HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Dienstwageneinsatz: Begriffsklärung

BildDer Akteneinsichtsausschuss zur Klärung der Vorgänge um den Transport eines CDU-Stadtverordneten aus dem Urlaub mit dem Dienswagen ist auf der letzten Stadtverordnetensitzung beschlossen worden.

In der Presse  geht einiges zu diesem Thema durcheinander, das der Klarstellung bedarf.

So schreibt zum Beispiel der Extra-Tipp am 31. Mai 2009 von einer Dienstfahrt. Dazu ist zu sagen: Ein Stadtverordneter steht nicht im Dienst der Stadt. Würde er das, könnte er gar nicht Stadtverordneter werden, wie die Hessische Gemeindeordung (HGO) vorschreibt. Wer im abhängigen Arbeitsverhältnis steht, hätte nämlich nicht die Unabhängigkeit in seiner Rolle als Stadtverordneter seinen Dienstherrn zu kontrollieren, was im Parlament seine Aufgabe sein sollte.

Es gehört nicht zu den Aufgaben der Stadt, Reisen für die Stadtverordneten zu organisieren.
Wenn sich der Bürgermeister dafür einsetzt, dass ein Stadtverordneter rechtzeitig zu einer Stadtverordnetensitzung erscheint, damit dieser dem Haushaltsplan mit zustimmt, dann verletzt er seine Neutralitätspflicht allen Parteien gegenüber.
Es gab auch einen Stadtverordneten der SPD, der auch im Urlaub war. Es ist nicht bekannt geworden, dass man sich dafür eingesetzt hätte, dass dieser ebenfalls an der Sitzung teilnimmt.

Die Termine der Stadtverordnetensitzungen werden im Voraus für das gesamte Jahr bekannt gegeben.
Es liegt in der Entscheidung eines jeden Stadtverordneten zu entscheiden, wie er seine Termine legt, vor allem die, die er selbst beeinflussen kann, wie eine Urlaubsreise. Würde diese Rückholpraxis Schule machen, könnten Stadtverordnete auf die Idee kommen, ihre Rückreisen so zu legen, dass sie – mit der Stadtverordneten-Versammlung begründet – sich diese Reisekosten für die Heimreise zu Lasten der Stadt sparen könnten.

Anders sieht es sicherlich aus, wenn jemand durch seinen Arbeitgeber terminlich verpflichtet ist. Ein  Stadtverordneter kann seine Reisekosten erstattet bekommen, damit er an einer Sitzung teilnehmen kann. Wo die Grenzen für die Erstattungspflicht liegen, wird sicherlich schon in anderen Fällen oder eventuell durch die Rechtsprechung geregelt sein.

Wenn ein einzelner Stadtverordneter solche unterstützenden Dienstleistung wie "Heimholung" durch den Bürgermeister erfährt, liegt der Verdacht der Einflussnahme nahe, die die gesetzliche Unabhängigkeit von Volksvertretern gefährdet.

Je genauer man sich diesen Vorfall ansieht, desto mehr Fragen treten auf. Es bleibt einiges im Ausschuss zu tun.
Bild: aus der Titelseite des Extra-Tip

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Ein Kommentar und eine Entschuldigung

In einem Kommentar vom 21. Mai machte „Homberg Fan“ eine Aussage zu Herrn Dr. Kusan. Herr Dr. Kusan wandte sich schriftlich an mich und forderte die persönlichen Daten des Schreibers herauszugeben, da er sich mit ihm auseinander setzen wolle. Die persönlichen Daten, soweit sie bei der Übermittlung der Kommentare anfallen, sind ebenso geschützt wie die […]

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Neuer Spielplatz am Stadtrand

BildAuf dem Mühlhäuser Feld ist ein neuer großer Spielplatz im Bau.

Im Stadtparlament ist dieses Projekt nie vorgestellt, beschlossen und der Finanzierung zugestimmt worden.
Woher kommt das Geld? Wie paßt das mit der Notwendigkeit zum Sparen in Homberg zusammen?

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Kosten für das Alte Amtsgericht

BildMagistrat hat keine weiteren Pläne für die Nutzung des Alten Amtsgerichts. Es war für 3 Jahre gemietet worden, dafür musste eine eingestürzte Mauer neu gebaut werden und die Unterhaltskosten bezahlt werden. Der Vertrag endet 2010.

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„Kinderei“ in der Stadtverordneten-Versammlung

BildStatt gleich zu sagen: Die gewünschten Verkehrsschilder sind heute aufgestellt worden, ließ der Bürgermeister erst eine Debatte aufkommen, die längst hinfällig geworden war.

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Jubiläum: 50.000 Besucher

… diese Marke wurde im Mai überschritten. Anlaß für Rückblick und Ausblick. An die Kommentare werden zukünftig strengere Maßstäbe angelegt, die über die Freischaltung entscheiden.

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145 Euro Mehrkosten werden als Sparen verkauft

340 Euro Reisekosten für eine Fahrt mit dem Dienstwagen werden als Sparmaßnahme ausgegeben. Die Bahnfahrt einschließlich Taxi hätte höchstens 200 Euro gekosten.

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Was hat der Umbau des Marktplatzes gekostet?

BildDer Marktplatz ist noch nicht abgerechnet, es werden noch Bänke und Blumenkübel gekauft. Die Jahresrate für die Rückzahlung ist statt 470.000 auf 800.000 Euro im Haushalt 2009 ausgewiesen.

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Ablenkung: Malwettbewerb „Fachwerkhäuser meiner Heimatstadt“

BildWie lange wird dieses Haus noch stehen?
Die Stadt hat es gekauft, für die Sanierung fehlt das Geld. Das Grundstück passt in die immer noch verfolgte Planung eines „Magnetbetriebes und Parkhauses“ in der Innenstadt.

Kinder malt es, so lange es noch steht!

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Rechnungsprüfung und wie Homberg damit umgeht

Schlussbericht der Rechnungsprüfung wurde nur den Fraktionsvorsitzenen geschickt, nicht aber allen Stadtverordneten, die darüber zu entscheiden haben.

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Haupt- und Finanzausschuss hat die kommende Tagesordnung geändert

In der Einladung zur nächsten Stadtverordnetensitzung fehlten wesentliche Unterlagen. Ohne diese kann nicht entschieden werden.

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Vorsicht Konjunkturmittel !

BildSonderinvestitionsprogramm und Zukunftsinvestitionsprogramm heißen die beiden Bausteine des Konjunkturprogramms. Wieder werden keine Details und Berechungen vorgelegt. Wieder soll ein Blankoscheck für die Verwaltung ausgestellt werden.

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Homberger sind aktiv: Kukuksmarkt, Bahnhof Wernswig, Chip’n Steel, Musikschutzgebiet und andere mehr

BildHomberger sind aktiv und stellen was auf die Beine, was Gäste aus einem weiten Umkreis anzieht.
Hier bekommt Homberg einen guten Ruf.
Danke an alle Aktiven.

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