HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Was sind die Gründe für den Verzicht?

tritt nicht mehr an

Persönliche, familiäre und gesundheitliche Gründe sind beliebte Erklärungen für Rücktritte in der Politik. Sie klingen honorig, zeigen wie man sich aufgeopfert hat. Mit ihnen können die bitteren Wahrheiten bemäntelt werden, die wirklich für den Rücktritt den Ausschlag gaben.

Verfahren und Verfehlungen
Wenn Noch-Bürgermeister Martin Wagner nicht mehr zur nächsten Bürgermeisterwahl antreten will, sind die anstehenden Verfahren und Verfehlungen der wahre Grund.

1. Das Fahrtenbuch
Er gilt als vorbestraft, seidem der Strafbefehl gegen ihn verhängt wurde. Eine milde Strafe für die Fälschungen im Fahrtenbuch, wo er fingierte Fahrten nachtrug für Seiten, die herausgerissen wurden, und er diese Tatsache nicht anzeigte.

2. Fördermittelmissbrauch
Als Vorsitzender des Stadtentwicklungsvereins im Programm "Soziale Stadt" stellte er einen Mitarbeiter ein, den er aber im Rathaus für seine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einsetzte. Der Prozess ist vom Oberlandesgericht wieder nach Kassel gegangen, wo im November der Prozess terminiert war, der jetzt auf nächstes Jahr verschoben wurde.

3. Falschangaben zum Gelände des Solarparks:
Durch die falschen Angaben zu dem Gelände wurde dem Solarparkprojektierer eine erhöhte Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom beschafft. Die Staatsanwaltschaft hat vor Wochen deswegen das Rathaus durchsucht und Akten beschlagnahmt.

4. Bruch des Briefgeheimnises
Bürgerbriefe an Stadtverordnete wurden abgefangen, gelesen und zurück gehalten. Eine eindeutige Verletzung des Grundrechts des Briefgeheimnisses. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Als ob das alleine nicht schon reicht, weitere Strafanzeigen liegen der Staatsanwaltschaft vor. Weitere sind angekündigt.

Beim Verwaltungsgericht steht noch die Entscheidung zum Bürgerbegehren aus. Die Schriftsätze sind eingereicht. Aber die durchschnittliche Bearbeitungszeit ist beim Gericht schon weit überschritten.

Parlament, Parteien und Presse haben versagt

Die demokratischen Kontrolleinrichtungen haben versagt. Im Magistrat fand sich eine Mehrheit aus Parteifreunden, die allem den Segen gaben.

Im Parlament, welches das Handeln des Magistrats und des Bürgermeisters zu überwachen habt, wurde weggeguckt oder der Arm zur Abstimmung gehoben, wenn es die Fraktionsvorsitzenden anordneten. Da wurde zugestimmt, auch wenn die Begründungen  unverständlich waren oder auch blind, um die Mehrheitsmacht zu erhalten. Der Bürgermeister führte im Hintergrund Regie.

In den Parteien ließ man die Stadtverordneten gewähren. Gab es keine kritischen Nachfragen, keine lautstarken Proteste?

Die lokale Presse informierte nur, wenn es spektakuläre Ereignisse gab wie Rathausrazzia und weiter verschobene Prozesstermine. Eigene gründliche Recherche gab es nicht. Es war schon ein besonderes Highlight wenn einmal bei Fachleuten eine Information geprüft wurde.

Bildschirmfoto: lokalo 24

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Billig verhökert vom Bürgermeister

Flächenvergleich klein38.000 qm für 140.000 Euro in der Dörnberg Kaserne.
In der Ostpreußenkaseren wurde für eine wesentlich kleinere Fläche knapp 800.000 Euro geboten.

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Spielgeräte auf dem Marktplatz sind weg

SpielkugelnIn diesem Jahr waren sie nicht mehr auf dem Markt zu finden.

Die Kinder suchten sie vergeblich.

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Gasthof Krone kaufen?

Krone kaufen

Wieder ein Schnellschuss. Es gibt kein tragfähiges Konzept, doch die Stadt soll sich in das Abenteuer stürzen.
Das Gebäude der Engelapotheke wurde von der Stadt gekauft und nichts geschieht damit. In dem eigenen Gebäude könnte die Stadt vorbildlich wirken.

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Gedenken zur Pogromnacht in Homberg

In Homberg fand das Gedenken an die Pogromnacht in diesem Jahr bereits am 8. November in der Aula des Bundespräsident-Theodor-Heus Gymnasiums statt. Der ökumenische Arbeitskreis hatte auch diemal wieder über die Zeitung dazu eingeladen und rund 60 Besucher waren in die Aula gekommen.

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Grundstückskandal weitet sich aus

Die Grundstücke in der Dörnberg Kaserne wurden nicht nur unter Wert an den Parteifreund verkauft. Die in den Gebäuden enthaltenen Werte wurden überhaupt nicht mit in die Berechnung einbezogen. Der Schaden für die Stadt wird noch größer.

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Schlechte Nachricht zu den Homberger Finanzen

BildSchlecht Nachrichten hatte Ralf Debus vom Steueramt der Stadt dem Haupt- und Finanzausschuss am 7. 11. 2013 mitgebracht.
Einnahmen sinken, Ausgaben steigen, doch im Bauamt wird weiter kostenintensiv geplant. Wie passt das zusammen?

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Althaus/Hucke versuchen zu täuschen

Der Einladung in den Haupt- und Finanzausschuss sind die beiden Grundstückskäufer in der ehemaligen Dörnbergkaserne nicht gefolgt. Sie haben schriftlich abgesagt. Käufer Hucke schreibt erneut, er wolle Autos auf Elektroantrieb umrüsten.

Diese Aussage ist falsch.

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Erneute Täuschung

Der Bürgermeister versuchte erneut zu tricksen, diesmal ohne Erfolg.

Zum dritten Mal wurde der Haupt- und Finanzausschuss eingeladen zu den Themen Sachstand Konversion und Schutzschirm. Es sollte wieder um den Kaufvertrag von Althaus/Hucke gehen, den der Bürgermeister beauftragt ist rückgängig zu machen.

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Heute 18:30 dritter Versuch einer Sitzung

Heute, 7. 11. 2013 gibt es einen dritten Versuch eine Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses durchzuführen. Wiederum drei Tagesordungspunkte, die nicht viel aussagen. 1. Sachstand Konversion 2. Sachstand Schutzschirm 3. Verschiedenes Das klingt nur nach Information. Warum können die nicht in der nächsten Sitzung vorgetragen werden? Oder geht es hier um Althaus/Hucke und den Grundstücksvertrag, […]

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Schirnen: Neue Pläne aus dem Rathaus

SchirneDie Schirnen sind eine Besonderheit des Homberger Marktes.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Kauf nicht ratsam. Die Umgestaltung nimmt auf das Denkmal keine Rücksicht. Von den Kosten einmal ganz abgesehen.

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Besuch bei der Panzerverschrottung?

BTD HallenAnkündigung folgt auf Ankündigung, dann Schweigen.

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Wagner tritt nicht mehr an…

tritt nicht mehr anIm Bekanntsmachungsblatt der Stadt, in „Homberg aktuell“ erklärt Wagner, er werde nicht erneut für das Bürgermeisteramt kandidieren.

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