HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

145 Euro Mehrkosten werden als Sparen verkauft

Der Bürgermeister wollte sparen – so erklärte er sein Vorgehen in der Stadtverordneten -Versammlung am Donnerstag, den 28. Mai 2009 – als er einen Stadtverordneten mit dem Dienstwagen der Stadt aus seinem Urlaubsort in Tirol abholen ließ. Diese Aktion sei billiger gewesen als wenn die Reisekosten erstattet worden wären.

Die "ticketline Wien" der ÖBB gibt eine Preisauskunft für die Fahrt von Landeck nach Wabern:Bild

Ein Rückreise von Tirol nach Homberg hätte nach Auskunft der Österreichischen Bahn 132,40 Euro gekostet.

Hinzu kommen die folgenden Taxikosten (Bus wäre auch zumutbar)

zum Bahnhof: Serfaus-Landeck = 25 km
vom Bahnhof: Wabern-Homberg = 10 km

35 Taxikilometer mal 1,70 Euro/km = 60,- Euro

Gesamtfahrtkosten: 132,40 + 60,00 = rund 200 Euro
Der Bürgermeister gibt dafür in der HNA rund 400 Euro an.

 

Was kostet demgegenüber eine Dienstwagenfahrt?

567 km einfacher Weg gibt die HNA an.
Hin- und Rückfahrt =  1134
Da nicht nur die Benzinkosten zu rechnen sind, sondern die Betriebskosten je km wird der steuerlich anerkannte Satz von 0,30 Euro je km in Rechnung gestellt, obwohl die Betriebskosten in der Regel höher liegen.
Das ergibt Fahrtkosten von: 1134 km x 0,30 Euro/km = 340,00 Euro.
Die realen Kosten können berechnet werden, wenn der Autotyp bekannt ist.
Die Kosten für den Fahrer und Spesen bleiben unberücksichtigt.

Im Vergleich ist die Dienstwagenabholfahrt 145 Euro teurer als eine Reise mit Bahn und Taxi, die nur 200 Euro gekostet hätte.

Mehrausgaben von 145 Euro  verkauft der Bürgermeister als Sparmaßnahme.

 

Dokumentation

aus der HNA 29. 05. 2009

Bürgermeister Martin Wagner äußerte sich am Donnerstag wie folgt zu den Vorwürfen um die Dienstwagen-Nutzung: Gemäß Paragraph 27 der Hessischen Gemeindeordnung bestehe ein gesetzlicher Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten. "Kosten wären circa 400 Euro Fahrtkosten, zuzüglich anteilige Hotel- und Skipasskosten circa 120 Euro entstanden. Meine Prüfung ergab, dass es kostengünstiger ist, mit dem Dienstfahrzeug des Hauptamtes, was ich auch privat nutzen kann und für das ich monatlich – neben der Besteuerung – bezahle, dass ein Bekannter, der auch städtischer Bediensteter ist, in seiner Freizeit den betreffenden Stadtverordneten abholt. Transportkosten des Fahrers hat die CDU Homberg getragen."

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Was hat der Umbau des Marktplatzes gekostet?

BildDer Marktplatz ist noch nicht abgerechnet, es werden noch Bänke und Blumenkübel gekauft. Die Jahresrate für die Rückzahlung ist statt 470.000 auf 800.000 Euro im Haushalt 2009 ausgewiesen.

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Ablenkung: Malwettbewerb „Fachwerkhäuser meiner Heimatstadt“

BildWie lange wird dieses Haus noch stehen?
Die Stadt hat es gekauft, für die Sanierung fehlt das Geld. Das Grundstück passt in die immer noch verfolgte Planung eines „Magnetbetriebes und Parkhauses“ in der Innenstadt.

Kinder malt es, so lange es noch steht!

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Rechnungsprüfung und wie Homberg damit umgeht

Schlussbericht der Rechnungsprüfung wurde nur den Fraktionsvorsitzenen geschickt, nicht aber allen Stadtverordneten, die darüber zu entscheiden haben.

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Haupt- und Finanzausschuss hat die kommende Tagesordnung geändert

In der Einladung zur nächsten Stadtverordnetensitzung fehlten wesentliche Unterlagen. Ohne diese kann nicht entschieden werden.

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Vorsicht Konjunkturmittel !

BildSonderinvestitionsprogramm und Zukunftsinvestitionsprogramm heißen die beiden Bausteine des Konjunkturprogramms. Wieder werden keine Details und Berechungen vorgelegt. Wieder soll ein Blankoscheck für die Verwaltung ausgestellt werden.

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Homberger sind aktiv: Kukuksmarkt, Bahnhof Wernswig, Chip’n Steel, Musikschutzgebiet und andere mehr

BildHomberger sind aktiv und stellen was auf die Beine, was Gäste aus einem weiten Umkreis anzieht.
Hier bekommt Homberg einen guten Ruf.
Danke an alle Aktiven.

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Homberger Beschilderung 1: Ziegenhainer Straße

BildUm den Autofahrer nicht durch zusätzliche Schilder abzulenken, sollen beim Fußgängerüberweg keine andern Schilder angebracht werden.
Foto: Ziegenhainer Straße

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Haus Wicke: schnell gekauft und liegen gelassen

BildAnfrage nach der zukünftigen Nutzung des „Haus Wicke“ am Marktplatz.

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Tag des offenen Denkmals 2009

BildHistorische Orte des Genusses lautet das diesjährige Thema.
„Damit sind alle Orte gemeint,
die damals wie heute der Erholung, dem Genuss und der Freude dienen: Für
den einen ist es ein Park oder sein Garten, für den anderen ein Konzertsaal, ein
Gasthof, ein Kino, ein Hotel, ein Weinkeller oder eine Brauerei oder auch sein privates
Kaminzimmer. Aber auch in Burgen, Bürgerhäusern, Schlössern und Palästen
wurde gefeiert und gezecht. Das Motto ist nicht als strenger Rahmen gedacht, sondern
soll Möglichkeiten eröffnen und die Phantasie anregen: Wo fühlen wir uns inmitten
unserer schnelllebigen Alltagswelt wohl und warum strahlen historische Orte so einen besonderen Charme aus?“
Anmeldung noch bis Ende Mai möglich.

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3. Akteneinsichts-Ausschuss beantragt

„Aufgabe des Ausschusses ist die Offenlegung der Vorgänge bzgl. des Personentransportes mittels Dienst-Kfz zur Abholung eines CDU Stadtverordneten aus dessen Ski-Urlaub in Österreich anlässlich der letzten Stadtverordnetensitzung.“

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Nächste Stadtverordneten-Sitzung

BildEs geht unter anderem um Gebührenerhöhungen, Akteneinsicht wegen eines Personentransportes mittels Dienst-Kfz und Abrechung des Marktplatz-Umbaus.

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Düstere finanzielle Aussichten auch für Homberg

BildWie in Hessen, so wird sich auch die finanzielle Situation Hombergs entwickeln.
Einen ausgeglichener Haushalt wird es lange nicht geben.

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