HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Gestaltungssatzung für die Kernstadt

BildHombergs Stadtbild ist hat einen eigenen Wert. Deshalb kommen die Touristen. Mit einer Gestaltungssatzung kann der optische Eindruck gesichert werden. Im Rathaus verzichtet man darauf. Warum?

Nachdem die Baustellen in der Westheimer Straße und Marktplatz geräumt waren, wurde vom Magistrat der Entwurf einer Gestaltungssatzung im Stadtparlament vorgelegt.

In der Sitzung am 1.11.2007 hieß es unter Punkt 6:

Neukonzeption Marktplatz nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen;
a) Vorlage eines Entwurfs einer Gestaltungssatzung für den Innenstadtbereich Marktplatz

Bürgermeister Martin Wagner trägt einzelne markante Punkte des vom Magistrats entwickelten Entwurfs einer Gestaltungssatzung für den Innenstadtbereich/Marktplatz vor und erläutert sie. Herr Stadtverordnetenvorsteher Pfeiffer bittet darum, dass Änderungsvorschläge der Fraktionen zum vorliegenden Entwurf innerhalb der nächsten 14 Tage im Rathaus abgegeben werden sollen.
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt den Entwurf einer Gestaltungssatzung für den Innenstadtbereich/Marktplatz zur Kenntnis.

5 Monate später am 10. April 2008 gibt der Bürgermeister unter Punkt 20: Informationen folgendes bekannt:

Der Entwurf der Gestaltungssatzung sei sehr gut gewesen. Bauordnungsamt und Denkmalschutzbehörde hätten aber geraten, davon Abstand zu nehmen, da man es heute anders regele.

Im Protokoll heißt es dann:

Der Bürgermeister weist darauf hin, dass es aufgrund einer Besprechung mit dem Bauaufsichtsamt und der Denkmalschutzbehörde keine Gestaltungssatzung geben soll, sondern lediglich eine Handlungsempfehlung.

Wie diese Handlungsempfehlung aussieht, ist bisher öffentlich nicht bekannt.

 

Ein kürzliche Nachfrage bei Herrn Bahl von der Unteren Denkmalschutzbehörde ergab folgenden Sachverhalt:

Herrn Bahls Einwände bezogen sich auf die Praktikabilität der Regelungen, nicht aber gegen eine Gestaltungssatzung an sich. Regelungen müssten so sein, dass der Sinn von den Bürgern auch einsehbar ist. Zu strenge Regelungen führen in der Praxis nur zu Konflikten oder zu Ausnahmeregelungen, die dann die Wirksamkeit der Regelung durchlöchern.

Die Denkmalschutzbehörde befürwortet sehr wohl Gestaltungssatzungen und unterstützt auch bei der Ausarbeitung. Erst kürzlich sei eine – in seinen Augen – sehr gute Satzung in Fritzlar in Kraft getreten. Auch die Wetzlarer Satzung ist ein positves Zeichen.

 

Dokumentation

Fritzlar: Gestaltungssatzung vom 22. mai 2008 (Auszug)

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Stadtmarketing: das verflixte siebente Jahr

BildVor 7 Jahren beantragte die CDU den Magistrat, die Möglichkeiten für eine Stadtmarketinggesellschaft zu prüfen. Obwohl sie die Stimmenmehrheit im Magistrat besitzt und den Bürgermeister stellt, ist nichts geschehen.

aus Wahlkampfflyer 2008

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Termine im August

Montag, 11. Aug. 18:00 öffentliche Sitzuung des Bauausschusses
Dienstag, 12. Aug. 17:30 öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses Donnerstag, 14. Aug. 19:30 öffentliche Sitzung der Stadtverordneten
Montag, 18. Aug. 18:00 Bürgergespräch zur Planung des Stadtumbaus

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14. August, öffentliche Sitzung der Stadtverordneten

Sie beginnt um 19:30 Uhr im Veranstaltungssaal, Spitzenweg in Hülsa.
Die Sitzungen sind öffentlich. Es verspricht auch dieses Mal wieder einen spannenden Verlauf. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit zu prüfen, wie die Vertreter dier verschiedenen Parteien argumentieren. Diese Information gibt es nur dort.

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Energie und Kosten sparen bei der Scheinwerferbestrahlung

BildMuss dass Rathaus mit hohem Energieverbrauch nachts angestrahlt werden? Hier ließen sich Kosten sparen. Auch würde das nächtliche Bild harmonischer, wie es ja mit dem Konzept des Lichtarchitekten vorgeschlagen und zum Glück auf umgesetzt worden ist.

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Die Sonne ist da. Wo sind die Solarpanele?

BildAuf der Kompostierungsanlage wurden schon vor längerer Zeit Halterungen für Solarpanele montiert. Doch die Panele fehlen seit längerem schon. Und das jetzt, wo die Sonne eine reiche „Ernte“ an Solarstrom verspricht.

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Gewerbegebiet mit Bahnanschluss: eine Chance für Homberg.

Bild

Wird die Chance genutzt werden?

Den Vorteil von Gewerbegebieten mit Bahnanschluss in zentraler Lage in Europa dürfen wir nicht verschenken. Gerade wurde in Berlin der ‚“Masterplan für Güterverkehr und Logistik“ in Berlin verabschiedet. Fördermittel wurden massiv aufgestockt.

>>Logistikbranche: Frachtkosten steigen, nur Schienentransport wird billiger
>>VCD zum Hessentag: Bahnstrecke nach Homberg (Efze) reaktivieren
>>Gewerbegebiet mit Bahnanschluss, das “brummt”. Wann nutzt Homberg seine Chance?
>>Investorentäuschung: Gleisanschluss

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Stadtschätze oder „Saustall“

BildAltes Brauhaus in der Untergasse
Auf den Blick kommt es an ob man ein bauliches Schätzchen, einen „Saustall“ oder einen „faulen Zahn“ sieht. Warum dieses Schmückstück wieder herrichten?

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Alle reden vom Marktplatz, wer von den Dörfern?

Bild100-jähriges Jubiläum des Lebensmittelgeschäfts der Familie Knauff in Wernswig.

Das ist noch Versorgung vor Ort.
Bei steigenden Energiepreisen und sinkenden Einkommen vielleicht wieder ein Zukunftsmodell.

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Steinbruchvertrag ohne Änderung des Flächennutzungsplans?

BildObwohl im Flächennutzungsplan überhaupt noch keine Nutzungsänderung für den Steinbruch beschlossen worden war, hat der Bürgermeister einen Vertrag geschlossen, der der Stadt keine Rücktrittsmöglichkeit ohne Schadenersatzzahlung gibt. So sagt es jedenfalls der Bürgermeister.

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Wohin geht die Reise…

BildBei der Abwanderung der Einwohner aus der Region liegt Homberg im untersten Drittel aller Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis.

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Meinungslenkung

Bild„Drohungen und Denunziationen“ diese Begriffe hat die Firma Beisheim als Begründung ihres Rückzuges genannt. Gleichzeitig bittet sie von Rückfragen abzusehen.

Warum keine Rückfragen? Warum keine Hinweise auf die Art der Drohung und Denunziation? Die Firma, die so etwas in die Welt setzt, ist verpflichtet ,solche doch recht ungeheuerlichen Vorwürfe zu belegen. Ist bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige eingegangen? Das wäre doch das Mindeste? Oder ist das alles nur eine vorgeschobene Begründung, um den Rückzug zu decken?
Wenn alles bisher rechtens war, warum verlangt die Firma keinen Schadenersatz, dessen Berechtigung dann öffentlich vor Gericht zu klären wäre?

All diese Fragen stellt die HNA nicht, obwohl das doch erst einmal naheliegend wäre. Stattdessen nimmt sie die Behauptungen – mehr ist es bisher nicht – als bare Münze und behandelt sie wie Fakten.

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Demokratisches Lehrstück Dickershausen

Bild„Demokratie muss täglich instandgesetzt werden.“
In Niedermöllrich war es der Protest gegen die Gen-Aussaat eines Weltkonzerns. In Dickershausen der Protest gegen die stille Zusammenarbeit des Bürgermeisters mit der Fa. Beisheim am Stadtparlament und der Öffentlichkeit vorbei.

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