HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Die lange Bank im Rathaus

BankEtwas auf die lange Bank schieben, runter fallen lassen und auf Vergesslichkeit hoffen.

Das scheint politische Strategie im Rathaus zu sein, wenn dem Magistrat Aufträge der Stadtverordnetenversammlung nicht passen.

Am längsten auf der langen Bank liegt ein CDU-Antrag zum Stadtmarketing.
Am 28. November 2001 forderte die CDU die "Gründung einer Stadtentwicklungs- und Marketinggesellschaft"
Der Magistrat wird gebeten die Voraussetzungen zu prüfen und "schnellstmöglich" bekannt zu geben. Seit dem sind 7 (!!) Jahre vergangen, die Aufträge sind vom Magistrat noch nicht erfüllt worden, obwohl seit 2002 ein CDU-Bürgermeister dazu die Möglichkeit gehabt hat.

Wie ist das zu erklären? Ganz einfach. Dieser Antrag wurde gestellt, als ein Bürgermeister der SPD das Amt inne hatte. Ein paar Monate später fand die Bürgermeisterwahl statt. Der Kandidat der CDU leitetet eine Stadtentwicklungs- und Marketinggesellschaft in Spangenberg. Der Antrag diente nur dazu, dem Kandidaten für die Wahl eine gute Voraussetzung zu schaffen. Aus dem erfahrenen Kandidaten für Stadtmarketing ist nun der Homberger Bürgermeister geworden und nichts ist geschehen. An einer solchen Gesellschaft bestand offensichtlich kein tatsächliches Interesse. Es war ein Schaufensterantrag. So wurde das Parlament für den Wahlkampf missbraucht.

Gründung einer Stadtentwicklungs- und Marketinggesellschaft

28.09.2001 von der CDU-Fraktion beantragt
08.11.2001 Mit Beschluss vom in der Stadtverordnetenversammlung angenommen

Beschluss: Der Magistrat wird gebeten, die Voraussetzungen zur Gründung, die Möglichkeiten der Geschäftsform und den Umfang der personellen, materiellen und finanziellen Ausstattung einer Stadtentwicklungs- und Marketinggesellschaft zu prüfen und das Ergebnis schnellstmöglich zur weiteren Beratung und zur Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung bekannt zu geben.

 

Anders ist es mit zwei Anträgen, die Bündnis90/Die Grünen eingebracht hatten, und die Anfang und Mitte 2008 vom Stadtparlament mehrheitlich angenommen wurden. Zu diesen beiden Beschlüssen hat der Bürgermeister in seinen regelmäßigen Berichten bisher nicht einmal ein Wort verloren.

1. Zukunft der Altstadt als Wohnort
Im Rahmen des Förderprogramms "Stadtumbau" sollte ein Quartier in der Kernstadt genauer untersucht werden. Nicht nur der baulichen Zustand sollt erfasst werden, sondern auch ein intensiver Austausch mit den Eigentümern über ihre Zukunftsplanung und ihre Möglichkeiten aufgebaut werden. Auf dieser Grundlage sollen individuell angepasste Lösungen für die Modernisierung und Sicherung des Bestandes entwickelt werden.
Der Antrag "Zukunft der Altstadt als Wohnort" wurde am 14. 2. 2008 mehrheitlich beschlossen.

2. Sanierung und Qualifizierung
Im Programm "Soziale Stadt" sollten in Verbindung mit dem Förderprogramm "Stadtumbau"  Qualifizierungsmöglichkeiten geschaffen werden . Ein städtisches Fachwerkhaus soll unter Anleitung eines Baufachmannes schrittweise von Menschen saniert werden, die auf dieser Baustelle gleichzeitig eine berufliche Qualifizierung erhalten. Auf diese Weise sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Die bauliche Sanierung alter Fachwerkhäuser und die Ausbildung junger Menschen. In Alsfeld wird zum Beispiel schon seit Jahren so gearbeitet. In einer Bundesbroschüre zum Programm "Soziale Stadt" sind ähnliche Beispiele als mustergültige Modellprojekte vorgestellt worden.

Der Antrag ""Sanienierung und Qualifizierung" wurde am 14. 8. 2008 einstimmig beschlossen.

Vor mehreren Jahren wurde der Bürgermeister durch einen Beschluss des Stadtparlaments verpflichtet , in der Stadtverordnetenversammlung über noch nicht abgearbeiteten Beschlüsse zu berichten. Über die beiden oben beschriebenen Beschlüsse hat er bisher nicht berichtet. Es scheint, er wolle sie auf die lange Bank schieben und dort der Vergessenheit anheim stellen.
Eine Feststellungserklärung über diesen Missstand wurde in der letzten Sitzung des Stadtparlaments schriftlich zu Protokoll gegeben.

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„Kommunikation auf breiter Basis ist der Schlüssel zum Erfolg“

Bildschreibt die CDU in den Neujahrswünschen auf ihrer Homepage.

Die bisherigen Kommunikationserfahrungen sind leider andere. Ob es wohl gute Vorsätze für 2009 sind?

Wenn ja, kann man nur hoffen, das das Haltbarkeitsdatum nicht am 18. Januar abläuft.

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Wünsche für das neue Jahr

BildAllen Lesern im neuen Jahr persönliches Wohlergehen, kleine und große Freuden und der Wunsch, dass die wirtschaftliche Krise sie nicht all zu sehr trifft.

und für Homberg….

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Es stand ja in der Zeitung

BildDeshalb muss es ja stimmen. Dieses Vertrauen in das gedruckte Wort ist schon lange dahin.

Fehler werden nur noch in den seltensten Fällen berichtigt, Informationen und Fotos verfälscht.

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Hallo aufwachen, Weihnachten ist vorbei

BildHomberger Homepage vom 31. Dezember 2008

Der Clobesmarkt 2008 ist schon lange vorbei, Weihnachten auch.
Sylvesterparty, nichts davon zu sehen.

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Zugreifmarkt will expandieren

Bild Der Zugreifmarkt ist an einer Einkaufsfläche an der Kassler Straße interessiert, wie der Geschäftsführer freimütig äußert, der Bürgermeister aber anfänglich verschweigt.

Was möchte das Unternehmen?

Was für ein Unternehmen ist das?

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Wünsche des Einzelhandels an die Stadtentwicklung

Schaffung eines attraktiven Branchenmix

Begrenzung Flächenzuwachs

Das sind die „Vorrangigen Zielen der Stadtentwicklung – aus der Sicht des Einzelhandels“

In Homberg schert man sich nicht darum und weist neue Flächen aus.

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2008 Jahresrückblick von Juli bis Dezember

Sorry pleite2Die Zeit nach dem Hessentag, vom Juli bis Dezember

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Hombergs Gäste können im Dunkeln suchen

BildDie weithin sichtbar angestrahlte Burg weckt bei Vorbeifahrenden Erwartungen. Sie werden schnell enttäuscht, wenn sie sich in der Stadt orientieren wollen.

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Abseits der Kernstadt seit Jahren Missstände

BildDer wahre Zustand Hombergs wird neben den Finanzen in der Infrastruktur in den Ortsteilen sichtbar, wie hier seit Jahren ein Behelfslösung anstelle der nicht mehr voll tragfähigen Brücke zur Batzenmühle in Wernswig.

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2008 Jahresrückblick von Februar bis Juni

BildJahresrückblick von Februar bis Juni
Je Monat drei bis vier bedeutsame Ereignisse.

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Verbitterung in Hülsa, Schaden für die Erneuerbare Energie

BildIn Hülsa ist man verbittert über die Täuschung durch den Bauherrn, aber auch durch die Sinnlosigkeit an dieser Stelle, für die es keinen sachlichen Notwendigkeit gibt.
Wer in Solaranlagen investieren will, hat dazu viele Möglichkeiten, auch in Homberg.

Entsetzen auch über die Homberger Politiker, die dieses Spiel decken.
Letzlich wird so der gute Ruf der erneuerbaren Engergie in Mißkredit gezogen.

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Altes Amtsgericht: Planung überholt

2 Projekte überholtDie Liste der Planungsruinen wird immer länger.

Vielleicht dienen die vielen Ankündigungen auch nur der Publizität.

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