HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Tourismus: Lügen mit Zahlen

Tourismus Spitze

Quelle:

Alwin Altrichter und Martin Wagner im mehrstündigen Gespräch über Innovoationen in Homberg, so berichtet die Homepage der Stadt.

Aus den vielen schönen Worten hier ein Kapitel, in dem behauptet wird, Homberg sei im Tourismus Spitze.
Der Bürgermeister freut sich über 60.00 Übernachtungen im Jahr, die in Kooperation mit Knüllwald zu verzeichnen sind.

Die amtliche Statistik erzählt etwas anderes:
Die letzten aktuellen Übernachtungszahlen sind vom Juni 2013, also in einer touristisch aktiven Jahreszeit.

Übernachtungsstatistik

Die Übernachtungszahlen sind in Homberg um 18,0 % zurück gegangen. Knüllwald konnte stattdessen eine Steigerung von 15,8 Prozent vorweisen.

Durch die "Kooperation" mit Knüllwald wird vor allem der Niedergang in Homberg versteckt.

Zum Vergleich beider Gemeinden sind auch die abolute Zahlen zu betrachten. Homberg hat 8 Einrichtungen mit 266 Betten, Knüllwald 15 Betriebe mit 765 Betten.

Die Hälfte der Homberger Betten, nämlich 133, befinden sich im Assa-von-Kram-Haus in HombergHülsa, einer Tagungsstätten der evangelischen Militärseelsorge.
In der Stadt selbst befinden sich allein im Lutherisches Jugendgästehaus Homberg 40 Betten. Beide Einrichtungen werden nicht durch den üblichen Tourismus belegt, sondern hauptsächlich durch Tagungen und Freizeiten, die nur deshalb in Homberg stattfinden, weil hier diese Einrichtungen stehen. Ein Verdienst der touristischen Aktivitäten der Stadt sind sie nicht.

Wagner behauptet, Homberg sei im Tourismus Spitze und das gegen den Trend im Landkreis. Gegen den Trend im Landkreis stimmt. Im Landkreis sind die Übernachtungszahlen schwarz in Homberg rot.

Wagner verdeckt seine Blößen, indem er sich mit den Federn anderer schmückt.
In dieserm Stil geht es in dem Gespräch weiter. Es ist für Homberg peinlich, wie dick hier aufgetragen wird.

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Unter diesem Thema will Homberg die Projektstudie vorstellen, die in Kulturdenkmäler eingreift und deren Nutzung negativ beeinflusst. Die Architektenplanung ist tatsäch jenseits des Guten und des Schönen.

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