Welches Konzept verfolgt die Stadt mit dem immer neuen Ankauf von leerstehenden Häusern?
1. Jägerkaserne
Das Haus in der Kirchgasse gehörte eine Zeit lang zu den Projekten im Förderprogramm "Stadtumbau West" es wurden bereits umfangreiche Planungen für das Haus durchgeführt, Plakate gedruckt und es sollte während des Hessentages eine Funktion haben. Das Haus hat schon erhebliche Planungskosten verursacht. Dann war es aus dem so genannten Handlungskonzept gestrichen worden. Wie es hieß, sei die Sanierung zu teuer.
2. Haus Wicke
Dieses Haus wurde 2007 von der Stadt gekauft, um darin für das Tourismusbüro mehr Platz zu haben. Nach dem Kauf wurden die Sanierungskosten anfänglich mit über 300.000 EUR bekannt gegeben. In einer zweiten Rechnung reduzieren sich die Kosten auf rund 270.000 EUR. Auch für dieses Haus gab es schon für den Hessentag Nutzungpläne: Schaubaustelle, Ausstellung Denkmalpflege, Informationen über das Stadtumbau Programm. Davon war nur ein Teil realisiert und das recht mager und lieblos. Seitdem tut sich nichts im und an dem Hause, außer dass es weiter Schaden nimmt.
3. Holzhäuserstraße Nr. 3
Dieses Wohnhaus, das bei den älteren Hombergern immer noch als "Haus Lachmann" bekannt ist, wurde von dem letzten Eigentümer an einen Investor verkauft. Jetzt hat die Stadt von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht und will das Haus übernehmen. Auch dieses Haus steht leer. Auch dieses Haus bedarf einer umfangreichen Sanierung.
4. Altes Amtsgericht
Dieses Gebäude gehört zwar noch dem Land Hessen, jedoch hat es die Stadt gemietet und muss es für diese Zeit auch unterhalten. Bei der Größe des Gebäudes fallen erhebliche Betriebskosten an. Der Eingang ist verschlossen, durch die Glastür sieht man noch die Reste vom Hessentag. Ein weiteres Gebäude, für das die Stadt verantwortlich ist und bei dem nichts geschieht. Das alte Amtsgericht war auch schon im Stadtumbauprogramm als Projekt ausgewiesen worden. Jetzt ist es wieder gestrichen.
Angesichts der leeren Kassen der Stadt und den Sparauflagen durch das Rechnungsprüfungsamt fragt man sich nach dem Sinn dieser Handlungsweise. Schnellschüsse, groß angekündigte Pläne und dann nichts mehr.
Die Jägerkaserne ist älterer städtischer Besitz. Das Haus Wicke ist gekauft worden und nicht geschieht. Und jetzt wird noch ein weiteres großes Objekt im Zuge des Vorkaufsrechts erworben, ohne dass man Geld für die Sanierung, oder eine Nutzung hat.
Kann sich Homberg das leisten?
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Von Delf Schnappauf am 18.02.2009 um 20:22 Uhr
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Am 7. Februar veröffentlichte die HNA ein Interview mit Bürgermeister Wagner zum Stadtmarketing. Was wurde da gesagt und was wurde verschwiegen? Frage 1: "Eisblaue Nacht, Hüttengaudi und Party-Kracher – ist es das, was seit langem als Stadtmarketing gefordert wird?" Antwort "Wagner: Veranstaltungen sind wichtig, aber nicht alles. Leider hat uns das Wetter bei der Eisblauen […]
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Von Delf Schnappauf
am 14.02.2009 um 12:09 Uhr
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Dokumentation der Ideensammlung vom 9. Februar 2009 in der Stadthalle (pdf-Datei)
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Von Delf Schnappauf
am 11.02.2009 um 21:43 Uhr
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Wo bedarf es der Vertraulichkeit und wo ist es notwendig, die Öffentlichkeit zu informieren? Die Balance zwischen diesen beiden berechtigten Ansprüche zu finden, beschäftigt schon immer die Beziehung zwischen Presse und Politik.
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Von Delf Schnappauf
am 11.02.2009 um 13:39 Uhr
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Wie kann ein vielfältiges, attraktives Angebot auf dem Markt entwickelt werden? Dazu hat Dietmar Groß und Andrea Berg-Busche vom Biohof Groß einen interessanten Vorschlag entwickelt: Das Konzept eines Mitgliederladens.
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Von Delf Schnappauf
am 11.02.2009 um 12:17 Uhr
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Für das Haus in der Holzhäuser Str 3 hat ein holländischer Investor bei einer Homberger Notar am 9. Dez. 2008 einen Kaufvertrag abgeschlossen.
Der Investor betreibt in Spanien Steuerberatungsbüros. In Deutschland war er auf der Suche nach einem Ort in zentraler Lage. In der Holzhäuser Straße sollte eine Büro ausgebaut und Wohnraum geschaffen werden.
Am 4. Februar -nach zwei Monaten- teilte ihm die Stadt mit, sie wolle jetzt das Haus kaufen.
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Von Delf Schnappauf
am 10.02.2009 um 12:45 Uhr
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„Wir wollen Homberg langfristig wieder unter die ersten drei Städte des Landkreises bringen.“ berichtet die HNA am 10. Feb. 2009 unter der Überschrift: Mit Schwein aus der Krise – Schlachteessen der Homberger CDU – Kreisstadt weiter nach oben bringen.
Einst gehörte Homberg dazu, in den letzten Jahren ging dieser Platz verloren.
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Von Delf Schnappauf
am 10.02.2009 um 10:16 Uhr
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Beim Zusammenfassung der Ergebnisse der Ideensammlung.
Die einzelnen Themenmoteratoren stellten eine erste Zusammenfassung vor.
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Von Delf Schnappauf
am 09.02.2009 um 23:16 Uhr
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Die Stadt hat von ihrem Vorkaufsrecht gebraucht gemacht und verhindert damit , dass das Haus Holzhäuser Str. 3 an einen Investor verkauft und saniert werden kann. Der Investor ist massiv verärgert. Er kann und will nun hier auch keine Betreibsniederlassung mehr gründen.
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Von Delf Schnappauf
am 09.02.2009 um 00:35 Uhr
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ein Leser schreibt auf dem Plan der WeGe von 2003 seien keine Parkplaätze auf dem Markt eingezeichnet.
Hier ein Ausschnitt aus dem Plan mit 28 Parkplätzen und 2 Taxi-Stellplätzen.
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Von Delf Schnappauf
am 06.02.2009 um 15:31 Uhr
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…gibt es genug, es mangelt an der Umsetzung.
Sieben Mal Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung in Homberg.
Ergebnisse?
Woher die Hoffnung nehmen, das es am Montag ganz anders wird?
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Von Delf Schnappauf
am 06.02.2009 um 15:00 Uhr
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…oder Auftakt zur 2. konzertierte Aktion zur Abschaffung der Fußgängerzone?
Diese Strategie wurde bereits im Herbst eingesetzt, hatte aber nur den derzeitigen löchrigen Kompromiss erzielt, jetzt geht es darum, dass ab April wieder die Autos das Bild des Marktplatzes bestimmen.
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Von Delf Schnappauf
am 05.02.2009 um 12:06 Uhr
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…und noch viele weitere vor uns.
Innerhalb des letzten Jahres sind so teifgreifende Veränderungen vor sich gegangen, wie sie niemand in so kurzer Zeit für möglich gehalten hat. Das wirkt sich auch in der kommunalpolitik aus. Alles muss angesichts der radikalen Verschiebungen neu überlegt werden.
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Von Delf Schnappauf
am 04.02.2009 um 20:30 Uhr
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