrang?
Welche Druckmittel sind in der Vereinbarung enthalten?
In der HNA konnte man es vor Jahren deutlich lesen. Dr. Ritz hatte mit der Geschäftsführerin von Asklepios Schwalmstadt GmbH eine Vereinbarung getroffen. Die muss er einhalten, anscheinend hatte die Geschäftsführerin den Bürgermeister so in der Hand, dass er auch danach "geliefert" hat. Er hat die Stadtverordneten so manipuliert, dass sie den Geländekauf zum Schaden der Stadt zustimmten. Die bisherigen Abrisskosten fehlen natürlich im Haushalt. Die Eltern und Kinder im größten Homberger Stadtteil können warten, die Asklepios-Vereinbarung ist wichtiger.
Der Bürgermeister versteckt sich hinter "die Verwaltung schlägt vor". Die Verwaltung, das sind die abhängig Beschäftigten, die nach den Anweisungen des Bürgermeisters handeln müssen.
Dr. Nico Ritz hat nicht einmal den Mumm den Bürgern zu sagen, was andere Bürgermeister auch öffentlich tun: Sie sagen, die Kommunen sind am Limit.
Der Homberger Bürgermeister hat sich verzockt. Es ist erbärmlich, wie mit den Homberger Bürgern gesprungen wird, die das alles am Ende bezahlen müssen.
Jetzt soll die Kindergartenplanung am 26. September 2026 im Ausschuss neu "optimiert" werden – nach jahrelanger Planung.
So soll verdeckt werden, das die Stadt kein Geld aus dem Sondervermögen für die Pflichtaufgabe Kindergartenbau hat.
Im weiteren Planungsprozess sowie im Zuge der vertieften Prüfung der konstruktiven Voraussetzungen und der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bietet sich für das Bauvorhaben „Kita Wernswig" die Gelegenheit, die bisherige Planung gezielt weiterzuentwickeln und im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Ortsverträglichkeit zusätzlich zu schärfen.
Die Verwaltung schlägt daher vor, gemeinsam mit dem Planungsbüro die Planung unter Berücksichtigung folgender Optimierungsansätze weiterzuentwickeln:
• Optimierung der Bruttogrundfläche (BGF) mit dem Ziel einer wirtschaftlicheren und flächeneffizienteren Lösung,
• konsequentere Nutzung der Synergien zwischen Remise und Bruchsteinscheune sowie Weiterentwicklung einer optimierten funktionalen Zuordnung der Nutzungen (Funktionsräume) innerhalb beider Gebäudeteile,
• Weiterentwicklung der städtebaulichen Setzung und der Gebäudekonzeption mit einer integrierten, klar gegliederten und dem historischen Ortsbild angemessenen Dachlandschaft sowie gestalterisch überzeugenden Anschlusspunkten zwischen den Gebäuden,
• Entwicklung eines wirtschaftlicheren Organisationsansatzes,
• Weiterentwicklung der Raum- und Funktionsaufteilung im Sinne einer kompakten, betrieblich sinnvollen und langfristig wirtschaftlichen Lösung im Rahmen eines „Offenen Kitakonzeptes".
Ziel dieser Weiterentwicklung ist eine funktional überzeugende, wirtschaftlich tragfähige und dem historischen Ortsbild entsprechende Planung, die die Qualität des Vorhabens weiter stärkt.
