Der Neujahrsempfang 2010
Der Bürgermeister und der Stadtverordnetenvorsteher hatten zahlreiche Bürger der Stadt und Vertreter von Behörden und Institutionen zum Neujahrsempfang in die Stadthalle eingeladen.
Der Bürgermeister begrüßte…
… die Vertreter der Kreisverwaltung und Behörden. Er freute sich über die Erweiterung der Firma S.T.a.R und über die gute Auslastung bei der Firma für Kindermöbel. Er begrüßte auch Neubürger der Stadt darunter Familie Bötefür und sprach von ihrer Obstspendenaktion an der Osterbachschule. Natürlich begrüßte er auch die Vertreter der Presse, die immer dafür sorgten, das Homberg im guten Licht dastehe.
Der Stadtverordnetenvorsteher lobte…
..nach dem Musikbeitrag der Chöre die Leistungen der Stadt. Vorab sprach er über die Weltwirtschaftssituation. Die Wende sei geschafft, der Aufschwung begänne, langsam zwar, aber in kleinen Schritten. "Wir handeln langfristig und nachhaltig," stellte er fest. Beispiele seien die neue Stadtmarketingorganisation, das Förderprogramm ‚Stadtumbau‘, die Zehntscheune, das Haus Wicke, das Förderprogramm ‚Soziale Stadt‘, "da versuchen wir weitere Fördermittel zu generieren." Auch der Abschluss der Stadtsanierung, Hochwasserschutz, Renaturierug der Efze, Umsetzung des Konjunkturprogramms zählte er in seiner Leistungsbilanz auf.
"Wirtschaftskrisen kommen und gehen." Ernster sei die demographische Entwicklung. "Bei der Kinderfreundlichkeit können wir im Wettbewerb mit anderen Städten gut bestehen." Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Fachkräfte hier in Homberg halten für den Aufschwung. Rahmenbedingungen verbessern, dazu gehöre auch Bauland, Nahversorgung, Kitas. Da sei Homberg Vorreiter und beispielgebend.
Integration behinderter Kinder in den Kindergärten bereits seit vielen Jahren, Deutschförderung, Plätze für die unter drei-jährigen Kinder, lange Öffnungszeiten, Sommerfreizeit, Beteiligung am Hessischen Erziehungs- und Bildungsplan.
Dann ein Seitenhieb auf die Presse: "Darüber sollten die Printmedien einmal berichten, Sie wissen schon wie ich das meine." Man solle auch einmal die Vorlagen der Verwaltung annehmen.
Neue Unternehmen gewinnen, den Zug nicht verpassen für eine bessere Zukunft. Sein Fazit: "Wir sind in der Krise den richtigen Weg gegangen, jetzt müssen im Aufschwung die richtigen Weichen gestellt werden." "Keiner wird in einigen Jahren an unserer Weichenstellung zweifeln." konstatierte er selbstgewiss.
Die Ministerin.erzählte ..
..von ihrer Arbeit, aber erst einmal widersprach sie dem Stadtverordnetenvorsteher in der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage: Die Krise sei noch nicht vorbei.
Sodann lobte sie Homberg, mit der Kinderbetreuung habe die Stadt ein besonderes Herausstellungsmerkmal und dann auch das Engagement der Bürger. Um Homberg müsse man nicht besorgt sein, so habe es ihr der Bürgermeister eben mitgeteilt.
Sie erzählte von den Hochschulbauten, die man finanziert, von den Investitionen in die Forschung und was diese Gutes bewirken. Sie ermahnte, gerade in der Krise nicht an der Kultur zu sparen und bekam dafür Beifall im Saal. Kulturelle Vielfalt und eine lebendige Kulturszene seien Kriterien bei der Standortwahl. Sie versicherte, Homberg sei da gut aufgestellt.
Der Bürgermeister dankte und bittet …
Homburg doch als Standort auszuwählen, wenn es gilt im Schwalm-Eder Kreis die weißen Flecken in der Forschungslandschaft zu beseitigen.
Die Ehrung verdienter Homberger Bürger bildete den Abschluss des förmlichen Teil und das nordhessissch, rustikale Buffet wurde eröffnet.
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Diese Marke wurde heute überschritten, nach nicht einmal 2 Jahren.
auf Hombergs Hompage im Urteil einer fachkundigen Besucherin.

Muss man mit den Unzulänglichkeiten auch noch im Internet Negativ-Werbung betreiben? Seit vielen Monaten präsentiert sich Hombergs Einzelhandel schon so.
Vor einem halben Jahr – Ende Juni 2009 – wurde die Alten- und Krankenpflegestation Homberg vom Bürgermeister über Nacht eigenmächtig verkauft, ohne Beschluss der Stadtverordneten, ohne Beschluss des Magistrats.
Auszug aus dem Telefonverzeichnis der Stadtverwaltung belegt schwarz auf weiß die rechtswidrige Beschäftigung des Mitarbeiters aus dem „Stadtentwicklungverein.“ Wann wird die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen in diesem Subventionsbetrug abschließen?
Eine Broschüre zu Fritzlar und ein eigens Konzept zu Homberg aus dem Jahr 1998 zeigen, das in Homberg in dieser Zeit überhaupt nicht vom Fleck gekommen ist. Ganz anders dagegen Fritzlar.
Die „Bingelbrücke“ ist 2008 ohne Ausschreibung von der Stadt freihändig vergeben worden, obwohl es Wettbewerber gibt und bei der Höhe der Bausumme die Ausschreibung vorgeschrieben ist. Die öffentliche Verwaltung ist an die Verdingungsordnung für Bauwesen VOB gebunden.