In der folgenden Pressemitteilung nimmmt die Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Homberg zu dem Bürgerentscheid und zum Kasernenkauf Stellung.
Risiko Kasernenkauf: Bürger sollen entscheiden!
Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Homberg unterstützen das Bürgerbegehren für einen Bürgerentscheid über den Ankauf der ehemaligen Kasernenflächen. Der Bürgerentscheid gibt den Homberger Wählerinnen und Wählern die Chance, die Entscheidung der Fraktionen von CDU und SPD zum Kauf der gesamten ehemaligen Kasernenflächen rückgängig zu machen. Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben sich immer klar gegen einen Kauf der Kasernen durch die Stadt Homberg ausgesprochen.
Keine Zukunftschance sondern unkalkulierbares Risiko
Für die hoch verschuldete Stadt ist der Kauf keine Zukunftschance, sondern ein Risiko, dass die Entwicklung Hombergs bremsen wird. Neben den Kosten für den Kauf des Geländes sehen Bündnis 90/DIE GRÜNEN vor allem in den Folgekosten ein Risiko für die Stadt. Insbesondere die notwendigen Investitionen in das Kanalnetz sind unkalkulierbar und werden bereits jetzt auf 3 – 4 Millionen Euro geschätzt. Weitere Kosten für Verkehrswege, Erschließung der Grundstücke etc. fallen an. Da nur ein geringer Teil der Flächen wieder verkauft werden kann, steht zu befürchten, dass die Stadt vor allem auf großen Freiflächen und auf den alten Mannschaftsgebäuden sitzen bleiben wird. Die bisherigen, recht unkonkreten Interessenbekundungen beziehen sich vor allem auf vorhandene Hallen im technischen Bereich, die durch die Käufer günstig erworben und weitgehend unverändert genutzt werden können. Für die restlichen Flächen gibt es keine Nutzung, Ideen, wie Altreifenpyrolyse und Energieerzeugung sind völlig unkonkret und bisher reine Wunschvorstellungen der Befürworter des Kasernenkaufs.
Homberg unterm Schutzschirm – Leistungsabbau zur Finanzierung des Bundeswehrrisikos?
In Homberg wird zur Zeit die Teilnahme am Schutzschirm für überschuldete Gemeinden in Hessen vorbereitet. Dies wird in Homberg zu klaren Sparvorgaben führen, die zu einem Abbau freiwilliger Leistungen führen werden. Auch Gebühren müssen angehoben werden, um überhaupt eine geringe Chance zur Konsolidierung des Haushalts zu haben. Das heißt auch die durch den Kauf der Bundeswehr und die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen auflaufenden zusätzliche Schuldenmüssen gedeckt werden. Das Risiko des Kasernenkaufs würde über Leistungsabbau, erhöhte Gebühren oder die Schließung von Bädern und Dorfgemeinschaftshäusern finanziert. Dies ist unverantwortlich – daher haben Bündnis 90/DIE GRÜNEN gegen den Kauf gestimmt.
Aufhebung des Kaufbeschlusses öffnet neue Chancen für Homberg
Wenn genug Unterschriften für den Bürgerentscheid zusammenkommen und die Bürger dann vielleicht mit ihrer Mehrheit den Kaufbeschluss rückgängig machen, öffnen sich wieder neue Chancen für eine Entwicklung der Bundeswehrflächen. Dann könnte dort wie von Bündnis 90/DIE GRÜNEN gefordert eine Entwicklungsgesellschaft entstehen, die einen Gewerbepark entwickelt und vermarktet. Die Kosten für Infrastruktur, Abwasser, Wasser etc. würden dann von dieser Gesellschaft und damit den Käufern oder Mietern von Gewerbeflächen finanziert und nicht wie beim jetzigen Beschluss als öffentliche Investition auf alle Bürgerinnen und Bürger abgewälzt.
Bündnis 90/DIE GRÜNEN fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf, mit ihrer Unterschrift die Durchführung eines Bürgerentscheid zu ermöglichen. Dann besteht die Chance für alle Bürgerinnen und Bürger demokratisch darüber zu entscheiden, ob sie bereit sind das Risiko Kasernenkauf zu tragen. Unterschriftenlisten können auf der Website www.gruene-homberg.de heruntergeladen werden.
Klaus Bölling, Fraktionsvorsitzender
Von Delf Schnappauf am 19.07.2012 um 10:54 Uhr
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Pyrolyse ist eine jahrhunderte alte Technik.
Zur Zeit werden jährlich 600.000 Tonnen Altreifen in Deutschland verwertet durch Erneuerung, stoffliche Verwertung als Gummigranulat oder energetisch als Brennstoff in der Zementindustrie.
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Von Delf Schnappauf
am 17.07.2012 um 15:56 Uhr
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Dem Bau des Solarparks steht rechtlich nichts im Weg. Allerdings ist die Fläche kein Konversionsgebiet nach dem EEG, somit gibt es keine Abnahmegarantie und keine erhöhte Einspeisevergütung.
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Von Delf Schnappauf
am 16.07.2012 um 22:18 Uhr
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Auf Facebook hat die CDU am 14. Juli eine Presseerklärung zum Thema Kasernen veröffentlicht. Sie ist unterschrieben von Klaus Thilo Kroeschel, Fraktionsvorsitzender der CDU, nicht aber von der Homberger CDU-Vorsitzenden.
Die Presseerklärung wird abschnittsweise erläutert und kommentiert.
Eine Dokumentation
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Von Delf Schnappauf
am 15.07.2012 um 14:27 Uhr
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Für den technischen Bereich der Ostpreußenkaserne sollen Homberger Unternehmen Absichtserklärungen zum Kauf unterschrieben haben. Wie kommt das große Interesse plötzlich zu Stande, nachdem jahrelang nichts geschah?
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Von Delf Schnappauf
am 15.07.2012 um 11:20 Uhr
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60 % der Bürger glauben der Bundesregierung und sogar 70 % den Oppositionsparteien nicht mehr.
Bundesbürger glauben den Parteien nicht mehr. Auf lokaler Ebene ist das nicht anders, wie sich auch an dem Wählerverhalten zeigt.
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Von Delf Schnappauf
am 12.07.2012 um 08:14 Uhr
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Wer von Chancen redet und von Risiken schweigt, hat etwas zu verbergen.
Eine Investition -hier von der Stadt in das Kasernengelände- bietet neben Chancen auch immer Risiken. Die müssen benannt und bewertet werden. Erst dann ist eine begründete Entscheidung möglich. Alles andere ist fahrlässig.
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Von Delf Schnappauf
am 11.07.2012 um 10:15 Uhr
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Diese Rechtslage wurde auch bereits im Hingucker ausführlich dargestellt.
Lediglich im Homberger Rathaus scheint man der Meinung zu sein, diese Rechtslage außer Beachtung lassen zu können.
Der Bebauungsplan (Nr. 61) für den Solarpark entlang der ehemaligen Bahntrasse hat somit keine rechtliche Grundlage für die Einspeisung des erzeugten Stroms in das Netz.
Der regionale Netzbetreiber Eon ist weder verpflichtet diesen Strom abzunehmen noch die erhöhte Vergütung zu bezahlen.
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Von Delf Schnappauf
am 10.07.2012 um 19:14 Uhr
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Am Samstag, 14. Juli 2012, 11:00 Uhr ist der Ausschuss Stadtmarketing und Kultur ins Rathaus eingeladen. Es geht darum, wo Wohnmobilstellplätze innenstadtnah ausgewiesen werden sollen. Der Ausschuss wird einen Rundgang machen und sich die vorgeschlagenen Örtlichkeiten ansehen. Es geht nur um einfache Stellplätze. Der Wohnmobilplatz an der Umgehungsstraße bleibt weiter erhalten, er wird weitehin für […]
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Von Delf Schnappauf
am 10.07.2012 um 13:57 Uhr
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Die CDU hat Angst vor dem Votum der Homberger Bürger. Sie ruft dazu auf, den Antrag auf einen Bürgerentscheid nicht zu unterschreiben.
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Von Delf Schnappauf
am 09.07.2012 um 16:23 Uhr
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Es gibt keine 3,5 Mio.Euro reservierte Fördermittel.
Die Behauptung des Bürgermeisters ist falsch und frei aus der Luft gegriffen.
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Von Delf Schnappauf
am 09.07.2012 um 10:50 Uhr
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Die Antwort des Bürgermeisters ist falsch.
Wesentliche Fakten unterschlägt er.
Die Stadt ist nicht verpflichtet die Straßen und Kanäle zu übernehmen. wie Wagner behautet.
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Von Delf Schnappauf
am 08.07.2012 um 20:16 Uhr
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Bürgerentscheid ist ein Instrument
der direkten Demokratie
auf kommunaler Ebene.
CDU und SPD scheinen Angst vor der Bürgermeinung zu haben.
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Von Delf Schnappauf
am 08.07.2012 um 18:21 Uhr
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