HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

A 49 oder Schienennetz ausbauen? Was ist zukunftsfähig?

Brücke über die A49Minister Posch verkündet den Weiterbau der A49. Für knapp 12 km nach Schwalmstadt seien 183 Millionen Euro geplant, von denen ständen jetzt 60 Millionen Euro vom Bund zur Verfügung. Damit soll ein Tunnelbauwerk am südlichen Ende der Teilstrecke gebaut werden.
Der Tunnel steht dann jahrelang ungenutzt in der Landschaft, weil die Anschlussfinanzierung nicht klappt.

Ein Anlieger der B3 äußerte sich zum Weiterbau: "Die Lkws müssen weg." Recht hat der Mann.

Mit dem Weiterbau der A49 werden die Lkws nicht verschwinden, sondern es werden damit immer mehr werden. Es sei denn, der Transport per Lkw wird zu teuer oder durch die Staus zu zeitaufwendig. Wer nicht nur alte überholte Konzepte durchbringen will, sondern vorausschauend plant, muss andere Lösungen suchen.

Klimaschutz erfordert mehr Investitionen für den Schienengüterverkehr!

Vor zwei Monaten veröffentlichte das Bundesumweltamt eine Studie "Schienennetz 2025/2030 – Ausbaukonzeption für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr“
Langfassung, Kurzfassung, Inforblatt

UBA-Präsident Jochen Flasbarth sagt dazu: „Der Güterverkehr muss so organisiert werden, dass er den Erfordernissen des Klimaschutzes Rechnung trägt. Darum muss der Güterverkehr stärker auf die Schiene verlagert werden. Mit dem vorgelegten Ausbaukonzept können heute die Weichen für einen nachhaltigeren Gütertransport gestellt werden.“

Einige Zitate aus der Studie:

Die größten Vorteile der Bahn sind die große Transportkapazität sowie die geringe Stauanfälligkeit. Der jahrzehntelange Rückbau an Schienen und Gleisanschlüssen sowie die geringen Investitionen in das Netz haben jedoch die Konkurrenzfähigkeit der Bahn beeinträchtigt.

Pro Tonnenkilometer stoßen Binnenschiff und Bahn durchschnittlich zwei Drittel weniger Kohlendioxid als ein Lkw aus. Darüber hinaus trägt die Bahn zu einer erheblichen Entlastung bei anderen Luftschadstoffen bei.

Planungsträger müssen bei der Verkehrsplanung und der Nutzung von Prognosen berücksichtigen, dass jede neu gebaute Straße auch Verkehr induziert. Sie sollten demnach nicht versuchen, durch Neu- und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Kapazitäten für die prognostizierte Verkehrsmenge zu schaffen.

Unbedingt notwendige Erweiterungen des Straßennetzes sollten aus umwelt- und finanzpolitischen Gründen mit einem Rückbau des Straßennetzes an anderer Stelle einhergehen.

Die wichtigste Herausforderung an die Entwicklung der Schieneninfrastruktur ist der Ausbau der Kapazitäten. Um dies zu erreichen, ist eine umfassende Bestandsaufnahme nicht nur derzeitiger Kapazitätsengpässe notwendig, sondern auch mittelfristig zu erwartender Engpässe. Das Umweltbundesamt erwartet als Ergebnis dieser Analyse, dass viele Bahnstrecken in Deutschland reaktiviert, saniert, technisch modernisiert und erweitert werden müssen.

Die Förderung des Kombinierten Verkehrs und die Gleisanschlussförderung können wichtige Impulse für eine Verlagerung von Straßengüterverkehr auf die Schiene setzen.

Foto: Brückenwiderlager und Brückpfeiler über einen Planungsabschnitt der A49 bei Schlierbach. Errichtet vor ca. 16 Jahren.

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3 „Dienstwagen“-Bericht der Grünen

Dokumentation __________________________________ Dieser Bericht ist länger als die Berichte von CDU/FDP und dem der SPD, er ist deshalb als pdf-Datei hier aufrufbar. Um eine pdf-Datei lesen zu können, muss der Adobe-Reader installiert sein. Er kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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2 „Dienstwagen“-Bericht der SPD

Dokumentation ___________________________ Vorschlag der Mitglieder der SPD-Fraktion, vorbehaltlich weiterer Erkenntnisse während der abschließenden Ausschusssitzung. Entwurf: Gemeinsamer Schlussbericht des Akteneinsichtsausschusses zur Dienstwagenaffäre: Der Ausschuss hat unter Vorsitz des Ausschussvorsitzenden R. Krannich am 18.06., 06.07. 24.08.09 und 4.10.2010 getagt. Er hat Einsicht in die ihm vom Magistrat vorgelegten Unterlagen genommen und ergänzend hierzu Herrn Bürgermeister Wagner zur […]

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1 „Dienstwagen“-Bericht der CDU/FDP

  Dokumentation ________________________ Gemeinsamer Bericht der Fraktionen von CDU und FDP zum Akteneinsichtsausschuss: Abholung eines Stadtverordneten durch die Stadtverordneten Reiner Krannich, Axel Althaus, Axel Becker, Holger Jütte Der Ausschuss hat unter Leitung des Ausschussvorsitzenden, Herrn Reiner Krannich, insgesamt an 3 Sitzungen getagt. (18.Juni 2009, 06.Juli 2009, 24. August 2009) stv. Vors.: Stefan Gerlach, Schriftführer: Joachim […]

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Schluss des Akteneinsichts-Ausschuss „Dienstwagen“

BildCDU/FDP verhinderte weitere Untersuchung, vor allem des Inhalts des Strafbefehls mit ihrer Mehrheit.
HNA zitiert die Staatsanwaltschaft, die eindeutig festgestellt hat, dass nur Bürgermeister Wagner als Täter in Frage gekommen sei.

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Straßenmeisterei kaufen oder pachten?

BauhofAngesichts des hohen Schuldenstandes der Stadt ist ein Pachtvertrag mit dem Land die bessere Lösung. Homberg hat hier eine Verhandlungsmacht und kann Bedingungen günstige Bedingungen aushandeln. Das Land hat keinen Gewinn davon, wenn das Gelände ungenutz bleibt. In Homberg gibt es ein Überangebot an Gewerbeflächen, das drückt den Preis.

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Wie das Amtsgericht, so das Krankenhaus

Reststunden19 Stunden Sprechstunde von zwei Ärzten das ist vom ehemaligen Krankenhaus der Kreisstadt übrig geblieben.

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Haus Wicke: Es geht sichtbar voran

Verbindung alt-neuVerbindung von alt und neu an dem zukünftigen Tourismusbüro im ehemaligen Haus Wicke.

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3. Bericht zur Alten- und Krankenpflegestation: Die Grünen

Bericht ist wegen der Länge als eigenes Dokument (pdf-Datei) aufrufbar.

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2. Bericht zur Alten- und Krankenpflegestation: SPD

Abschlussbericht des Akteneinsichtsausschusses der SPD

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Stadtverordneten-versammlung : Umfangreiche Tagesordnung

BildAm 7. Oktober 2010 findet die nächste Stadtverordneten-Versammlung in der Stadthalle statt.

Die Tagesordnung ist sehr lang, mit einer Sitzungsdauer bis Mitternacht kann gerechnet werden, zumal Themen von einem breiten Bürgerinteresse weit hinten kommen: So die Berichte über die Ergebnisse der Akteneinsichtsausschüsse.

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1. Berichte zur Alten- und Krankenpflegestation: CDU/FDP

Der Akteneinsichtsausschuss zur Klärung der Vorgänge, die zur Schließung der Alten- und Krankenpflegestation zum 1. Juli 2009 führte, ist abgeschlossen. Ein gemeinsamer Bericht wurde nicht verfasst.
In der Stadtverordnetenversammlung am 7. Oktober 2010 stehen die Ergebnisse der Ausschussarbeit auf der Tagesordnung.

Der Einladung zur Stadtverordnetenversammlung waren die drei Berichte angefügt: von CDU/FDP, von Bündnis90/Die Grünen und der SPD.

Diese drei Berichte werden hier nacheinander dokumentiert.

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Zugreif-Markt im Basthauptweg erweitert Sortiment

BildDie Planung für ein neues Einkaufszentrum an der Nordumgehung / Ecke Kassler Straße scheint ins Stocken geraten zu sein. Das Unternehmen hat sich jetzt erst einmal für eine Sortimentserweiterung am Standort im Basthauptweg entschieden. So wird der jetzige Standort aufgewertet und für die Kunden attraktiver.
Vom Bürgermeister ist über diese Verzögerung bei der Bebauungsplanung nichts zu erfahren.

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