HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Tag der offenen Schranke: 800 Schafe werden geschoren

Schafe vor Homberg

Am Sonntag 13. Mai beginnt am Nachmittag das Scheren von den 800 Schafe, die auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände ihren Dienst tun und die Landschaft im Schutzgebiet pflegen. Man braucht nicht extra in die Lüneburger Heide, nach Schottland oder nach Irland fahren, um das jährliche Ereignis mitzuerleben.
Die Schafscherer sind eine eigene Zunft in Europa, die sowohl deutsche als auch europäische Meisterschaften austragen. In Homberg sind sie bis zum 16. Mai. Sie haben alle Hände voll zu tun, den Schafen einen neuen Haarschnitt zu verpassen. Im Takt von wenigen Minuten werden die Schafe von ihrer Wolle befreit.

Tag der offenen SchrankeZugang zur Schafschur
Zum Tag der offenen Schranke, ist die Schranke am der Bahnunterführung am südlichen Ende des Homberger Industriegebietes geöffent, so dass sich niemand unter des Schranke hindurchbücken muss. (In der Abbildung: Zugang 2: Alte Panzerstraße)[Abbildung zum Vergrößern anklicken]
Autos müssen aber vor der Schranke abgestellt werden. Ein kleiner Fußweg von 400 Meter und man ist am Aktionsplatz.

Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch einen Eindruck von der schönen Landschaft vor den Toren der Stadt verschaffen, die vielen Hombergern unbekannt ist. Das liegt daran, dass das Gebiet in der Zeit der Bundeswehr gesperrt war und auch heute nur über wenige Zugänge erreichbar ist.

Wertvolle Naturlandschaft – wenig bekannt

Die ehemaligen militärischen Übungsplätze haben sich zu wertvollen Biotopen entwickelt. Das Bundesamt für Naturschutz schreibt darüber:

Der heute anerkannt hohe Wert der militärischen Übungsplätze für den Biotop- und Artenschutz ist als Folge des teilweise jahrzehntelangen Übungsbetriebes und des damit verbundenen Landschaftsmanagements entstanden. Auf den Übungsplätzen gab es keine wirtschaftliche Nutzung und deshalb keine Flurbereinigung, bei der Hecken, Feldraine und andere wertvolle Landschaftselemente verschwanden. Ebenso gab und gibt es keine großflächigen Bodenversiegelungen und es wurden und werden dort keine Biozide eingesetzt.

Während in der Landwirtschaft seit der Erfindung der Luftstickstofffixierung nahezu flächendeckend mit hohen Düngermengen gearbeitet wird, sind auf den militärischen Übungsplätzen durch ihre oft lange Bestandstradition oligotrophe Landschaften ohne Mineraldüngung mit hoher Biodiversität und zahlreichen konkurrenzschwachen Arten erhalten geblieben.

Entdecken Sie bei einem Spaziergang einen wenig bekannten Schatz der Stadt und lassen Sie sich von dem wunderbaren Ausblick über die weite Landschaft beeindrucken.

Druckansicht Druckansicht


Vom Amtsgericht zum Ärztehaus: Baustellenbesuch

BauschildBis zur ersten Praxiseröffnung am 1. Juli wird die Zeit knapp. Alle müssen gut Hand in Hand arbeiten, damit es gelingt. So bekommt die Innenstadt eine Belebung ohne dass 4,5 Millionen Euro als „unrentierliche“ Kosten verschwendet werden, wie beim Einkaufszentrum, um das es still geworden ist.

weiterlesen »


Konstruierte Konversion

BildFür den geplanten Solarpark gibt es nur dann eine erhöhte Einspeisevergütung, wenn die Fläche die Merkmale einer Konversionsfläche hat. Die hat sie nur dann, wenn die Fläche durch die militärische Vornutzung schwerwiegend in ihrem ökologischen Wert belastet ist.

Wer einmal einen Spaziergang entlang der Fläche macht, wird nach dem Augenschein nichts von einer schwerwiegenden Belastung feststellen. Die Fläche des Plangebietes unterscheidet sich in nichts von der auf der anderen Seite der Panzerstraße liegenden Vogelschutzfläche.
Das Planungsbüro BIL aus Witzenhausen argumentiert in dem Bebauungsplanentwurf, der bis zum 7. Mai 2012 öffentlich im Rathaus aushing auf sehr abenteuerliche Weise.

weiterlesen »


FWG zum Haushalt 2012

BildIn der Stadtverordnetenversammlung am 10. Mai 2012 steht die Verabschiedung von Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2012 auf der Tagesordnung.

Dazu hat die FWG verschiedene Anfragen und Anträge formuliert.

weiterlesen »


Wie die Entscheidung für den Solarpark am 4. April zustande kam

Am 4. April 2012 fand eine Sondersitzung der Stadtverordneten statt. Für diese Sondersitzung liegt das offizielle Protokoll vor, daraus die Ausführungen zum Hauptthemenpunkt: Zu Punkt 1, Gegenstand: Beschluss über den Erwerb der Teilflächen des Bebauungsplanes Nr. 61 (Fläche III in Größe von ca. 124.200 m² und der Fläche LOI 1 in Größe von ca. 59.450 […]

weiterlesen »


10. Mai: Stadtverordnete haben eine lange Liste abzuarbeiten

Stadtverordnetenversammlung 10.5.

weiterlesen »


Nur leere Versprechen von CDU und SPD

BürgermeisterhilfeWeder vom Bürgermeister noch von der CDU oder der SPD kam die versprochene Hilfe.
Der einzige Trost für die Schäfer: Bisher haben sie noch keine Kündigung erhalten.

weiterlesen »


SPD: Finanzinvestoren haben Vorrang vor lokalen Betrieben

"Der Fraktionsvorsitzende der SPD erklärte in der Stadtverordnetenversammlung, dass es nicht die Aufgabe der Homberger Politik sei, sich um die Belange des Schäfers zu kümmern. Er könne sich ja an seine Heimatgemeinde Frielendorf wenden." Quelle Ist es denn aber Aufgabe der Homberger Politik – aus der Sicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden – sich um die Belange der […]

weiterlesen »


Hessenschau am Sonntag: Die Schäfer von Homberg

Mutterschaf leckt das NeugeboreneMitteilung des hr, 29. 4. 2012:
Der Film ist fertig gestellt, wurde aus aktuellen Anlaß von der Redaktion verschoben und wird in den nächsten Tagen in der Hessenschau ab 19:30 Uhr gesendet werden.

weiterlesen »


Wenn Autofahren zum unbezahlbaren Luxus wird…

Mobilität im ländlichen Raum…wie kommen wir dann vom Dorf in die Stadt?
Aus „Freie Fahrt für freie Bürger“ ist längst ein Zwang zur Mobiltät geworden, der zunehmend unbezahlbarer wird.

Eine Vortragsveranstaltung am 9. Mai 2012 zeigt Alternativen.

weiterlesen »


Mogelpackung: Beteiligung an Solarpark in Homberg

Solarpark Anzeige mt BürgerbeteiligungEs geht nicht um Beteiligung, es geht allerhöchstens um Verkauf von Teilen des Solarparks.
Mindestbetrag 50.000 Euro. So kommt es nicht zu einer breiten Bürgerbeteiligung.

weiterlesen »


Statt 1,7 jetzt 3,67 Millonen Euro Hessentagskosten

Die Party auf Pump, der Hessentag, wurde vom Bürgermeister immer wieder versucht schön zu rechnen. Jetzt muss gespart werden, jetzt liegen Zahlen auf dem Tisch, die der Wahrheit näher kommen.
Die Bürger habe jetzt zu zahlen für den leichtfertigen Umgang mit den Finanzen von CDU und FDP.

weiterlesen »


Offener Brief an die BImA

Kasernengelände zum Verkaufan die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die die Aufgabe hat, das Kasernengelände zu verkaufen, damit es neu genutzt werden kann.

Die BImA ist bereit mit den Stadtverordneten über die Verkaufslage zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu suchen.

weiterlesen »


Druckansicht Druckansicht

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA. Impressum Impressum