HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Doppelter Beschluss zum Konzessionsvertrag: Warum?

BildDer Konzessionsvertrag mit der KBG ist am 28. Jan. 2010 zum zweiten Mal in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurden. Bei dem Vertrag handelt es sich darum, wer innerhalb des Stadtgebietes das Stromnetz in den nächsten 20 Jahren betreiben soll. Zur Zeit hat es noch die Eon, ab 2012 soll es nach einstimmigen Beschluss die Homberger Kraftstrom Betriebs Genossenschaft (KBG) übernehmen.

Zweiter Beschluss
Warum aber noch einmal beschließen, wo es doch bereits am 5. Nov. 2009 von den Stadtverordneten beschlossen worden war?

Im November wurde weder der unterschriftsreife Vertrag vorgelegt, noch die gesetzlich notwendige Begründung für die Entscheidung zugunsten der KBG. Diese Mängel wurde in der damaligen Sitzung gerügt und eine Vertagung beantragt, damit der Beschluss rechtsverbindlich sein kann. Dieser Antrag wurde abgelehnt.

Am 9. November 2009 wurde der Landrat schriftlich gebeten diesen Beschluss als Aufsichtsbehörde zu prüfen.

Was geschah daraufhin?
– Am 3. Dezember 2009 wurde den Fraktionen der unterschriftsreife Vertrag vorgelegt zusammen mit einer schriftlichen Begründung für die Auswahl dieses Anbieters. Wenn die Fraktionsvorsitzenden nicht bis zu einem gesetzten Termin Einwände vorbrächten, würde das als Zustimmung gewertet werden. Dieses Verfahren wurde abgeleht und auf die Stadtverordnetenversammlung als zuständiges Beschlussgremium verwiesen.

– Am 19. Januar 2010, als nach 10 Wochen immer noch keine Antwort vom Landrat eingetroffen war, erinnerte ich ihn daran.

– Am 26. Januar 2010 kam dann die Antwort mit einer Entschuldigung, man habe es versehen zu antworten.

– Am 28. Januar 2010 stand der Vertrag erneut auf der Tagesordnung. Zu Beginn ergriff der Bürgermeister das Wort und verwies auf die Eingabe bei der Kommunalaufsicht. Aus der Antwort des Landrats zitierte er mit sichtlicher Genugtuung:

"Der vorstehenden Schilderung ist meines Erachtens eindeutig zu entnehmen, dass den Stadtverordneten bei ihrer am 5. 11. 2009 getroffenen Vergabeentscheidung alle notwendigen Informationen, insbesondere auch vorliegende Vertragsentwürfe, zur Verfügung standen beziehungsweise hätten zur Verfügung stehen können. (…) Nach alledem vermag ich im vorliegenden Fall keine der von Ihnen behaupteten Rechtsmängel zu sehen, (…)." [vollständigen Text in der Dokumentation]

Es bleiben Fragen:

    Wieso wurde erst nach dem ersten Beschluss im November den Fraktionen am 3. 12. 2009 der Vertragstext ausgehändigt?

    Wieso sollte es als Zustimmung gewertet werden, wenn keine Einwände formuliert werden?

    Wieso erhalten die Fraktionen am 3. 12. 2009 eine Begründung für die Entscheidung zugunsten der KBG?

    Warum soll noch einmal über den Vertrag beschlossen werde, wenn die erste Abstimmung nach den Worten des Landrats und zur Freude des Bürgermeisters keine Rechtsmängel enthielt?

Dokumentation

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Eine prüfenswerter Idee

Steckdose

Stromversorgung durch kommunale Netzgesellschaft .Ob das ein realistisches Modell ist, kann erst gesagt werden, wenn alles durchdacht ist. Auf jeden Fall sollte der Vorschlag ernsthaft und gründlich geprüft werden, bevor ein neuer Konzessionsvertrag abgeschlossen wird, zumal es schon Erfahrungen in Gemeinden am Bodensee gibt.

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Ist das Werbung für Homberg?

BildMuss man mit den Unzulänglichkeiten auch noch im Internet Negativ-Werbung betreiben? Seit vielen Monaten präsentiert sich Hombergs Einzelhandel schon so.

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Stadtmarketing: 10 vergeudete Jahre

Stadtmarketingbroschüre FritzlarEine Broschüre zu Fritzlar und ein eigens Konzept zu Homberg aus dem Jahr 1998 zeigen, das in Homberg in dieser Zeit überhaupt nicht vom Fleck gekommen ist. Ganz anders dagegen Fritzlar.

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„Schöne“ Bescherung im Krankenhaus

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Neue Umschlaghalle für Logistikunternehmen

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Zwiespältiger Blick auf das Stadtmarketing…

Auf der einen Seite die Notwendigkeit eine professionellen Stadtmarketings für Homberg.
Auf der anderen Seite einen Satzungseentwurf, der einen Mann im Vorstand vorsieht, der seit 8 Jahren unter Beweis gestellt hat, dass er dazu nicht fähig ist.

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Tourismus Wirrwar

Übernachtungssymbol

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Von Service darf man nicht laut tönen, man muss ihn bieten.

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Kommunalaufsicht hat wohl nachgefasst

Die Abstimmung über den Konzessionsvertrag für die zukünftige Stromversorgung in Homberg gehört ins Parlament.

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30 Anregungen für die neue Homberger Homepage

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Touristen besser informieren

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Bild

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