Aus dem Umweltbundesamt in Dessau kommt von der Fachabteilung ein langer Bericht:
Vergasung und Pyrolyse – Verlässliche Optionen für die Abfallbehandlung
von Dipl.-Ing. Markus Gleis, Umweltbundesamt, Berlin/Dessau-Roßlau
Daraus hier einige Schlussfolgerungen:
"Der Aufbau einer in die Zukunft weisenden Abfallwirtschaft auf der Basis nicht ausreichend erprobter Verfahrenstechniken lässt sich nur als politisch motiviert erklären, während sich auf Seiten der Verfahrensanbieter die „Goldgräberstimmung“, die sich immer wieder breit macht, wie die Auflistungen zu den verschiedenen Verfahren in den Tabellen zeigt, bei der notwendigen Bewährung in der Praxis schnell einem Katzenjammer weicht. Denn um aus heterogenen Abfallgemischen hochwertige Produkte, wie Chemierohstoffe oder Treibstoffe zu erzeugen, bedarf es nicht nur der richtigen Ausgangsprodukte, sondern bei Auswahl der richtigen Verfahrenstechnik auch der notwendigen Portion Erfahrung gepaart mit etwas Glück.
Der Glaube mag zwar Berge versetzen, aber die physikalischen Gesetze der Thermodynamik und Entropieveränderung muss er zumindest seit der Neuzeit akzeptieren.
Neben der Goldgräberstimmung ist bei den meisten Anbietern von Abfallpyrolyse- und –vergasungsverfahren nur wenig zu erkennen, was auf eine Nachhaltigkeit der Konzepte schließen lässt. Höchste Aufmerksamkeit ist dann geboten, wenn der mediale und werbetechnische Aufwand die seriöse ingenieurtechnische Planung und Bilanzierung um Längen schlägt.
Mehr kritische Distanz bei den politisch Verantwortlichen und den potentiellen Investoren bei der Erfüllung von abfallwirtschaftlichen Wunschvorstellungen gepaart mit ingenieurtechnischem Sachverstand, der sich auch an den Erfahrungen anderer orientiert, könnte helfen, dass die Liste von Pleiten, Pech und Pannen bei der Entwicklung von alternativen Abfallbehandlungsverfahren nicht noch wesentlich länger wird.
Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt allerdings, dass dies wohl auch nur ein Wunsch bleiben wird."
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Von Delf Schnappauf am 21.07.2012 um 14:57 Uhr
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Pressemitteilung
Konversion
BImA favorisiert GRÜNES Konzept
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Von Delf Schnappauf
am 21.07.2012 um 14:37 Uhr
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Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht.
Wie Wagner nach allen Seiten manipulierte und CDU- und SPD-Fraktionen das Spiel mitmachten. Zum Schaden für Homberg.
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Von Delf Schnappauf
am 21.07.2012 um 09:13 Uhr
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Er sei entsetzt, wenn er hört, dass Altreifen-Pyrolyse als Zukunftstechnologie bezeichnet wird, sagte im Telefongespräch Kurt Reschner, Berlin, der als unabhängiger Berater für Altreifen-Recyling international aktiv ist.
In der Branche Altreifen- und Gummirecycling ist mehr Geld „verbrannt“ als verdient worden.
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Von Delf Schnappauf
am 20.07.2012 um 20:14 Uhr
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In der Pressemitteilung unterstützen die Grünen die Unterschriftenaktion für einen Bürgerentscheid. Auch sie sehen mit dem Kauf der Kasernen große Risiken und Kosten auf die Homberger zukommen.
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Von Delf Schnappauf
am 19.07.2012 um 10:54 Uhr
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Pyrolyse ist eine jahrhunderte alte Technik.
Zur Zeit werden jährlich 600.000 Tonnen Altreifen in Deutschland verwertet durch Erneuerung, stoffliche Verwertung als Gummigranulat oder energetisch als Brennstoff in der Zementindustrie.
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Von Delf Schnappauf
am 17.07.2012 um 15:56 Uhr
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Dem Bau des Solarparks steht rechtlich nichts im Weg. Allerdings ist die Fläche kein Konversionsgebiet nach dem EEG, somit gibt es keine Abnahmegarantie und keine erhöhte Einspeisevergütung.
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Von Delf Schnappauf
am 16.07.2012 um 22:18 Uhr
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Auf Facebook hat die CDU am 14. Juli eine Presseerklärung zum Thema Kasernen veröffentlicht. Sie ist unterschrieben von Klaus Thilo Kroeschel, Fraktionsvorsitzender der CDU, nicht aber von der Homberger CDU-Vorsitzenden.
Die Presseerklärung wird abschnittsweise erläutert und kommentiert.
Eine Dokumentation
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Von Delf Schnappauf
am 15.07.2012 um 14:27 Uhr
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Für den technischen Bereich der Ostpreußenkaserne sollen Homberger Unternehmen Absichtserklärungen zum Kauf unterschrieben haben. Wie kommt das große Interesse plötzlich zu Stande, nachdem jahrelang nichts geschah?
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Von Delf Schnappauf
am 15.07.2012 um 11:20 Uhr
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60 % der Bürger glauben der Bundesregierung und sogar 70 % den Oppositionsparteien nicht mehr.
Bundesbürger glauben den Parteien nicht mehr. Auf lokaler Ebene ist das nicht anders, wie sich auch an dem Wählerverhalten zeigt.
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Von Delf Schnappauf
am 12.07.2012 um 08:14 Uhr
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Wer von Chancen redet und von Risiken schweigt, hat etwas zu verbergen.
Eine Investition -hier von der Stadt in das Kasernengelände- bietet neben Chancen auch immer Risiken. Die müssen benannt und bewertet werden. Erst dann ist eine begründete Entscheidung möglich. Alles andere ist fahrlässig.
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Von Delf Schnappauf
am 11.07.2012 um 10:15 Uhr
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Diese Rechtslage wurde auch bereits im Hingucker ausführlich dargestellt.
Lediglich im Homberger Rathaus scheint man der Meinung zu sein, diese Rechtslage außer Beachtung lassen zu können.
Der Bebauungsplan (Nr. 61) für den Solarpark entlang der ehemaligen Bahntrasse hat somit keine rechtliche Grundlage für die Einspeisung des erzeugten Stroms in das Netz.
Der regionale Netzbetreiber Eon ist weder verpflichtet diesen Strom abzunehmen noch die erhöhte Vergütung zu bezahlen.
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Von Delf Schnappauf
am 10.07.2012 um 19:14 Uhr
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Die CDU hat Angst vor dem Votum der Homberger Bürger. Sie ruft dazu auf, den Antrag auf einen Bürgerentscheid nicht zu unterschreiben.
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Von Delf Schnappauf
am 09.07.2012 um 16:23 Uhr
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