2004 hat der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in eine Umfrage bei den Mitgliedern auch nach den "Vorrangigen Zielen der Stadtentwicklung – aus der Sicht des Einzelhandels" gefragt.
Am häufigsten genannt sind:
Schaffung eines attraktiven Branchenmix
Begrenzung Flächenzuwachs
Stärkere Kooperation zwischen Stadt und Handel
Erst weit unten geht es um
Verbesserung der Erreichbarkeit/Infrastruktur.
In Homberg nennen auch die Kunden – so beim Ideen-Café – immer wieder den Branchenmix.
Der Wunsch nach Begrenzung des Flächenzuwachses findet in Homberg überhaupt kein Gehör, stattdessen wird der Erweiterung von LIDL und der Planung eines neuen Sondergebietes für den Einzelhandel zugestimmt, obwohl selbst der teure "Stadtmarketing-Guru" eindringlich davor gewarnt hat..
Von großer Kooperation zwischen Stadt und Handel kann also keine Rede sein.
Stattdessen konzentriert man sich nun seit Jahren nur auf die "Verbesserung der Erreichbarkeit/Infrastruktur", ein nachrangiger Punkt, wie die Umfrage zeigt.
In Homberg wird nicht nach sachlichen Erwägungen gehandelt, sondern nur nach Wunschzettel einzelner Geschäftsinhaber am Markt. Und die sind "undankbar" wie die FDP erst kürzlich wieder klagte.
In Hülsa ist man verbittert über die Täuschung durch den Bauherrn, aber auch durch die Sinnlosigkeit an dieser Stelle, für die es keinen sachlichen Notwendigkeit gibt.
Wer in Solaranlagen investieren will, hat dazu viele Möglichkeiten, auch in Homberg.
Entsetzen auch über die Homberger Politiker, die dieses Spiel decken.
Letzlich wird so der gute Ruf der erneuerbaren Engergie in Mißkredit gezogen.
Der Bürgermeister bescherte den Hülsaer Bürgern ein besonderes Weihnachtsgeschenk.
Zusammen mit seiner CDU und FDP Stimmenmehrheit machten sie dieses Bauwerk möglich, dass dem Betreiber die Gelegenheit gibt einen höheren Preis für den erzeugten Strom zu bekommen, obwohl das nicht im Sinne des Erneuerbare Energie Gesetzt (EEG) ist.
Die höheren Gewinne des Betreibers müssen alle Stromkunden zahlen. Die Hülsaer aber auch noch mit der Verschandelung der Landschaft. Dafür bestand keine Notwendigkeit.
„Da es sich bei dem Interessenten nicht um einen landwirtschaftlichen Betrieb handelt und auch die Errichtung einer Photovoltaikanlage im Außenbereich nicht nach § 35 BauGB privilegiert ist, ist das geplante Vorhaben unter den gegebenen planungsrechtlichen Voraussetzungen bauordnungsrechtlich nicht realisierbar.“
Auszug aus der Begründung zur Änderung des Bebauungsplans
Erst weiß man gar nichts, dann ein bißchen und dann war doch alles klar, Homberg braucht Flächen für einen Baumarkt für einen Herrn Schneider aus Korbach, der in Homberg den ‚Zugreifmarkt‘ betreibt, weil ihm dort nicht abertausend Fliegen zugemutet werden können.
Ein „Unterstand für Pferdehaltung und landwirtschaftliche Geräte“ wird in Hülsa gebaut. Genehmigt ist allerdings nur eine Sonderfläche für Fotovoltaik. So soll auf Kosten der Stromverbraucher ein Extra-Gewinn erwirtschaftet werden. Mal sehen, ob die EON als Abnehmer da mitspielt, jetzt wo die Rechtslage durch denBundesgerichtshof entschieden ist.,
Ein Magnetbetrieb für Hombergs Innenstadt, scheint für manche die Lösung zur Belebung der Innenstadt zu sein. Mit Metaphern muss man vorsichtig umgehen.
Ein Magnet hat zwei Pole, einer zieht an, der andere stößt ab.
Magnete müssen nicht großflächig sein, um zu wirken.
Magnete für die Belebung der Innenstadt müssen vor allem kreativ sein.
Zum Glück haben wir das schon in Homberg.
Einzelhandelsumsatz auf Talfahrt, in Deutschland viel zu viel Verkaufsfläche und die geringsten Arbeitsentgelte. Sinkende Bevölkerungszahl in Homberg und Anfang einer schweren Rezession. Da fällt dem Bürgermeister nichts anderes ein als neue Verkaufsflächen am Stadtrand zu schaffen.
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