Vor vier Monaten, am 7. August 2012, wurden der Stadt der Antrag auf einen Bürgerentscheid übergeben, den 2000 Homberger unterschieben hatten. Es war ein machtvolles Zeichen, dass die Bürger über den Kauf der Kasernen und den damit verbundenen finanziellen Risiken selbst bestimmen wollen.
Der Antrag der Bürger machte im Rathaus Angst. Offensichtlich fürchtete man, dass die Bürger zum Kasernenkauf anders als CDU und SPD entscheiden würden. Bei einem Bürgerentscheid könnten alle wahlberechtigten Bürger zum Kasernenkauf abstimmen, wie bei einer Kommunalwahl. Eine solche Abstimmung sollte schon im Keim erstickt werden, Rechtsanwälte konstruierten "formale Fehler" in dem Bürgerentscheid, über die jetzt das Verwaltugungsgericht entscheiden muss.
Das Gerichtsverfahren schleppt sich hin. Der Anwalt der Stadt beantragte Fristverlängerunden für sein Antworten, die sind völlig ungenügend, es werden falsche Unterlagen vorgelegt. Wieder ist ein Schreiben notwendig. So wird auf Verzögerung gespielt.
Die Realität hat die Befürchtungen längst bestätigt, die im Bürgerbegehren aufgezeigt wurden
Die Stadt nennt es einen "formalen Fehler", dass in dem Antrag nicht extra auf die jährlichen Pachteinnahmen von 75.000 Euro für die Stadt eingegangen wurde. Diese Pachteinnahmen hätten 1,5 Mio. Euro in 20 Jahren für die Stadt eingebracht. Allerdings hat die Stadt bereits 1,75 Mio. Euro Zuschüsse verloren, die sie den Bürgern als Einnahmen vorgerechnet hatte. Selbst wenn die Pachteinnahmen mitgerechnet würden, unter dem Strich stehen allein aus dieser Position 250.000 Euro Verlust.
Das Land zahlt keine 3,5 Mio. Euro Zuschüsse sondern nur noch die Hälfte. Der Grund ist ganz einfach: Zu Beginn der Förderperiode 2006 hätte es das Geld noch gegeben. Jetzt kurz vor Ende der Förderperiode waren andere Kommunen schneller. Homberg muss sich mit dem Rest im Fördertopf begnügen.
In der geschönten Kostenaufstellung findet sich auch Pachteinnahmen von 37.000 Euro aus dem Solarpark für 2012. Das Jahr geht zu Ende und der Solarpark ist noch gar nicht an das Netz angeschlossen. Weder Strom noch Geld konnten deshalb fließen.
Verzögerungstaktik der Stadt macht alles noch schlimmer
Irgendwann wird das Verwaltungsgericht eine Entscheidung fällen müssen. Die Faktenlage ist eindeutig zugunsten des Bürgerentscheids. Kommt das Gericht ebenfalls zu dieser Auffassung, muss die Stadt den Bürgerentscheid durchführen. Die Bürger haben dann bereits eine sichere Entscheidungsgrundlage. Sie wissen schon heute, der Kauf der Kasernen ist ein Verlustgeschäft für die Stadt. Die Bürger müssten die Zeche zahlen. Sollte dann auch ausreichend Bürger mit ihrer Stimme diesen Verlust von der Stadt abwenden und gegen den Kauf stimmen, muss alles rückabgewickelt werden. Für Änwälte gibt es dann viel zu tun.
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Von Delf Schnappauf am 13.12.2012 um 10:29 Uhr
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Im Nachrichtenblock der hessenschau vom 11. 12. (ab Minute 1:50) heißt es die neue Unterkunft in Gießen bietet 1.400 neue Plätze für die Erstaufnahme. Das sind 400 Plätze mehr als gestern hier geschrieben wurde. Damit sind statt bisher 450 jetzt 1850 Plätze in Gießen für die Erstaufnahme vorhanden. Für Homberg bedeutet das praktisch das Aus. […]
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Von Delf Schnappauf
am 12.12.2012 um 11:30 Uhr
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Großer Schuldner will kleinen Schuldner kontrollieren und lockt ihn mit einer teilweisen Schuldenübernahme.
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Von Delf Schnappauf
am 12.12.2012 um 10:15 Uhr
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Zu den bisherigen 450 Plätzen kommen in Gießen 1000 neue Plätze für die Erstaufnahme hinzu. Weitere 300 Plätze in Homberg wäre eine teure Lösung, denn die Menschen müssten für die Asylanträge wiederholt nach Gießen und zurück fahren.
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Von Delf Schnappauf
am 11.12.2012 um 23:30 Uhr
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Ein Anteil von 0,06 Prozent an der Gesamtbevölkerung wird „dramatisch“ genannt.
Ein Anteil von 3,59 ist rund 60 Mal größer, doch das wird in Homberg als zu meisternde „Herausforderung“ bezeichnet.
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Von Delf Schnappauf
am 11.12.2012 um 21:19 Uhr
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Gegen 400 Asylbewerber im ehemaligen Krankenhaus protestierten Homberger, zu 400 Plätzen in der Kaserne wird geschwiegen.
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Von Delf Schnappauf
am 10.12.2012 um 11:24 Uhr
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Es soll über eine Planung für die Unterbringung von Asylbewerbern beschlossen werden. Informationen über zu erwartende Kapazität, Mieten, Herstellungskosten fehlen. Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind deshalb nicht möglich. So ist eine Planung unverantwortlich und entspricht auch nicht den Haushaltsvorschriften.
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Von Delf Schnappauf
am 09.12.2012 um 13:39 Uhr
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Bürgermeister will die Kreisumlage kürzen und bezeichnet das als Sparen.
Das Ministerium macht da nicht mit. Über die Kreisumlage hat der Bürgermeister überhaupt keine Kompetenz.
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Von Delf Schnappauf
am 08.12.2012 um 11:00 Uhr
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Am Beispiel innenstadtnaher Wohnmobilparkplatz ist zu erkennen, warum es nicht zur Zusammenarbeit kommt sondern sie verhindert wird.
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Von Delf Schnappauf
am 06.12.2012 um 21:36 Uhr
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Die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung ist sehr lang. Über gewichtige Themen soll entschieden werden, die das Leben der Stadt langfristig prägen werden, hier vor allem die Entscheidung zum sogenannten kommunalen Schutzschirm.
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Von Delf Schnappauf
am 05.12.2012 um 14:52 Uhr
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Am Freitag Nachmittag, 30 November 2012,sah das Regierungspräsidium Gießen vorerst keinen Bedarf an Wohnplätzen in den Homberger Kasernen. Doch schon am Sonntag konnte man auf HNA-online lesen, die Pläne seien noch nicht vom Tisch. Geäußert hatten sich Bürgermeister Martin Wagner und der Landrat Frank-Martin Neupärtl. Offensichtlich ohne am Montag mit dem RP Rücksprache zu […]
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Von Delf Schnappauf
am 04.12.2012 um 09:59 Uhr
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Das online-portal nh24 hat erfahren, dass vorerst keine Asylbewerber nach Homberg kommen.
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Von Delf Schnappauf
am 01.12.2012 um 14:11 Uhr
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Seit Jahren werden Sparkonzepte beschlossen. Seit Jahren steigen die Schulden ungebremst an.
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Von Delf Schnappauf
am 01.12.2012 um 10:00 Uhr
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