HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Wohnmobilisten sollen warten

Antrag WohnmobilplätzeAm 18. Januar 2012 beantragte die FWG Wohnmobilstellplätze im Bereich der Hormberger Innenstadt, zum Beispiel am Reithausplatz auszuweisen. https://www.homberger-hingucker.de/?p=6080

Ein Verbesserungsvorschlag
Diese Plätze sollen stadtnahe Ergänzung zu dem Platz hinter der Schallschutzwand an der Umgehungsstraße dienen, bei der auch weiterhin die installierte Ver- und Entsorgung vorgenommen werden kann. Auf den vorgeschlagenen Plätzen sollen außer Informationen keine weiter Infrastruktur aufgebaut werden, um so schnell und kostengünstig den Wohnmobilisten ein besseres Angebot zu machen. Die FWG schlug im Januar ab Anfang Mai diese Plätze anbieten zu können.

Der Antrag wurde an den Ausschuss Stadtmarketing verwiesen.

Erst am 8. Mai wurde das Thema im Ausschuss diskutiert. Herr Althaus (CDU) forderte die Industrie- und Handelskammer einzuschalten, da er den Verlust von Kundenparkplätzen befürchtete. "Ein solcher Wegfall von Kundenparkplätzen ist unter der jetzigen Parksituation nicht hinnehmbar", so Althaus.

In einem gesonderten Termin soll ein Ortsbegang mit der Verkehrsbehörde, ggf. auch mit Experten des ADAC u.a. in der Innenstadt organisiert werden, um möglichst 2-3 Plätze für Wohnmobile festzulegen, heißt es im Protokoll.

Der Ausschussvorsitzende Axel Becker (CDU) schlug den 28. Juni 2012 vor. Althaus wollte einen andern Termin. Becker lud dennoch zu einer Sitzung vor Ferienbeginn ein, die wieder nun abgesagt wurde: "muss auf Wunsch verschiedener Ausschussmitglieder verschoben werden. Sie wird zeitnah nach den Sommerferien nachgeholt."

Sollten Fußballspiele der EM wirklich wichtiger sein, als etwas für den Tourismus in Homberg zu tun?
Den Wohnmobilisten sollte schnellstens solche Parkplätze stadtnah angeboten werden, wenn man es mit dem Tourismus wirklich ernst meint, bis nach den Sommerferien zu warten geht nicht.

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Dokumentation

Auszug aus dem Protokoll vom 2. Februar 2012.

a) Herr Hoffmann begründet den Antrag.

Herr Bölling unterstreicht die Ausführungen Herrn Hoffmanns und stellt fest, dass das Angebot für Wohnmobile deutlich verbessert werden muss, da der jetzige Platz unattraktiv ist. Bei neuen Plätzen solle man möglichst Mischnutzung ermöglichen.

Herr Althaus bezeichnet den Antrag als gut, der jetzige Platz habe eine ungünstige Lage. Da der Haushalt noch nicht vorgelegt wurde, stellt sich die Frage, wie die Kosten für die Herrichtung neuer Plätze ausgeglichen werden können. Er schlägt vor, einen weiteren Platz am alten Schützenhaus einzurichten und stellt folgenden Änderungsantrag:

"Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, o.g. Antrag als Prüfantrag an den Magistrat und den Ausschuss für Stadtmarketing und Kultur zu verweisen.
Nach erfolgter fachlicher Beratung und Feststellung der Kosten ist die endgültige Beschlussfassung, über die Ausweisung neuer Wohnmobilstellplätze im Bereich der Homberger Innenstadt, der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung vorzulegen."

Laut Herrn Gerlach schließt sich die SPD dem Änderungsantrag an, erinnert an die damalige Diskussion zum Standort Altes Schützenhaus und verweist auf die laufende Haushaltsplanung.

Der jetzige Platz sei eine absolute Katastrophe, meint Herr Ripke. Reithausplatz und Schwimmbad, die im Antrag genannt werden, seien ok. Er empfiehlt jedoch, in der Wallstraße keinen PKW-Parkplatz wegzunehmen. Im übrigen unterstützt er den Änderungsantrag.

Herr Hoffmann dankt für die breite Zustimmung und stellt klar, dass Stromanschluss und die Ver- und Entsorgung von Wasser nicht erforderlich sei, man könne nur Abstellplätze einrichten
Dann lässt der Stadtverordnetenvorsteher über den Änderungsantrag abstimmen.

Abstimmung:
Bei 36 anwesenden Stadtverordneten, 34 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen.


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Auf dem Schießstand soll es keine Altlasten aus Munition geben.
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Wirklich keine Altlasten auf dem Kasernengelände?

Schießanlage

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Belastung mit Munition in der Schießanlage erwähnt sie nicht.
Von den Asbest-Altlasten auf den Dächern und den Fassaden schweigt die BImA.

Mit den Kauf übernimmt die Stadt die Verantwortung und die Kosten.
Davon schweigt auch die Stadt.

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