HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Alibiveranstaltung nach 12 Jahren Blockade von Bürgerbeteiligung

BürgerdialogAm Ende von 12 Amtsjahren als Bürgermeister soll morgen am 13. März eine Auftaktveranstaltung zur "Planung im Dialog mit dem Bürger" starten. Es ist wie die 12 Jahre davor wieder nur eine Alibiveranstaltung. Ein Neuanfang ist auch diesmal nicht zu erwarten, die Gestaltung der Veranstaltung, die zahlreichen Podiumsteilnehmer und die vorbelasteten Akteure aus dem Rathaus sprechen dagegen. Den Bürgern wird die Rolle der Statisten und Stichwortgeber zugewiesen. Ob sich die Bürger damit zufrieden geben?

12 Jahr Blockade, 12 Jahre Alibiveranstaltungen
12 Jahre aktive Blockade jeglicher echter Bürgerbeteiligung. Selbst das gesetzlich garantierte Bürgerbegehren wurden mit fadenscheinigen Argumenten behindert. Aktiv betrieben von Bürgermeister Martin Wagner, der Magistratsmehrheit und den Fraktionen von CDU und SPD. Diese Blockade ließ sich der Bürgermeister auch etwas kosten – es zahlen ja die Bürger. Die Anwaltskanzlei, die an den notariellen Verträgen verdiente, wurde für ihre schriftliche Rechtsmeinung bezahlt. Über 3000 Euro allein für dieses Gutachten.

Kleine Chronologie
2003: Eine Arbeitsgruppe sollte für die Stadtverordnetenversammlung unter neutraler Leitung in 6 Monaten Vorschläge für die Marktplatzgestaltung ausarbeiten. Nach Jahren musste der Magistrat per Beschluss gezwungen werden die Planung vorzulegen, die stillschweigend unter Ausschluss der Bürger vorangetrieben war.

Brunnen am Besenmarkt: Die Bürger sollten über eingegangene Entwürfe entscheiden. Die Entscheidung fiel heimlich ohne Bürgerbeteiligung im Bürgermeisterzimmer.

Für 5000 Euro wurde Christian Klotz, als "Stadtmarketing-Guru" eingeladen. Im Anschluss der Veranstaltung haben sich Homberger Bürger für die Arbeitsgruppen eingetragen. Die Unterlagen verschwanden im Rathaus, es wurde nicht zu den Themengruppen eingeladen bis auf eine Ausnahme. Eine Gruppe traf sich einmal, um die Aufhebung der Fußgängerzone zu empfehlen.

2008: Bürgerversammlung zum geplanten Steinbruch in Dickershausen: Statt Bürgerbeteiligung musste der Bürgermeister gestehen, dass er schon längst alle Verträge abgeschlosssen hatte. Die Bürgerversammlung war nur eine Alibiveranstaltung.

Integriertes Handlungskonzept für das Förderprogramm Stadtumbau West: Die beauftragten Architekten wunderten sich, dass es so wenig Bürgerbeteiligung gab, die im Programm ausdrücklich vorgesehen war.
Die "Bürgerbeteiligung" sah so aus, dass handverlesene Bürger in den Sommerferien zu Treffen eingeladen wurden. Teilweise waren diese Bürger nicht interessiert oder zeitlich in der Lage. Eine weitere Alibiveranstaltung.

Der daraufhin gegründete Arbeitskreis Altstadt versuchte schon damals mit Hilfe externer Moderation die Gräben zu überwinden. Diese Initiative wurde mit Hilfe von Claudia Ulrich und Axel Becker (beide CDU) abgeblockt und stattdessen vom Rathaus in die Veranstaltung "Ideen für Homberg" umgewandelt:
Trotz dieser bisherigen Erfahrungen kamen wieder viele Homberger in die Stadthalle um Ideen für Homberg zusammen zu tragen und in kleinen Gruppen zu diskutieren. Die Ideen wurden niemals veröffentlicht, zu den verabredeten Arbeitsgruppen wurde nicht eingeladen. Eine Alibiveranstaltung, die Spuren hinterließ, die Bürger haben erfahren, dass ihr Einsatz unerwünscht ist.

Plakate gegen BürgerbegehrenDie breite Bewegung für einen Bürgerentscheid mitten in den Sommerferien 2012 schuf eine Aufbruchstimmung in der Stadt, eine Aufbruchstimmung die im Rathaus nicht gewünscht war. Die CDU plakatiert in der Stadt und in den Stadtteilen dagegen, vergeblich. 2000 Homberger unterstützten mit ihrer Unterschrift den Antrag für Bürgerbegehren.

Vier Tage vor Weihnachten 2012 stellte der städtische Angestellte Jochen Gontermann in der Stadthalle seine bis dahin unbekannte Projektstudie zu "Marktplatz Ost" vor. Unmittelbar danach gab es an dem Abend  kaum Fragen. Verständlich, denn die Pläne bedurften der genauen Prüfung.

Diffamieren statt argumentieren
Auf die dabei sichtbar gewordenen Kritikpunkte, die sachlich detailiert belegt wurden, ging der Verfasser  Gontermann nicht mit Gegenargumenten ein.
Er reagiert nur in abschreckender Weise: "heuchlerisch und unverschämt" – "nur heuchlerischen und nur krankhaften Beiträgen" – "bleibt nur zu attestieren – toxisch" – "eindeutigem Hang zum Querulantentum". Der Magistrat lässt den städtischen Angestellten gewähren, er wird so zum Sprachrohr der Stadtverwaltung, die diese Reaktionen zu billigen scheint.

In Emails an mich schrieb Gontermann: "unbelehrbar" (11.1.2013),
"nur noch provokativ. Ich vermisse jede Sachlichkeit," (13.1.2013),
"Irgend jemand muss doch in der Lage sein, Sie einmal in die Schranken zu verweisen. Was sind Sie nur für ein Mensch. Ihnen ist jedes, auch noch so schmutziges Mittel recht – " (13.1.2013),
"eine inoffizielle Denunzianten Seite." (14.1.2013)

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Träumereien zum Gebäudekomplex des ehemaligen Krankenhauses

Ausriss keien Traumtänzer

Die Bewerber um das Amt des Bürgermeisters greifen nur die Träumerein auf, die der der Angestellte Gontermann erträumt, wozu ihm vom Bürgermeister äußergewöhnliche Sonderrechte eingeräumt sind. Mit der traurigen Situation Hombergs hat das wenig zu tun.

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Des SPD Kandidaten merkwürdige Bedenken

Sollten organisiert werdenSPD fordert: Bürgerversammlungen sollten organisiert werden.
Ja warum fängt sie nicht damit an, warum empfiehlt sie nur.
Hat sie selbst keine Kraft dazu?

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Kleine Arbeitsprobe des Stadtmarketings

MarktvertragDie Platzmiete – ungenannt
Der Ton – abschreckend
Das Datum – falsch

Marketing?!

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Verwirrung im Amt

Name der Gaststätte auf dem BurgbergNamen und Termine gehen durcheinander.
Leider bleibt es nicht bei diesen Kleinigkeiten, wie am Ärztehaus leidvoll zu erfahren ist.

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Pächter gesucht: Keine Ausschreibung, keine Informationen

Bild

Es gibt keine „weiteren Informationen“

Die Meldung ist falsch.
Mal wieder.

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Architektonische Sonderheiten auf dem Burgberg

Dachrinne vor TürTür kann nicht geöffnet werden, Dachrinne ist davor gebaut.
Nur eine Architektenleistung, die sich einreiht in die Planungen mit zugemauerten Fenstern und anderen Schildbürgerstreichen.

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Dr. Richhardt: Ich stehe für Kontinuität der angebrochenen Projekte.

Dr. Richhardt steht für Kontinuität, er steht für ein weiter so.
Die Bürger erhoffen sich einen Neuanfang in Homberg, mit diesem Kandidaten ist er demnach nicht zu erreichen.

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Pläne für den Burgberg

ErweiterungsplanDie veröffenlichte Planung wirft mehr Fragen auf, als Lösungen zu erkennen sind.

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Anregungen und Bedenken zur Bauleitplanung bis 17. März abgeben

FlächennutzungsplanFlächennutzungspläne und Bebauungspläne liegen erneut aus. Einwände können bis 17. März eingereicht werden.

Auch der neu aufgestellte Gesamtflächennutzungsplan liegt noch einmal aus.

Nur wer Einwände fristgerecht einreicht, sichert sich Beteiligungsrecht im weiteren Verfahren.

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Abriss am Burgberg hat begonnen

Abbruch WirtschaftsgebäudeDie Wirtschaftsgebäude am Burgbergrestaurant werden von den Mitarbeitern des Bauhofs abgerissen. Über die Neuplanung sind noch keien Pläne vorgelegt worden.

Ab 1. Juni 2014 soll das beliebte Lokal wieder geöffnet haben.

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Wer kommt für Schäden auf?

RampenbreiteDie Planungsfehler am Ärztehaus bekommen die Patienten, die Beschäftigten und die Fahrer der Krankentransporte täglich zu spüren.
Wer ist verantwortlich? Wer ist für die Folgekosten haftbar?

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Museumsbau auf dem Burgberg

Verein will Museum

Was der Verein plant, das ist Sache des Vereins.

Wenn es aber um die Stadt und um Steuergelder geht, da muss genau hingeschaut werden. Es stellen sich verschiedene Fragen.

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