HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Ablauf eines Rückzugs: Dokumentation /13

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Freitag, 11. Juli 2008, 12:57;
Firma Beisheim schickt ein zweiseitiges Fax an die Stadt Homberg, zu Händen Herrn Bürgermeister Wagner:

„Sehr geehrter Herr Wagner,
aufgrund der Denunziationen und Drohungen im Zusammenhang mit den geplanten Basaltsteinbruch in Dickershausen geben wir den mit Ihnen am 30. 10. 2007 geschlossenen Pachtvertrag lastenfrei für die Stadt Homberg auf. Wir bedauern diesen Schritt sehr, bedanken uns bei der Stadt Homberg für die gute Zusammenarbeit und bitten darum von weiteren Rückfragen Abstand zu nehmen.
Für die gegen unsere Firma ausgesprochenen Drohungen und Denunziation behalten wir uns rechtliche Schritte vor.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Beisheim GmbH & Co. KG
Marcus Weber“

[Seite 2 des Faxes ist nicht mit der Presseerklärung mitgeschickt worden.]

Freitag 11. Juli 2008, ohne Uhrzeit;
Pressemitteilung der Stadt Homberg, Auskunft erteilt Bürgermeister Martin Wagner.

Presseerklärung
Die Firma Beisheim aus Bebra hat den Pachtvertrag für den geplanten Basaltbruch in Homberg-Dickershausen gekündigt.
Eine Begründung könnten Sie aus dem beigefügten Schreiben der Firma Beisheim entnehmen.
„Ich bedauere es sehr, dass die Firma Beisheim, die ich als ein gut und familiär geführtes mittelständiges Unternehmen kennen gelernt habe, ihr Vorhaben nicht weiter verfolgt“, so Bürgermeister Martin Wagner.
Martin Wagner
Bürgermeister

Samstag 12. Juli 2008, nach ca. 16:00 Uhr,
HNA-online
mit der Überschrift: „Drohung: Firma gibt auf“

Drohungen: Firma gibt auf
Bebraer Firma Beisheim erklärt ihren Rückzug

Dickershausen. Der heftige Streit um den geplanten Steinbruch bei Dickershausen hat eine neue, spekatakuläre Wendung genommen. Die Bebraer Firma Beisheim, die am Schellenberg Basalt abbauen wollte, erklärte am Wochenende ihren Rückzug. Es soll im Zusammenhang mit dem geplanten Steinbruch Denunziationen und Drohungen gegeben haben.» Mehr |

Samstag 12. Juli 2008, 17:46;
Email an die Fraktionsvorsitzenden der in der Stadtverordnetensitzung vertretenen Parteien.

Betreff: Geplanter Basaltbruch Dickershausen
Sehr geehrte Herren,
im Auftrag von Herrn Bürgermeister Martin Wagner anbei die Presseerklärung zum geplanten Basaltbruch Dickershausen mit Schreiben der Firma Beisheim, die heute an die Redaktionen versandt wurde.
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende
Im Auftrag
[Mitarbeiterin der Stadtverwaltung]


Dickershausen: Fa. Beisheim zieht zurück /12

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Dickershausen nachgerechnet/11

Der Bürgermeister und seine Anhänger weisen auf die 60.000 Euro hin, die der Steinbruch für Homberg bringen soll. Ist das viel oder wenig? Das kann man nur beurteilen, wenn man die Preise vergleichen kann. Was sind die branchenüblichen Preisspannen, die an den Eigentümer als Abbauzins zu zahlen ist? Der Homberger Hingucker wird das weiter recherieren. […]

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Die Worte des Bürgermeisters: Dichtung und Wahrheit/10

BildWelchen Aussagen wollen Sie glauben. Freie Auswahl.

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Dickershausen: Stand der Regionalplanung /9

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Viele Fragen zum Vertrag mit der Firma Beisheim /8

BildMit bis zu 60.000 Euro pro Jahr versucht der Bürgermeister für den Abbau zu werben.
Wie hoch die Konventionalstrafe bei Vertragsrücktritt sei, „weiß „er nicht, obwohl er den Vertrag unterschrieben hat.

Fragen zur Wirtschaftlichkeit, zu Risiken, zu Schäden, zu…
So viele Fragen, so wenig Antworten.

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.Dickershausen: Gestern platzte die Bombe /7

BildSchon 2007 hat der Bürgermeister einen Pachtvertrag unterschrieben. Vor der Bürgermeisterwahl verschwieg er es den Dickershäusern.

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„Das Unternehmen habe zugesichert, seinen Sitz nach Homberg zu verlagern.“ /6

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Der Bürgermeister will den Basaltabbau den Dickershäusen schmackhaft machen.

Das Manöver ist zu durchsichtig, um damit die Bürger zu täuschen.

>>Neuer Basaltsteinbruch bei Dickershausen geplant /1
>>Basaltabbau Dickershausen: Ortstermin /2
>>Dickershausen und Basaltabbau: Lageplan /3
>>Dickershausen: der Regionalplan und die Worte des Bürgermeister /4
>>Protest in Dickershausen /5

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Erinnerung zum 150. Geburtstag von Heinrich Otto in Wernswig

BildIm Beisein seines 87-jährigen Neffens wurde am Geburtshaus in Wernswig eine Tafel enthüllt.

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Erinnerungstafel zum 150. Geburtstag von Heinrich Otto

BildEnthüllung einer Erinnerungstafel am Wernswiger Geburtshaus zu seinem 150. Geburtstag am Sonntag, 6. Juli 2008, 10 Uhr

Ausstellung seiner Arbeiten in Willingshausen noch bis 3. August.

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Wenn man von der Arbeit nicht mehr leben kann, gibt es auch kein Umsatzwachstum

BildMit McJob hat man auch in Homberg nicht genug Geld in der Tassche, um den Einzelhandel zu stärken. Da helfen auch keine Jubelmeldungen über sinkende Arbeitslosenzahlen. Sie sind Augenwischerei.

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Vertuschungsversuch zu den 100.000 Euro Planungskosten

100tausendeuroFür die kommunalaufsichtliche Prüfung der Vorgänge um die Planungskosten stellte der Magistrat Behauptungen auf, die sich als nicht stichhaltig erwiesen. Wer wird auf den Kosten sitzen bleiben der Bürgermeister oder die Bürger als Steuerzahler?

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Homberger Gesamtschulden 2007

BildHombergs pro Kopf-Schulden liegen höher als alle anderen Vergleichsgrößen in Hessen.

194% höher als im Kreisduchschnitt
222% höher als vergleichbar große Kommunen
165% höher als im Landesdurchschnitt

Die Schulden von 2008 sind noch nicht erfaßt.

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