HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Hessentag: Ein Gewinn für Homberg?

Der Hessentag, eine große Chance für Homberg, so tönt es immer wieder. Den Beweis hat noch niemand seriös angetreten. Prüfen wir es als Bürger selbst. Drei große Bereiche werden genannt in denen Homberg profitieren soll.

  1. Im Vorfeld durch vorrangige und höhere Zuschüsse zu Baumaßnahmen.
  2. Während des Hessentages durch den Umsatz der Gäste.
  3. Danach der Imagegewinn für Homberg der zu größerer Attraktivität bei Touristen und bei der Standortwahl für Gewerbe ansiedlung bemerkbar machen soll.

Vorrangige und höhere Landeszuschüsse

Investitionsvorhaben können fast nur noch mit Zuwendungen des Landes realisiert werden, das ist die Praxis in allen Kommunen. Als Gewinn kann nur verbucht werden, wieviel Prozent darüber hinaus bezahlt wurden.

Das ist bisher nicht ausgewiesen worden, immer wurde nur die Gesamtzuschüsse aufgeführt.

Vorrangige Landeszuschüsse wurden auch gewährt, um etwas zum Hessentag vorzeigen zu können. Vorrangig sind damit auch die Mittel der Stadt über Kredite zu beschaffen, damit die Projekte finanziert werden können obwohl kein Geld da ist. Und die Zinsen kostet wieder Geld der Stadt. Die Beträge, die durch Kredite finanziert werden. verdoppeln sich in der Laufzeit, da muss jedes "Geschenk" genau durchgerechnet werden.

Solche Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind bisher nirgends vorgewiesen worden.

Mit Blick auf den Hessentag sind auch viele Maßnahme finanziert worden, die nur im Hinblick auf den Hessentag durchgeführt worden sind, zum Beispiel die Erschließung des Hessentagsgeländes für spätere Baulandnutzung, obwohl bei rückläufiger Einwohnerzahl und Gebäudeleerstand kein Bedarf dafür besteht. Er ist nur als Rechtfertiung herbeigeredet.

Bei der Entscheidung zum Umbau des Marktplatzes lehnten CDU und FDP rigoros ab, überhaupt zu prüfen, wo man sparen könnte.

Was die Hessentagsgäste an Geld in der Stadt lassen

In der Planungsphase wurde damit geworben wieviel jeder Gast bei einem Hessentagsbesuch ausgiebt. Nur wer macht den Umsatz? Die Kapazität der Homberger Geschäftsleute ist begrenzt und selbst mit Anstrengungen läßt sich diese nur in Maßen ausweiten. Ohne große Gastronomen von außerhalb wird die Versorgung gar nicht sichergestellt werden können. Gut, dafür sind Standgelder an die Stadt zu zahlen. Sie werden die Kosten der Stadt nicht decken. Imagegewinn als Gewerbestandort und bei Touristen

Dass kann jeder Bürger selbst leicht prüfen: Beantworten Sie sich die Frage:

  • Haben Sie in den letzten Jahren nach einem Hessentag eine der Städte besucht, um sie sich in Ruhe anzusehen?
  • Kennen Sie Geschäftsleute, die ihren Betrieb verlagert, oder eine Neugründung oder Erweiterung aus diesem Grund in eine ehemalige Hessentagsstadt vorgenommen haben?

Hessentag: 100 Betten in Homberg reichen wegen der „großen Nachfrage“ nicht aus

Die geringe Übernachtungskapazität war schon bei der Anmeldung des Hessentags bekannt. Damit kann nicht einmal die normale Nachfrage bedient werden. Wieder ein Beispiel für die „weitsichtige“ Planung im Rathaus.

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12.000 Euro für Bestuhlung des Marktplatzes

Das Homberg hochverschuldet ist weiß jeder. Jährlich müssen Einsparungen vorgelegt werden. In diesem Jahr werden allein im Kindergartenbereich über 60.000 Euro Einsparungen vorgerechnet. Wohgemerkt im Kindergartenbereich, einer Pflichtaufgabe der Stadt! Trotz der kritischen Finanzsituation der Stadt will der Bürgermeister für 12.000 Euro Bestuhlungen für den Marktplatz anschaffen, eine freiwillige städtische Leistung. Sollen diese Stühle auf […]

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330.000 Euro für Parkraumkonzept Holzhäuser Str und Wallstraße mit Sperrvermerk

Im neuen Haushaltsplan sind 330.000 Euro als „Parkraumkonzept Holzhäuser Str und Wallstraße“ ausgewiesen. Zu Beginn der Besprechung dieses Punktes in der Stadtverordnetensitzung am 14. Feb. 2008 wurde dazu ein Sperrvermerk vorgesehen. Was versteckt sich hinter diesen Zahlen? Erklärt wurde nichts. Keiner weiß es? Könnte es sein, dass damit die 300.000 Euro für den Abriss von […]

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„Bürgerbeteiligung“ nach Homberger Art Nr.1

Bürgerbeteiligung nur mit handverlesenen Bürgern, persönlich vom Bürgermeister ausgewählt. Das ist „Bürgerbeteiligung“ nach Homberger Art. Es soll so aussehen wie Bürgerbeteiligung, aber die Bürger dürfen die Macher nicht stören. Wie man das macht, ist im Folgenden dokumentiert.

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Wahlversprechen Fußgängerzone. Schauen Sie selbst.

„Selbstverständlich bleibt im Falle meiner Wiederwahl die Fußgängerzone erhalten!“

„Martin Wagner, Bürgermeister der Stadt Homberg“, auf seinem Wahlwerbeflyer Weihnachten 2007

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Parlament soll Handlungskonzept unbesehen abnicken

Ende Dezember 2007 hatten die Planer ein Handlungskonzept für den Stadtumbau ausgearbeitet gehabt. Am 6. Februar 2008 erhielten die Stadtverordneten auf dem letzten Drücker die Einladung und Tagesordnung zur nächsten Sitzung, gerade noch fristgerecht. Am 14. Februar soll das Handlungskonzept vorgelegt und beschlossen werden. Die Stadtverordneten erhielten aber nicht das gut 50 seitige Konzept, lediglich […]

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Neues Leben in Hombergs Geschäftswelt

Während die einen jammern und klagen, wagen andere Geschäftsleute neue Geschäftsidee und bringen mit ihrem Engagement frischen Wind die schöne Homberger Altstadt. Richten wir das Augenmerk auf die Menschen, die in Homberg voran gehen.

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14 Parkplätze für 300.000 Euro und Abriss von drei Fachwerkhäusern

Diese Häuser sollen abgerissen werden, um 14 Parkplätze zu bauen. Kosten 300.000 Euro. Das ist die Idee des Bürgermeisters. Auf der Tagesordnung zur Stadtverordnetenversammlung am 1. Nov. 2007 sollte beschlossen werden, die gut erhaltende Fachwerkhäuser abzureißen. Je Stellplatz 21.400 Euro, das ist weit über den Kosten vergleichbarer Stellplätze. Mit Wirtschaftlichkeit hat das nichts zu tun. […]

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Wundersame Sanierung des ehemaligen Sparkassengebäudes

In dem Gebäude befindet sich jetzt das Bürgerbüro und die Bauverwaltung. Im Jahre 2006 befand der Bürgermeister das Gebäude so baufällig, dass sich eine Sanierung nicht lohnen würde. Der damalige Leiter des Bauamtes hatte errechnet, dass ein Abriss und ein anschließender Neubau mit 2,85 Mill. Euro billiger wäre als die Sanierung zu 3,3 Mill. Eine […]

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Einzelhandelssituation: Was fehlt? Parkplätze oder Kaufkraft?

Die Lage des Einzelhandels ist schwierig, nicht nur in Homberg. Lange versteifte man sich in Homberg darauf die Ursache in der Parkplatzfrage zu sehen. Im November 2007 setzten die Homberger mit einer beispiellosen Unterschriftenaktion durch, dass endlich Westheimer Straße und Marktplatz autofrei sein sollten. Einige Einzelhändler sahen darin ihren Untergang und plakatierten das einen Tag […]

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Schulen in städtische Hand: Wo liegt der Nutzen?

Die Schulen sollten wieder von der Stadt übernommen werden, schlug Bürgermeister Wagner auf dem HNA-Lesertreff zur Wahl vor. Dies hätte den Vorteil einer besseren Gestaltung des Übergangs der Kinder vom Kindergarten zur Grundschule. Die Kindergärten sind in der Hand der Stadt, zwei in der Hand der Kirche und der AWO. Außerdem könnte die Stadt Geld […]

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Wird die Fußgängerzone schleichend aufgehoben?

In der oberen Westheimer Straße und auf dem Marktplatz sind Autos nur von 0-11 Uhr erlaubt. Diese Fahrzeuge fuhren jedoch außerhalb der erlaubten Zeit hindurch, so wie zahlreiche andere Autos kurz davor und danach. Hat die Ortspolizeibehörde kein Interesse an der Einhaltung der Verkehrsregelung? Wieso wird nur der ruhende Verkehr überwacht, aber nicht die Einhaltung […]

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