Dickershausen: Stand der Regionalplanung /9
Die Lagerstätten in Dickershausen sind im Entwurf des Regionalplans 2006 bisher nicht als Abbaufläche vorgesehen.
In diesem Herbst wird in der Planungsversammlung über Änderungen und Abweichungen vom bisherigen Regionalplan verhandelt und abgestimmt.
Die Firma Beisheim hat einen Abweichungsantrag gestellt, um in Dickershausen Basalt abzubauen. Dieser Antrag ist von der Stadt unterstützt worden, weil es für die Stadt erforderlich wäre, so die Auskunft beim Regierungspräsidium.
In der Zwischenzeit hat der Hauptausschuss der Planungsversammlung diesen Antrag behandelt und der Änderung zugestimmt.
In der Regel folgt die Planungsversammlung der Empfehlung des Hauptausschusses.
Nachdem die Planungsversammlung über aller Änderungen entschieden hat, wird der abgeänderte Regionalplan öffentlich ausgelegt. Dann können Einwände vorgebracht werden.
Parallel läuft ein bergrechtliches Genehmigungsverfahren, das für die Betriebsgenehmigung zuständig ist.
Soweit die Verfahrensabläufe und der aktuelle Stand.
Bemerkenswert ist die Initiative der Stadt vom Oktober 2007 zur Änderung des Regionalplanes, während der Bürgermeister über die HNA im Juni 2008 verlauten lässt: "Die Stadt habe darüber hinaus keine Möglichkeit auf das Genehmigungsverfahren Einfluss zu nehmen." HNA 20. Juni 2008
Bemerkenswert, wie die eigenen Grundsätze des Regionalplans von der Planungsversammlung missachtet werden. Ganz vernünftig heißt es, erst sollen die bestehenden Lagerstätten genutzt werden. Erst wenn diese ausgebeutet sind, sollen neue erschlossen werden.
In diesem Fall soll eine neue Lagerstätte abgebaut werden, obwohl inunmittelbarer Nähe noch reiche Abbauvoräte in dem bestehenden Steinbruch oberhalb Hombergs zur Verügung stehen.
Bemerkenswert, dass der Hauptausschuss der Planungsversammlung der Änderung zugestimmt hat, wo doch auch zahlreiche Vertreter aus dem Kreis in diesem Gremium mit abstimmen. Mitgliederliste der Regionalversammlung und der Ausschüsse hier
Vertreter aus dem Schwalm-Eder- Kreises sind:
Winfried Becker, Erster Kreisbeigeordneter;
Willi Werner, FWG-Vorsitzender in Koalition mit der SPD im Kreis;
Mark Weinmeister, Kreistagsabgeordneter, CDU-Landtagsabgeordneter;
Bernd Heßler, Bürgermeister von Borken;
Karl-Wilhelm Lange, Bürgermeister von Fritzlar;
Mit bis zu 60.000 Euro pro Jahr versucht der Bürgermeister für den Abbau zu werben.
Schon 2007 hat der Bürgermeister einen Pachtvertrag unterschrieben. Vor der Bürgermeisterwahl verschwieg er es den Dickershäusern.
Im Beisein seines 87-jährigen Neffens wurde am Geburtshaus in Wernswig eine Tafel enthüllt.
Enthüllung einer Erinnerungstafel am Wernswiger Geburtshaus zu seinem 150. Geburtstag am Sonntag, 6. Juli 2008, 10 Uhr
Mit McJob hat man auch in Homberg nicht genug Geld in der Tassche, um den Einzelhandel zu stärken. Da helfen auch keine Jubelmeldungen über sinkende Arbeitslosenzahlen. Sie sind Augenwischerei.
Für die kommunalaufsichtliche Prüfung der Vorgänge um die Planungskosten stellte der Magistrat Behauptungen auf, die sich als nicht stichhaltig erwiesen. Wer wird auf den Kosten sitzen bleiben der Bürgermeister oder die Bürger als Steuerzahler?
Hombergs pro Kopf-Schulden liegen höher als alle anderen Vergleichsgrößen in Hessen.
Wer durch Homberg-Dickershausen fährt, kann die zahlreichen Schilder an der Straße nicht übersehen.
Gespenster sollen Angst machen. In der Geisterbahn sind sie leicht zu durchschauen. In der Politik ist das auch nicht so schwer. Dabei hilft in der nächsten Zeit eine Serie zum Thema Bevölkerungsentwicklung.
Mit einem nachträglich aus dem Hut gezauberten Koalitionsvertrag konnte das Urteil der ersten Instanz aufgehoben werden. Ein markantes Beispiel dafür, dass es der Mehrheitsfraktion in erster Linie um Macht und nicht um Zusammenarbeit geht.
Eine Erneuerung der Brücke in Holz statt in Stahl, wie sie die Mehrheitsfraktion beschlossen hat, hätte neben den Kosten auch aktiv das Klima durch CO2 Verminderung entlastet.