HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Botschafter besucht Bürgermeister

BildDer Besuch wurde auf allen verfügbaren Medien zu einem besonderen Ereignis aufgeblasen. HNA, Homberger Anzeiger, Lokalo 24, Internetseite und elektronischer Newsletter der Stadt.
Der Inhalt war dürftig.

Bei aller diplomatischen Höflichkeit, die bei einem solchen Besuch angebracht ist, sollte doch etwas mehr zur Sache und den Zusammenhängen berichtet werden. So ist es nur eine der Selbstdarstellung des Bürgermeisters, dem der Besuch willkommen schien, um von den weniger schönen Seiten seiner Amtszeit abzulenken.

Welches Interesse hat der Botschafter von Weißrussland (Belarus) am Besuch Hombergs? Er wolle die Partnerschaftsstädte von den Weißrussischen Städten kennenlernen, sagte er.

Der Botschafter kam als Vertreter des Staates Weißrusslands, als Vertreter des Diktators Lukaschenko, er kam nicht als Vertreter der Bürger aus Stolin, die die Hilfe benötigen und dankbar aufnehmen. Der Stolin-Verein unterstützt seit vielen Jahren die weißrussische Stadt mit notwendigen Hilfsgütern, die der weißrussische Staat für seine Bürger nicht aufbringt. Kein Ruhmesblatt für den Botschafter dieses Staates. Was bringt der Botschafter dem Verein mit außer "herzlichen Grüße seines Landes"? Werden die Hilfstransporte weniger bürokratische Hürden in Weißrussland überwinden müssen oder wird der Botschafter dem Verein auf anderer Weise helfen?

Das deutsche Außenministerium informiert  zu Weißrussland:

Die von Manipulation und Intransparenz gekennzeichnete Wahl am 19.12.2010, das gewaltsame Vorgehen der Staatsmacht gegen Demonstranten und Zivilgesellschaft und die politisch motivierte Verurteilung von über 30 Personen zu zum Teil mehrjährigen Haftstrafen wurden von der Bundesregierung scharf kritisiert. Sie bedeuteten einen Rückschlag nicht nur für die Demokratisierung und Annäherung von Belarus an die EU, sondern auch für die bilateralen Beziehungen zwischen Belarus und Deutschland.

In den Beziehungen zu Belarus setzt Deutschland gemeinsam mit den Partnern in der Europäischen Union auf die Aufrechterhaltung des Drucks auf die für die Repressionen Verantwortlichen und verstärkt auf die Unterstützung der Zivilgesellschaft und der demokratischen Kräfte in Belarus."

Die Rolle des Magistrats und des Vereins in der Partnerschaft

"In der Tat arbeiten die Homberger, insbesondere der Magistrat der Stadt Homberg und der Homberger Stolin-Verein seit über 20 Jahren zum Wohle der Stoliner an dieser herzlichen Städtepartnerschaft."

Bund BDie 27 Hilfstransporte des Vereins, die jährlich organisierten Kinderaufenthalte und der Kulturaustausch sind überzeugende Beweise für die Arbeit der Vereinsmitglieder, die die Freundschaft mit den Menschn in Stolin begründen und pflegen.

Die Arbeit des Magistrat überzeugt dagegen nicht. Nach dem Hessentag erhielt auch der Stolinverein eine 5.000 Euro Spende vom Auftritt der Bundeswehr-Big-Band. Diesen Betrag wollte Bürgermeister Martin Wagner dem Verein nicht auszahlen, sondern ihn mit den Kosten verrechnen, für die aus Stolin eingeladenen Gäste. Erst nach Protest des Vereins wurde die Spende für die humanitäre Hilfe übergeben. Die Mutter des Bürgermeisters dagegen erhielt die 5.000 Euro-Spende für ihre Rußlandhilfe, ohne ein Verein zu sein, ohne das Geld wirklich umgehend für die humaniäre Hilfe einzusetzen.

Wagner schenkte der Partnerschaft mit Stolin kaum Aufmerksamkeit. Erst einmal reiste er nach Stolin, aber nicht wie vorher Bürgermeister Blau, der selbst zahlreiche Hilfstransporte auf den langen Fahrten aktiv begleitete. Wagner nahm den bequemen Weg mit dem Flugzeug. bezahlt aus der Stadtkasse und ließ sich in Minsk abholen. Von Minsk bis Stolin fährt man mit dem Auto rund 7 Stunden.

Auf dem Foto seines Pressesprechers sind die Gründer und Aktiven der Partnerschaft nur im Hintergrund zu sehen, ansonsten auf den Fotos der Botschafter und der Bürgermeister. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Auch hier.

Fotos: Homepage und Newsletter der Stadt Homberg

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Wagner Prozess: erneut verschoben

BildWie kann man sich die ständige Verschiebung des Prozesses erklären. Die Aussagen des Gerichts sind nach so langer Zeit nicht mehr glaubhaft .

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Menschen geehrt

menschen geehrtDoch die Geehrten sieht man nicht.

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Ärger am Ärztehaus

Eingangsrampe ÄH

Seit Monaten schon gibt es Ärger wegen fehlender Stellplätze für die Krankentransporter am Ärztehaus. Auf Briefe antwortet weder das Ordnungsamt noch der Bürgermeister.

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Haushalt 2014

Der Entwurf für den städtischen Haushalt wurde nicht im letzten Jahr vorgelegt. Der Magistrat und der Bürgermeister erfüllen nicht ihre Pflicht. 600.000 Euro ist die Wunschliste zu lang. Sparvorschläge werden ignoriert.

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Schöner Schein und raue Realität

KönigsalleeEine Unternehmensadresse im noblen Villenviertel in Berlin-Grunewald verspricht Seriosität. Die Ökologische Projekte AG (OEPAG) hat ihren Firmensitz in der Königsallee 20a. Doch die Adresse ist falsch. Bei dem Algenzuch-Projekt des Bürgermeister geht es nur ums kassieren von Geldern vom Steuerzahler und vertrauensseligen Kleinanlegern.

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Autohof Homberg eröffnet

A24 RasthofStill und leise wurde der Autohof Homberg im gemeinsamen Gewerbegebiet von Homberg, Knüllwald und Schwarzenborn eröffnet.

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Bankrotterklärung zu der Kasernenentwicklung

BildBauleitplanung muss erneut offen gelegt werden. Fördermittel gibt es nur, wenn bis Jahresende Baumaßnahmen abgeschlossen sind. Dazu fehlt jetzt endgütlig die Zeit und auch das Geld für den Eigenanteil, der bisher nur schön gerechnet wurde.

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Wie die HLG vermarktet

Keine Einträge

Keine Gewerbegrundstücke in Homberg vorhanden. Das ist das Ergebnis der Abfrage der Datenbank bei der Hessische Landgesellschaft (HLG), die die Grundstücke angeblich vermarktet.

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Wie die Kasernen hastig verhökert wurden

BildNachdem die BImA das Gelände nicht gesondert für den Solarpark verkaufen will, hat die Gontermann die Aufgabe in kürzester Zeit „verbindliche Kaufabsichten“ zu sammeln, die dem Magistrat und den Stadtverordneten vorgelegt werden sollen.

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Verteidigung der Meinungsfreiheit: Altrichter gegen den Homberger Hingucker

Alwin Altrichter verteidigte den Grundstücksverkauf zu Lasten der Stadt an den Stadtverordneten Althaus in einem Leserbrief, der Kritik hervorrief. Dies Kritik versuchte Altrichter zu verhindern. Letzlich verlangte er nur noch kurze Passagen aus Satiren zu entfernen.

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Leerstandmanagement

Leerstandsschema

Seit 13 Jahren wird vom Leerstand in der Altstadt und in den Dörfern gesprochen. Den leeren Worten sind bis heute keine Taten gefolgt.
Die verschiedensten Vorschläge und Vorbilder wurden ignoriert.

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Burgberg Bauschäden am Restaurant

Bauschaden

Bauschäden wurden noch immer nicht beseitigt, obwohl dafür bereits 2013 Mittel im Haushalt bereitstanden.

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