HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Ein Gastkommentar zur Fußgängerzone

BildAm 6. Februar lud mich die Redaktion des Homberger Anzeigers zu einem Gastkommentar ein. "Sie haben alle Freiheiten, pro Fußgängerzone zu argumentieren."

9. Februar: Der Kommentar war pünktlich in der Redaktion. Kurz darauf schrieb sie:

Nach Rücksprache mit Herrn Schneider muss ich Ihnen leider mitteilen,dass Ihr Gastkommentar in den nächsten zwei Wochen nicht erscheinen kann, da sich Herr Schneider in diesem Zeitraum nicht im Haus befindet.

16. Februar: Email der Redaktion

Entschuldigen Sie bite die Verzögerung. Ich musste aus familiären
Umständen überraschend eine Woche weg. Deshalb kann es sein, dass Ihr
Gastkommentar noch eine Woche liegen bleibt. Es soll ein "pro & kontra"
draus werden. Selbstverständlich wird derjenige, der das kontra schreibt,
von den Inhalten Ihres Beitrags nichts erfahren.

5.März: Mein Schreiben an die Redaktion

Nun findet sich in der Ausgabe vom 4. März 2009 ein Beitrag , der erkennen lässt, dass es
Ihrer Zeitung in keiner Weise auf eine sachliche Diskussion ankommt. Dieser Beitrag und
sein Lancierung hat ein Niveau erreicht, in dessen Zusammenhang ich meinen Namen nicht finden möchte.

Hier nun der Text des erbetenen Gastkommentars:

Autos bringen keinen Umsatz

Wegen der Fußgängerzone würde der Umsatz zurückgehen, wird behauptet. Belegt hat es noch niemand.
Selbst die FDP klagte: "Ich kann die Geschäftsleute nicht mehr verstehen, sie haben eine Zufahrt und einige Parkplätze am Marktplatz gefordert, sie haben diesen Wunsch erfüllt bekommen, aber sie fühlen sich trotzdem nicht richtig bedient".

Während die einen jammern, erzielen andere Geschäftsleute in der Fußgängerzone wachsende Umsätze. Eine Fußgängerzone braucht 2-3 Jahre Zeit, bis sie angenommen ist, sie darf nicht immer wieder in Frage gestellt werden, wenn sie sich entwickeln soll.

Wenn ein Geschäft schlecht läuft, dann muss man nach den Ursachen forschen.
Entspricht das Sortiment noch den Kundenwünschen? Ist der Standort noch richtig? Gibt es neue Konkurrenz? Ist das Angebot in den Nachbargeschäften attraktiv und förderlich? Hat sich Kaufverhalten der Kunden verändert? Was ist für die Attraktivität getan worden, von den Geschäftsleuten und von der Stadt? Haben die Kunden noch genug Geld in der Tasche?

In der Stadt müssen viele Anforderungen unter einen Hut gebracht werden. Das kann nicht nur nach dem Willen einiger Geschäftsleute gehen. Wer Kundenwünsche ignoriert, den bestraft der Markt.

Wer zur Attraktivitätssteigerung in der Innenstadt von großen Magnetbetrieben träumt, der träumt tatsächlich. Die Strukturen im Einzelhandel haben sich rapid verändert. Gegen diesen Trend anzukämpfen ist aussichtslos. Die Innenstadt muss kreativ neu erfunden werden. Grundversorgung wird man nicht mehr in die Stadt zurückholen können, dafür gilt es neue Spielräume zu nutzen.

Eine Fußgängerzone und ein autofreier Markt bieten eine Chance, statt sie zu bekämpfen muss man sie nutzen. Der Homberger Marktplatz ist etwas ganz Besonderes, machen wir ihn zusammen zu einem attraktiven Platz für die Homberger und unsere Gäste.

Zitatquelle: Manfred Ripke am 7. 12. 2008 in der HNA

Druckansicht Druckansicht

Anzeigenblatt versucht Stimmung zu machen

BildDiesen Versuch des Anzeigenblattes zur Skandalisierung könnte man stillschweigend übergehen, wenn es nicht Methode hätte.

Der Fortbestand der Fußgängerzone könnte am 19. März gekippt werden.

Die Klage des WeGe-Vorsitzenden Trinkus „uns laufen die Kunden weg“, ist bemerkenswerter, da seine Wünsche nach Anfahrt mit dem Auto bis vors Geschäft und Parken vor der Ladentür zur Zeit erfüllte sind.
Könnte das Ausbleiben der Kunden auch andere Ursachen haben?

weiterlesen »


Mega-Autohof kommt nicht

Bild„Mit den zehn Hektar Fläche für 310 Lkw- und 124 Pkw-Stellplätze, Service-Bereich, Großtankstelle, Restaurant, Hotel, Kasino und Supermarkt läge die Anlage deutlich über der Durchschnittsgröße eines deutschen Autohofes“
Dies war im Landkreis Harburg geplant. Ähnliches hätten wir in Remsfeld zu erwarten gehabt.

weiterlesen »


Zusammenarbeit zwischen Homberg, Schwarzenborn und Knüllwald

Sitzung der Verbandsversammlung nach gut einer viertel Stunde beendet.
5000 Euro für Flyer und Internetauftritt bewilligt, um für das Gewerbegebiet zu werben.

weiterlesen »


Die Logistikbranche und das Homberger Gewerbegebiet

Bild „Speditionen fahren auf Abgrund zu“ titelte das Handelsblatt Anfang Februar.

In Homberg scheinen die Uhren anders zu gehen, neue Flächen für die Logistikbranche sind ausgewiesen worden.

weiterlesen »


Gewerbegebiet gegen die Einwände um 22 ha erweitert

Gewichtige Einwände des Regierungspräsidiums, des Kreisbauernverbandes, der Landwirte wurden beiseite geschoben. Die großen sich abzeichnenden Krisen wurden ganz ausgeblendet. Ist das eine zukunftsfähige Politik?

weiterlesen »


Anfragen und Antworten

Wo nicht informiert wird, bleibt nur das Instrument der Anfrage. Der Umfang der Fragen steht im direkten Verhältniss zu der mangelhaften Information durch den Magistrat.

weiterlesen »


Kasernengelände zu Ackerflächen

BildFrüher hieß es „Schwerter zu Pflugscharen“. Jetzt „Kasernengelände zu Ackerland“, das sieht der Bürgermeister als letztes Mittel wenn sich die Bundes-Verwaltung für die Kasernenflächen nicht bewegt.
In Schwalmstadt konnte man offensichtlich mit der BIMA verhandeln.

weiterlesen »


Die Antwort

Bild
Eine Antwort, was mit dem Geld hätte konkret geschehen sollen, wurde nicht gegeben.
Die Antwort klärt nichts, wirft aber neue Fragen auf.
Klar ist nur: „Fragen Sie den Bürgermeister“ war nicht erfolgreich.

weiterlesen »


Februarsitzung: Haushalt, Industriegebiet, Stadtumbau

BildErster Kurzbericht aus der Stadtverordnetenversammlung.

weiterlesen »


Akzeptieren oder umgelegt werden

Das klingt nach Wildwest, ist aber der besondere Verhandlungsstil im Homberger Rathaus, wie er jetzt auch bei der Neuausweisung des Gewerbegebietes praktiziert wurde.

weiterlesen »


Weniger Bevölkerung, immer mehr Gewerbeflächen

BildWie passt das zusammen?

Das Regierungspräsidium mahnt kritische Prüfung an, der Kreisbauernverband und die betroffenen Landwirte haben Einwände gegen diese Planung.

weiterlesen »


Fragen sie lieber den Bürgermeister..

…statt einen Akteneinsichtsausschuss arbeiten zu lassen, das empfahl der CDU-Fraktionsvorsitzende Herr Pauli wiederholt, zuletzt in der Stadtverordnetensitzung am 22. Januar.

Der Rat wurde befolgt, hier das Ergebnis.

weiterlesen »


Druckansicht Druckansicht

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA. Impressum Impressum