Die Stadtverordnetenversammlung beschloss, neues Baugebiet am Ortsrand von Sondheim auszuweisen. Statt landwirtschaftliche Nutzung neues Baurecht für Wohnbebauung. So wurde schon in der Dezembersitzung in Allmutshausen verfahren. Immer weiter Baugebiete am Ortsrand!
Bei sinkender Bevölkerungszahl immer weitere Baugebiete am Ortsrand ausweisen macht keinen Sinn. Denn damit einher geht die weitere Entleerung in den Ortsmitten. So auch in Sondheim: Ein Sondheimer Bürger gibt seine Hofanlage im Dorf auf, sie steht zum Verkauf und er baut am Rand. Das wäre noch akzeptabel, wenn es nur das eine Gebäude wäre. Es sollen aber mehrere Bauplätze geschaffen werden.
Die Warnungen vor immer neuen Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen wird in Homberg nicht gehört. Zwar haben die Stadtverordneten selbst vor Jahren die Agenda 21 beschlossen, die darauf abzielt, vorrangig Flächen im Ort zu bebauen. Doch solche Beschlüsse werden ignoriert. Die Zersiedlung geht weiter, allen Warnungen zum Trotz, selbst wenn sie aus dem Ministerium kommen.
Auf dem Internationelen Bodentag 2009 forderten die Experten eine konsequente Nachhaltigkeit mit der Ressource Flächen. "Obwohl das Bundes-Bodenschutzgesetz bereits 10 Jahre existiere sei Deutschland immer noch meilenweit davon entfernt, den Flächenverbrauch auf ein nachhaltig tragbares Maß zu beschränken." hieß es am Tag des Bodens.
Quelle der Grafik

Am 19. November 2009 schloss Dr. Norbert Mager im Hessischen Bodenschutzforums 2009 seinen Vortrag mit dem Merksatz: "Steuerung der Entwicklung bei den Wohnsiedlungsflächen ist notwendig."
Leider kommen solche Worte in Homberg nicht an, hier wird weitergemacht wie bisher, auch wenn sich die Rahmenbedingungen drastisch geändert haben.
Ein Hinweis mag die Augen öffnen.
Eine Überschrift eines Zeitungsbeitrags: Ackerland in Bankerhand. (publik forum, 1/2010) Weltweit entwickelt sich Ackerland zu einem Spekulationsobjekt, weil fruchtbare Flächen immer weniger werden, während der Bedarf steigt. Auch bei der Ausweisung des Gewerbegebietes hinter der Biogasanlage warnte der Bauernverband vor den Verlust von landwirtschaftlichen Flächen.
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Von Delf Schnappauf am 01.04.2010 um 06:07 Uhr
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Wie die Homberger Parteien die Homberger Politik beurteilen.
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Von Delf Schnappauf
am 31.03.2010 um 10:08 Uhr
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… der für den Fehler verantwortlich ist.
Da die Stadt ohne Bauantrag gebaut hatte, konnte die Bauaufsicht auch nicht prüfen. Jetzt muss im Änderungsverfahren des Bebauungsplans auch ein Lärmgutachten erstellt werden.
Die Stadt muss die Kosten für diesen Fehler tragen.
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Von Delf Schnappauf
am 26.03.2010 um 09:32 Uhr
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…wenn es nicht nur wieder eine Propagandameldung der CDU ist. Homberg hat bereits ein Gebiet für Windkraftanlagen rechtsverbindlich ausgewiesen. Wenn sie es wirklich ernst meinen, dann kann es los gehen. Auch ein Investor ist vorhanden.
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Von Delf Schnappauf
am 20.03.2010 um 09:31 Uhr
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In der Planung wurden die Ausgleichspflanzungen einfach auf einem fremden Grundstück eingezeichnet, dessen Eigentümer darüber weder informiert, noch seine Einwilligung eingeholt wurde. Ohne den Nachweis der Ausgleichspflanzungen ist die Planung nicht gültig.
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Von Delf Schnappauf
am 19.03.2010 um 11:41 Uhr
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Über die Vorschläge könnte man sprechen, man kann es aber auch sein lassen. Solange keine Geld in der Stadtkasse ist, kann man sich die Diskussion sparen. In der Situation ist das Ganze nur ein Ablenkungsmanöver von der desolaten Homberger Situation, in die Bürgermeister Martin Wagner die Stadt geführt hat.
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Von Delf Schnappauf
am 12.03.2010 um 10:45 Uhr
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Zwei fehlerhafte Bebauungspläne, ein dubioses Planverfahren und eine städtischer Schwarzbau. Das ist allein innerhalb des letzten Jahres angefallen. Jeder Mitarbeiter hätte woanders schon lange seinen Hut nehmen müssen.
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Von Delf Schnappauf
am 05.03.2010 um 14:27 Uhr
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Der Zweckverband Schwalm-Eder-Mitte, an dem neben Homberg, Schwarzenborn und Knüllwald beteiligt sind, will Gewerbe in Remsfeld ansiedeln. Aber was tut man dafür? Zumindest nicht einmal die Homepage aktuell halten.
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Von Delf Schnappauf
am 03.03.2010 um 10:25 Uhr
gespeichert unter Planen und Bauen Verkehr Wirtschaft und Arbeit
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2008-2010
Die unendliche Baustelle
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Von Delf Schnappauf
am 25.02.2010 um 16:28 Uhr
gespeichert unter Aus dem Rathaus Kind und Familie Planen und Bauen Unser Geld
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… die einer würdigen Nutzung bedarf.
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Von Delf Schnappauf
am 23.02.2010 um 13:54 Uhr
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Homberg meint, junge Familien mit kräftig überzogenem Selbstlob blenden zu können. Doch die sind heller als es sich die Stadtoberen vorstellen, sie lassen sich nicht blenden und ziehen andere Gemeinden vor, die mehr zu bieten haben als nur einen desolate Finanzsituation. Zum Beispiel Wabern, wie die HNA schreibt.
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Von Delf Schnappauf
am 24.01.2010 um 10:29 Uhr
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Am Dienstag, 26. Januar, 17:30 Uhr gibt es Informationen über den Homberger Teil des Leerstandsberichts.
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Von Delf Schnappauf
am 21.01.2010 um 10:45 Uhr
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Die „Bingelbrücke“ ist 2008 ohne Ausschreibung von der Stadt freihändig vergeben worden, obwohl es Wettbewerber gibt und bei der Höhe der Bausumme die Ausschreibung vorgeschrieben ist. Die öffentliche Verwaltung ist an die Verdingungsordnung für Bauwesen VOB gebunden.
Diese Vorschriften können offensichtlich bedenkenlos übertreten werden, denn Sanktionen sind kaum zu erwarten. Dies ist die Lehre aus der mehrmonatigen Recherche.
Fazit: Freibrief für Verschwendung
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Von Delf Schnappauf
am 29.12.2009 um 20:57 Uhr
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