Der Marathonlauf ins Bürgermeisteramt
Foto: Start des Marathonlaufs mit dem Segen von Philipp auf dem Homberger Marktplatz
1. März 2026, 9:30 Uhr
Jörg Lippert-Lenzu hat sich relativ kurzfristig für eine Kandidatur um das Bürgermeisteramt entschlossen,
ebenso zu seinem Marathonlauf durch alle Homberger Ortschaften.
Am Sonntag, dem 15. März 2026 ist Wahltag.
Am Sonntag, dem 1. März 2026 startete er zu diesem spektakulären Lauf. Eine mehr als sportliche Leistung
In jedem der 22 Ortsteile der Stadt, in dem er ankam, sprach er ein Statement in die Kamera. Ein Marathonlauf geht über 42 Kilometer.
Hier schon einmal der Link zu den Statements in den einzelnen Ortschaften Hombergs auf Instagram.
https://www.instagram.com/stories/joerg_lippertlenzu/3843106847775535575/
Die Präsentation auf anderen Plattformen wird vorbereitet, wie von seinem Team zu erfahren war, so können dann auch Bürger die Beiträge sehen, die sich nicht auf Instagram oder Facebook registrieren lassen wollen.

Respekt, diese sportliche Leistung zeugt von Durchhaltevermögen – eine gute Voraussetzung für das Bürgermeisteramt.
In seinem Flugblatt führt Herr Lippert-Lenzu die – soweit ich mich erinnern kann – fast wörtlich gleichen Wahlprogramm-Punkte auf, wie Herr Ritz in seinem Wahlprogramm bei seiner ersten Kandidatur.
Auf die Rückseite hat er ganz groß in gelborange die Buchstaben i, c und h schreiben lassen. (?!)
Leider habe ich von dem Marathonlauf zu spät erfahren. Vielleicht hätten meine Frau und ich uns dann hier in Allmuthshausen (wie wir es damals auch bei Herrn Ritz zu seiner ersten Kandidatur versucht hatten) ein Bild darüber machen können, ob wir den Kandidaten für fähig halten, bei der starken einseitigen Einflußnahme in Homberg und drumherum ein Bürgermeister für alle Einwohner werden zu können. Warum diese kurzfristige Kandidatur und warum die Geheimniskrämerei um den zweiten Kandidaten bis zum letzten Moment?
Der einzige Gegenkandidat zu Herrn Ritz hat sich bisher – für mich – nicht erkennbar politisch betätigt. Deshalb kann ich ihn (wie im Nachhinein betrachtet auch bei seiner ersten Kandidatur Herrn Ritz) nicht einschätzen. Für mich ist es deshalb auch bedauerlich, dass mir durch seine Kandidatur die Möglichkeit genommen wurde, bei der Wahl mit "Nein" gegen den bisherigen Bürgermeister stimmen zu können.
Die Art wie diese Bürgermeisterwahl gahandhabt wird ist für mich die gleiche Art, wie mit den Vorlagen für die Stadtverordneten- (und Magistrats-) sitzungen umgegangen wird. Möglichst spät damit herauszukommen, damit die Anliegen nicht mehr geprüft werden können und in den meisten Fällen noch nicht einmal gelesen werden. Was ist daran demokratisch?
Bei den Wahlplakaten fiel mir auf:
Lippert-Lenzu will Homberg besser machen. Das ist auch dringend nötig, unter Ritz ist die finanzielle Belastung der Stadt enorm gestiegen, deutlich an der Erhöhung der Grundsteuer zu sehen.
Ritz will Homberg gestalten – es gab in den letzten Jahren zu viel teure Gestaltung. Mehrere Museen, mehrere kulturelle Treffpunkte wie "Kochs", "Machwerk", Multifunktionshaus, Kulturraum der Krone – ich erinnere mich auch an die "Zentscheune", die einmal mit öffentlichen Mitteln restauriert wurde. Alle schön, aber auf den Kindergarten in Wernswig warten wir seit Jahren.