HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Heimliche Straßenplanung

geplante Zufahrt zur OstpreußenkaserneStraße über die Bahn

Zusätzliche Zufahrt für die Ostpreußenkaserne
CDU und SPD haben den Bebau- ungsplan für einen Solarpark entlang der Bahnlinie beschlossen. Was sie nicht gesagt haben: Damit ist auch ein erstes Teilstück einer neuen Straße als zweite Zufahrt zur Ostpreußen- kaserne festgelegt worden. Die Straße soll im Osten an die bestehende geschotterte Panzerstraße anschlie- ßen, im Westen wird sie bis an die alte Bahntrasse geführt und endet dort. Geplant ist ein späteres Teilstück über die Bahn zur Industriestraße, gegen- über der Firma Engel zu bauen. Ob die Bahn als Eigentümer der Trasse dem zustimmt, ist unbekannt.

Straße im BebauungsplanVersteckte Planung
Diese Straßenplanung ist im Bebauungsplan eingezeichnet und im Text erwähnt. Was im öffentlich ausgelegtem Text nicht stand, ist die weiterreichende Planung.
Der unbefangene Leser der Pläne kann die Straße als Erschließungs- straße für den Solarpark lesen. Der größere Planungsrahmen wurde nur telefonisch und brieflich mit der Aufsichtsbehörde des Regierungs- präsidium besprochen.

Notwendig? Bezahlbar?
Über diese Straßenplanung wurden die Stadtverordneten und die Öffent- lichkeit nie offiziell informiert.
Ob eine zweite Zufahrt zum Kasernengelände notwendig ist, wurde nie begründet, mit Planungen unterlegt und diskutiert. Es ist eine einsame Entscheidung des Magistrats.
Die Stadt will unter den sogenannten kommunalen Rettungsschirm kriechen, gleichzeitig wird heimlich weiter eine aufwändige zusätzliche Straße geplant, obwohl eine gut funktionie- rende Anbindung vorhanden ist. Über die Kosten eines solchen Straßenbaus gibt es weder Zahlen noch Zeitpläne.

Panzerstraße geschottertVerklausuliert und vage
Wieso soll ein zukünftiges Gewerbe- gebiet auf der Fläche der Ostpreußenkaserne nicht über die Kreisstraße (K36), die nach Waßmuthshausen führt, angefahren werden? Es werden keine Argumente genannt, und ohne politische Diskussion eine neue Zufahrt geplant.

"Trassenvariante festgesetzt" Unter einer Variante versteht man eine von mehreren Möglichkeiten. Hier wird keine weitere Möglichkeit genannt. Es ist auch keine Trassenvariante, die im Vergleich zu anderen Möglichkeiten diskutiert werden kann. Diese Trasse wird "festgesetzt". Durch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung ist diese Straße rechtsverbindlich festgesetzt und unterliegt nicht mehr der Abwägung. Wann diese Straße realisiert werden soll, ist offen, eben "später". Diese vage Aussicht, wird aber gleichzeitig als Zugangsstraße für die Wartung der Solaranlage beschrieben, obwohl sie real nicht existiert.

Weder transparent noch offen
Vertrauensbildend ist diese Art der Planung nicht. Wieder ein Beispiel, dass es guten Grund gibt in Homberg misstrauisch zu sein und die Kontrollaufgabe, die die Stadtverordneten zu erfüllen habe, wahrzunehmen. Wer so heimlich vorgeht, will nicht mit und für die Bürger arbeiten, sondern hat andere Interessen. Seit Jahren ist dieses Spiel von der CDU betrieben worden, jetzt macht die SPD-Fraktion dieses Spiel mit.

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Dokumentation

Auszug aus dem Bebauungsplan 61,

4.4 Verkehrserschließung
Die Erschließung des Solarparks erfolgt für die Bauphase über die Zuwegung von der Waßmuthshäuser Straße (K36) zur ehemaligen Ostpreußenkaseren im Osten des Plangebietes. In der Verlängerung führt dieser Weg direkgt zur Solarfläche. Die Straße ist überwiegend geschottert, ein zusätzlicher Ausbau ist nicht erforderlich.
Für die spätere Erschließung der auf dem Gelände der ehemaligen Ostpreußenkaserne geplanten Industrie- und Gewerbeflächen, die nicht über die K 36 erfolgen soll, wird im Bebauungsplan eine Trassenvariante festgesetzt, über die bei späterer Realisierung auch die weitere Erschließung des Solarpark für fällige Wartungsarbeiten erfolgen kann.


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Einwohnerzahl geht in Homberg zurück, Leerstand nimmt zu.

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Merkwürdige Asbestreinigung 2011

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Die inszenierte Asbestreinigung im Juni 2011.
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Bürgerbegehren: Neue Unterschriftenlisten kommt

Die Initiative für das Bürgerbegehren in Homberg hat sich nach juristischer Prüfung des bisherigen Antrags entschlossen alle möglichen formalen Einwände aus dem Weg zu räumen. Der Hessische Landeswahlleiter hat ein Antragsmuster für Bürgerentscheid auf seiner Homepage veröffentlicht, dies wird zur Grundlage für den Bürgerentscheid genommen. Wer bereits auf der bisher schon ausgelegten Liste unterschrieben hat, […]

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Jahrelang wird das Politikmotto von den großen Parteien verkündet. Mit dem Slogan „Privat vor Staat“ wurde die Privatisierung öffentlicher Aufgaben vorangetrieben.

Jetzt soll das beim Kasernenkauf nicht mehr gelten?

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Bürgerbegehren: Unterlagen zum herunterladen

Solarparksicherung

HINWEIS 16.6.2012
Der Bürgerentscheid kann bei Formfehlern ungültig sein.
Um sicher zu gehen sind jetzt noch zwei Anwaltskanzleien
in Südhessen und in Düsseldorf eingeschaltet worden.
Bis Dienstag 19. Juni 2012 wird sich entschieden haben,
ob die Frage noch umformuliert werden muss.

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Kasernenkauf: Bürger entscheiden selbst

Frage zum BürgerentscheidWenn 1300 Homberger unterschreiben, dass über die Frage die Bürger entscheiden sollen, dann muss die Stadt einen Bürgerentscheid durchfürhen.

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Kurzinfo Kasernenkauf

Die Mehrheit von CDU und SPD stimmten für den Kauf des Kasernen- und Freigeländes, sowie für die Solarparkplanung.

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Kasernenkauf: Bürgermeister in Sektlaune

Bürgermeister in SektlauneIn einem HNA-Interview mit Bürgermeister Martin Wagner über den Ankauf des Kasernengeländes gibt sich Wagner zuversichtlich.Am Abend soll in der Stadtverordnetenversammlung über den Kauf des Kasernengeländes und großer Freiflächen des ehemaligen Standortgeländes entschieden werden.

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Hohe Risiken beim Kasernenkauf

Pressemitteilung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Homberg (Efze) Kauf der Kasernen Hohes Risiko zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger In der Stadtverordnetenversammlung am Dienstag, 12. Juni steht zum wiederholten Male der Ankauf der kompletten Kasernenflächen durch die Stadt Homberg auf der Tagesordnung. Allein der Ankauf der Flächen soll mehr als 1,35 Mio. Euro kosten. Hinzu […]

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Neuer Mann, alte Aufträge, ungesicherte Finanzierung

Der neue Mann im StadtmarketingFür das Stadtmarketing hat der Stadtmarketingverein Dr. Dirk Richhardt zum 1. Juni 2012 eingestellt, der damit die Nachfolge für den erkrankten von Meik Ebert antritt. Ob er den Ruf Hombergs in der Wirtschaft, in den Behörden, bei möglichen Neubürgern, bei Kultur- und Sportveranstaltern verbessern kann, hängt wesentlich davon ab, ob er sich gegenüber den beiden Vereinsvorsitzenden mit einem eigenen Ansatz von Stadtmarketing durchsetzen kann.

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Homberger Firma insolvent

Die HNA (Druckausgabe 8.Juni 2012) meldet das Aus für die Firma Profitech, die mit Diamantwerkzeugen handelte und auch in Homberg im Gewerbegebiet produzierte. In Schwierigkeiten ist die Firma in Folge der Weltwirtschaftskrise in der Kettenreaktion von Insolvenzen von Geschäftspartnern geraten. Von den ehemals 60 Mitarbeitern sind jetzt noch 25 Mitarbeiter betroffen. Homberg verliert damit Arbeitsplätze.

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