HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Wahlkampfpause

 

Kaum war die Frist für die Bewerbung für das Bürgermeisteramt abgelaufen, informierte die FWG Homberg die Presse mit dem Schlagwort "Wahlkampfpause".


Gleich im ersten Satz:

Homberg geht in eine Bürgermeisterwahl, bei der ein Kandidat von vier Parteien unterstützt wird.

Während die anderen drei Parteien stumm blieben, verkündeten die Freien Wähler, wir unterstützen auch den Kandidaten.  War diese Pressemitteilung die Eintrittskarte für das Schweigekartell?
 

Einheitslisten und mega-Koalitionen hinterlassen ein ungutes Gefühl. Demokratie lebt von der Vielfalt. 

Immerhin schreibt die FWG von einem unguten Gefühl und erinnert an das Wort Demokratie.
Aber dann:

 

Der Lobgesang

 Ein großer Scherbenhaufen konnte gemeinsam Stück für Stück abgetragen werden.

Welchen Scherbenhaufen meint die FWG, wo ist etwas Stück für Stück abgetragen worden?
Bei der Verschleuderung von Grundstücken an CDU-Stadtverordnete zu Niedrigstpreisen, damit heute dort ein monatlicher Trödelmarkt stattfinden kann?
Bei dem Kauf des Kasernengeländes, der Homberg statt versprochener Gewinne 5 Mio. Euro Schulden einbrachte?
Bei der Umwandlung von hochwertigem Ackerland zu Bauland im Außenbereich, das verdienten Parteigängern einen schönen Gewinn sichert?
Bei dem außerschulischen Lernort für 1 Mio. Euro, den der ehemalige Lehrer und Stadtrat erhält, einschließlich Übernahme aller Betriebskosten?
 

Homberg ist aber gerade erst zur Ruhe gekommen.

Was meint die FWG, wenn sie von Ruhe spricht, Friedhofsruhe?
Wo die  Protokolle mit immer gleichen Floskeln gefüllt werden, um die Inhaltsleere zu kaschieren. Wo Fragen nicht beantwortet werden und die Aufklärung durch einen Akteneinsichtsausschuss verschleppt wird?

Die FWG hat in der Vergangenheit aktiv gegen Mißstände die Stimme erhoben. So als es um die Spende des Unternehmers Schneider ging und daraufhin die Stadt die Bäume neben seinem Fachmarktcenter abholzte. Oder als die FWG gegen die Geldverschwenung in Höhe von 240.000 Euro bei dem Küchenanbau an der Burgbergaststätte ihre Stimme erhob.
Das scheint schon lange der Vergangenheit anzugehören. Was hat den den politischen Umschwung in der FWG bewirkt?
 

Wir sehen es trotzdem als unsere Aufgabe an nicht unnötig Unruhe zu stiften wenn es doch keine realistische Chance gibt, einen Wechsel im Rathaus herbeizuführen.

Hat die FWG bisher das Ziel gehabt Unruhe zu stiften, die eigentlich unnötig war? Jetzt verzichtet sie darauf, Unruhe zu stiften? Hat es in der Vergangenheit keine sachlich berechtigten Kritikpunkte gegeben?
 

Wir wünschen uns für die nächsten Jahre eine Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit in Homberg. Nur durch Offenheit und Transparenz, ohne taktische Halbinformationen und strategische Winkelzüge kann es gelingen, die konstruktive Arbeit in Homberg fortzusetzen.

Gut dass die FWG uns allen sagt, man hätte es sonst nicht wahrgenommen, dass es in Homberg eine konstruktive Zusammenarbeit gibt, die sich durch Offenheit und Transparenz auszeichnet, in der ohne taktische Halbinformationen und strategische Winkelzüge bisher konstruktiv gearbeitet wurde.
 

Was bewegte die FWG zur Kehrtwende?

Diese Einschätzung der Amtszeit von Dr. Nico Ritz verwundert. Was hat in der FWG zu der Kehrtwende geführt?

Der Schuldenstand der Stadt ist weiter gestiegen, auf bisher nicht erreichte Höhen.

Bauprojekte werden weiterhin versucht durchzusetzen, ohne einen Gedanken auf die Finanzierung der Folgekosten zu verwenden.

Bis heute sind noch keine Verantwortlichen benannt, die für die immer weiter gestiegenen Baukosten des Ärztehauses verantwortlich sind. Oder fürchtet der Magistrat, dessen Mitglieder auch persönlich verantwortlich sind, dass allein beim Ärztehaus noch erhebliche Sachen hoch kommen könnten, wo es besser ist, die Reihen geschlossen zu halten?

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Bollwerk am Bindeweg

Die Planung für dieses Bollwerk stammt von dem Kasseler Architektekturbüro ANP, deren Chefin ist die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. Weiterin ist sie in der Bundesstiftung Baukultur aktiv.

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Bürgermeisterwahl: Was ist anders als 2014?

    Im Juni 2014 wurde Dr. Nico Ritz in einer Stichwahl zum Bürgermeister gewählt. Von den Wahlberechtigten erhielt er von 32 Prozent die Zustimmung, 68 Prozent blieben der Wahl fern oder wählten den Kandidaten der FWG, Markus Opitz.    Jetzt zählen die Fakten Auf der Basis von 32 Prozent hat Ritz sein Amt geführt. […]

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Bürgermeisterwahl: Es gibt JA oder NEIN

   Zur Wahl des Bürgermeisters in Homberg am 9. Februar 2020 gibt es nur einen Kandidaten. Heute am 2. Dezember 2019 lief die Frist ab, bis zu der sich Bewerber melden konnten. Das macht die Entscheidung einfach. Auf dem Wahlzettel kann nur JA oder NEIN angekreuzt werden.  

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Kultureller Ausblick auf 2020

Samstag, 25. Januar 2020, 19 Uhr Samstag, 15. Februar 2020, 20 Uhr Ich fühle mich so ausgedrückt Literarische Chansons Klassisch, charmant, verliebt und müde. Tobias Rank   Der Komponist und Pianist hat Texte von Helmut Krausser, Thomas Kunst, Fritz Eckenga, Günter Kunert und Michael Lentz vertont. Literarische Chansons voller Melancholie, Witz und Übermut. Rebellisch und […]

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Ein „erschreckendes Desinteresse“?

Die HNA berichtete sehr zutreffend über die Bürgerversammlung, indem sie von 35 Zuschauern schrieb. Die Bürger sollten nur zuschauen. Über die Fragen der Bürger, das was die Bürger interessiert, berichtete die HNA nicht.

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Bericht über die Bürgerversammlung 28.11.2019

   Am 28. 11. 2019 lud der Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau zu einer Bürgerversammlung ein, auf der Bürgermeister Dr. Nico Ritz Projekte vorstellen und Fragen der Bürger beantworten wollte. Der Einladung folgte nur eine kleine Zahl von ca. 35 Menschen, vielleicht auch noch zwei oder drei mehr, die von hinten nicht eindeutig zu sehen waren. Abzüglich […]

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„Immer mehr Kommunen hängen an Fördertöpfen, wie der Fixer an der Nadel.“

"Immer mehr Kommunen hängen an Fördertöpfen, wie der Fixer an der Nadel." "Der Bund schwimmt im Geld und zeigt sich durchaus großzügig, einen Teil auch an die Kommunen weiterzugeben. Vor allem in Form von Fördergeldern. Ganz ähnlich, wie wir das auch von der EU kennen. Doch damit macht er die Kommunen zum Junkie wie der Dealer […]

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Wo sind die Beschlüsse zum Multifunktionshaus?

   Im Mai 2017 gab es lediglich angedachte Projekte für das Multifunktionshaus Marktplatz 15. Laut Sitzungsprotokoll dankte Bürgermeister Dr. Nico Ritz dem Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke (SPD) für die politische Unterstützung hinsichtlich des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages. Für was dankte er ihm? Wurde da etwas im Hintergrund abgesprochen? Laut Protokoll ging es doch erst nur […]

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Keine Prävention vor Starkregen und den Folgen

Foto: Talrinne in Mardorf, an deren unterem Ende das Gebäude des neuen Kindergartens quer steht. Bei einem Starkregen wirkt es als Sperre. "Die Extremereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, Starkniederschlag und in Folge Sturzfluten können grundsätzlich überall in Deutschland auftreten. Vor dem Hintergrund der Erwartung eines verstärkten Auftretens von Starkregenereignissen als Folge des Klimawandels wird […]

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Vom Marktplatz zum Parkplatz

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Selbstbedienung

Der Förderverein Haus der Reformation hat einen neuen Ersten Vorsitzenden: Dr. Nico Ritz. Als Bürgermeister hat er dem Verein das Erdgeschoss der ehemaligen Engelapotheke kostenfrei überlassen, zusätzlich übernimmt die Stadt auch die Betriebskosten. Hier liegt eindeutig ein "Widerstreit der Interessen" vor, wie er in der Hessischen Gemeindeordnung § 25 benannt wird. Darin heißt es unter […]

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Nur Utopie? Vor 21 Jahren

   Vor 21. Jahren schon setzte sich Otto Stiebeling  für die Reaktivierung der Kanonenbahn in unserer Region ein. Der abgebildete HNA-Artikel vom 15. November 1998 ist hier als pdf-Datei aufrufbar und besser lesbar. Jetzt bekommt das Thema wieder Aufmerksamkeit, auch dank der Friday For Future Bewegung. Siehe auch Leserbrief von 1999 "Froh über jede neue […]

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