Kommunen am Limit – doch Homberg verjubelt die Fördermittel
Kommunen sind hinsichtlich der Finanzierung am Limit, sagen die Kommunalverbände.
Die HNA berichtet darüber am Beispiel Fritzlars.
Verglichen mit Homberg, steht Fritzlar noch gut da.
Wenn aber Fritzlar schon am Limit ist, wo steht dann Homberg?
Ein Vergleich der Zahlen aus dem Kommunalmonitor des Rechnungshofs zeigt eine dramatische Situation für Homberg, was aber in Homberg versucht wird zu überspielen, zumindest in der öffentlichen Darstellung.
Die Zahlen des Kommunalmonitors des Rechnungshofs zeigten schon vor drei Jahren (2023) wie schlimm es um Homberg bestellt ist.
Homberg verschiebt seit vielen Jahren den Kindergartenbau in Wernswig.
Homberg finanziert eine Schwimmbad "Ertüchtigung" von bereits jetzt 11,3 Mio. Euro, Stand letzten Jahres. Das Bad ist noch lange nicht fertig.

Foto: Grüne Bretterkiste als Werbeelement des Projektes "Wandelpfad", gefördert vom Bundesministerium, das auch weiter fördert, wenn es Hinweise auf Missbrauch erhält.
Homberg schiebt die Reparatur des Hausbrunnenwegs seit Jahren vor sich her.
– finanziert lieber den Gebäudeabriss des Krankenhauses, der Asklepios zu teuer war.
– belügt die Bürger, indem behauptet wird, nur durch den Krankenhauskauf würde die Stadt Planungsrecht erhalten – das sie gesetzlich sowieso hat.
– baut Sportanlagen am Stellberg groß aus, ein ortsnaher Platz in Holzhausen wird geschlossen.
– verjubelt Fördermittel für einen "Wandelpfad", der nur Publicity brachte, aber keine realen Verbesserungen.

