HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Magnetbetrieb: Vorsicht Magneten habe zwei Pole

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Ein Magnetbetrieb für Hombergs Innenstadt, scheint für manche die Lösung zur Belebung der Innenstadt zu sein. Mit Metaphern muss man vorsichtig umgehen. Ein Magnet hat zwei Pole, einer zieht an, der andere stößt ab.

Ein großer Magnetbetrieb in der Homberger Innenstadt soll die Menschen anziehen, die dort kaufen sollen. Wenn es um Lebensmittel geht, muss man in Rechnung stellen, dass die Gewinnmarge bei Lebensmitteln sehr gering ist. Wirtschaftlich trägt sich ein solcher Betrieb nur wenn großer Umsatz möglich ist. Großer Umsatz heißt auch einen großen Warendurchfluss, heißt viel Ware anliefern, viel Ware im Einzelnen abtransportieren. Es braucht also Anlieferungsmöglichkeit für große Sattelschlepper, wie sie heute die Handelsunternehmen für die Anlieferung einsetzen. Auf der anderen Seite braucht es viele Parkplätze in unmittelbarer Ladennähe, um die Warenmengen abzutransportieren.
Angesichts dieser Rahmenbedingungen kann man mit einem solchen Konzept in einer historischen Altstadt nur Scheitern oder sie kaputt machen.
Zum Glück hat man schon in der Vergangenheit gelernt und das Planungsrecht hat sich geändert. Großflächiger Einzelhandel darf nur in Citylagen oder außerhalb errichtet werden. Für ein Situation wie in der Homberger Innenstadt kommt das nicht zum Tragen.

Was kann sonst anziehend sein?
In die Innenstadt gehören Branchen, die wirtschaftlich betrieben werden können, weil sie branchenüblich eine höhere Gewinnspanne haben, also nicht auf riesigen Warendurchsatz angewiesen sind. Bloß wie wird ein solches Unternehmen so attraktiv, dass es magnetisch Menschen anzieht.

Künstlerrunde im Spektrum mit Fenster

"Muss es immer mehr Verkaufsfläche sein?" mit dieser Frage verweist ein österreichischer Autor auf ein kleines erfolgreiches Vorhaben in einem Tiroler Ort von nur 1000 Einwohner. Dort wird ein Café und Laden betrieben, der noch zahlreiche weitere Leistungen anbietet.
Lesen Sie selbst bei https://www.gietls.com/home.htm .

Das Geheimnis des Erfolges ist nicht nur die Kombination verschiedener Dienstleistungen, sondern die Schaffung eines Umfeldes, in dem man sich gerne länger aufhält, sich setzen und lesen kann, Kaffee bekommt, nach einer der Zeitungen greifen kann. Also wo man sich wie zu Hause fühlt.

Für diese Art gibt es auch schon einen Begriff im Marketing-Jargon: Being Spaces .
Einen Magnetbetrieb in dieser Art haben wir schon in Homberg. Im Spektrum am Markt , kann man sich aufhalten, Kaffee trinken, sich treffen und natürlich auch verschiedenes Kaufen, vom Buch und CD über die Theaterkarte bis zu ausgewählten Lebensmitteln.

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Neue Sonderflächen: Einzelhandel und Stadtmarketing: Wie passt das zusammen?

BildEinzelhandelsumsatz auf Talfahrt, in Deutschland viel zu viel Verkaufsfläche und die geringsten Arbeitsentgelte. Sinkende Bevölkerungszahl in Homberg und Anfang einer schweren Rezession. Da fällt dem Bürgermeister nichts anderes ein als neue Verkaufsflächen am Stadtrand zu schaffen.

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Beobachtungen im Ausschuss oder „His Master’s Voice“ :

BildAm 1. Dezember fand die letzte Sitzung des Akteneinsichtsausschusses statt.
Es lagen drei Berichte vor: von SPD, von Bündnis90/Die Grünen undvon CDU/FDP.

Eine Einigung auf einen gemeinsamen Bericht konnte nicht erzielt werden, weil die Rechtsauffassung im Grundsatz auseinander gingen.

Die CDU/FDP Ausschuss-Mitglieder beantragten eine Unterbrechung, zogen sich mit dem Bürgermeister zurück und kam mit einer neuen Sprachregelung zurück, die genau so wenig überzeugen konnte

Alles weitere wird im Parlament im Januar zu diskutieren sein.

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Alarmstimmung in Dickershausen

Alter Steinbruch GestrüpAlter Steinbruch in Dickershausen: Vor zwei Jahren dachten alle im Dorf dort soll es mit dem Abbau weitergehen.. Erst spät merkten die Dickershäuser hinter den ungenauen Informationen verbarg sich ein ganz neues viel größeres Vorhaben.

Jetzt beobachten sie wieder zahlreiche Aktivitäten auf dem Gelände. In Dickershausen ist man jetzt alarmiert.

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Großflächiger Einzelhandel am Stadtrand erneut auf der Tagesordnung

BildEs ist kaum zu fassen, noch vor Kurzem wurde über die Belebung der Stadt gesprochen und vor der Verlagerung des Einzelhandels an den Stadtrand – jetzt ist das alles wieder vergessen.

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Brisante Themen

BildStadtverordnetenversammlung mit den Themen:

Nachtragshaushalt
Ausweisung Sonderbaugebiet Einzelhandel-an der Nordumgehung
Industriegebiet in der ehemaligen Ostpreußenkaserne.

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Bürgerbegehren wegen Fußgängerzone: Umfrageergebnis

Bild„Soll über die Fußgängerzone mit einem Bürgerbegehren entschieden werden?“

Zu der ersten Umfrage im Homberger Hingucker gab es innerhalb einer Woche 48 Stimmen. 35 waren dafür, 13 dagegen.

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Er ist da!

BildDen große Bildband zum Hessentag, gibt es im Tourist Info, im Bürgerbüro und in den HNA-Geschäftsstellen.
Von Buchhandel steht nichts dabei,
bei amazon findet er sich nicht,
auch auf der Homepage der Stadt Homberg gibt es keinen Hinweis.
Wie sollen die anderen 780.000 Gäste des Hessentages dieses Erinnerungsbuch finden?

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Alle Achtung!

BildAlle Achtung, das ging ganz schnell.

Kaum waren die Hinweise im Hingucker veröffentlich, folgten auch schon Taten.

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Weihnachtsplätzchen in Hülle und Fülle

 

BildDas Besondere, die Qualität ist da, doch es muss ins rechte Licht gesetzt werden. Hier könnte ein kleiner Magnet entstehen.

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Unvorhersehbare Hessentagskosten?

Die aerzteErfahrene Tourneeveranstalter wissen was alles beachtet und vertraglich bei großen Konzerten geregelt werden muss.

Ob aber eine Stadtverwaltung, die auf diesem Gebiet Laie ist, das auch weiß bzw. alles gelesen hat?

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Wo ist die Eisbahn vom letzen Jahr? In Meiningen!

Markt mit Eisbahn 10 Ausschnitt3Die Eisbahn vom Marktplatz fördert auch in diesem Jahr wieder das Weihnachtsgeschäft und die Touristik.

Nein nicht in Homberg,
wo sie der Handel angeblich mit Werbemitteln bezahlt hat,
sondern im südthüringischen Meiningen.

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Der Fortschritt ist eine Schnecke

BildEndlich: Touristen werden nicht mehr zum geschlossenen Hotel „Stadt Cassel“ geleitet, die entsprechenden Schilder sind geändert worden.

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