HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Die Angst vor dem Bürger

Vor vier Monaten, am 7. August 2012, wurden der Stadt der Antrag auf einen Bürgerentscheid übergeben, den 2000 Homberger unterschieben hatten. Es war ein machtvolles Zeichen, dass die Bürger über den Kauf der Kasernen und den damit verbundenen finanziellen Risiken selbst bestimmen wollen.

Der Antrag der Bürger machte im Rathaus Angst. Offensichtlich fürchtete man, dass die Bürger zum Kasernenkauf anders als CDU und SPD entscheiden würden. Bei einem Bürgerentscheid könnten alle wahlberechtigten Bürger zum Kasernenkauf abstimmen, wie bei einer Kommunalwahl. Eine solche Abstimmung sollte schon im Keim erstickt werden, Rechtsanwälte konstruierten "formale Fehler" in dem Bürgerentscheid, über die jetzt das Verwaltugungsgericht entscheiden muss.

Das Gerichtsverfahren schleppt sich hin. Der Anwalt der Stadt beantragte Fristverlängerunden für sein Antworten, die sind völlig ungenügend, es werden falsche Unterlagen vorgelegt. Wieder ist ein Schreiben notwendig. So wird auf Verzögerung gespielt.

Die Realität hat die Befürchtungen längst bestätigt, die im Bürgerbegehren aufgezeigt wurden
Die Stadt nennt es einen "formalen Fehler", dass in dem Antrag nicht extra auf die jährlichen Pachteinnahmen von 75.000 Euro für die Stadt eingegangen wurde. Diese Pachteinnahmen hätten 1,5 Mio. Euro in 20 Jahren für die Stadt eingebracht. Allerdings hat die Stadt bereits 1,75 Mio. Euro Zuschüsse verloren, die sie den Bürgern als Einnahmen vorgerechnet hatte. Selbst wenn die Pachteinnahmen mitgerechnet würden, unter dem Strich stehen allein aus dieser Position 250.000 Euro Verlust.

Das Land zahlt keine 3,5 Mio. Euro Zuschüsse sondern nur noch die Hälfte. Der Grund ist ganz einfach: Zu Beginn der Förderperiode 2006 hätte es das Geld noch gegeben. Jetzt kurz vor Ende der Förderperiode waren andere Kommunen schneller. Homberg muss sich mit dem Rest im Fördertopf begnügen.
In der geschönten Kostenaufstellung findet sich auch Pachteinnahmen von 37.000 Euro aus dem Solarpark für 2012. Das Jahr geht zu Ende und der Solarpark ist noch gar nicht an das Netz angeschlossen. Weder Strom noch Geld konnten deshalb fließen.

Verzögerungstaktik der Stadt macht alles noch schlimmer
Irgendwann wird das Verwaltungsgericht eine Entscheidung fällen müssen. Die Faktenlage ist eindeutig zugunsten des Bürgerentscheids. Kommt das Gericht ebenfalls zu dieser Auffassung, muss die Stadt den Bürgerentscheid durchführen. Die Bürger haben dann bereits eine sichere Entscheidungsgrundlage. Sie wissen schon heute, der Kauf der Kasernen ist ein Verlustgeschäft für die Stadt. Die Bürger müssten die Zeche zahlen. Sollte dann auch ausreichend Bürger mit ihrer Stimme diesen Verlust von der Stadt abwenden und gegen den Kauf stimmen, muss alles rückabgewickelt werden. Für Änwälte gibt es dann viel zu tun.

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Schuldner unter sich

Pro Kopf VerschuldungGroßer Schuldner will kleinen Schuldner kontrollieren und lockt ihn mit einer teilweisen Schuldenübernahme.

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Neue Flüchtlings-Unterkunft in Gießen

neue Flüchtlingsunterkunft GießenZu den bisherigen 450 Plätzen kommen in Gießen 1000 neue Plätze für die Erstaufnahme hinzu. Weitere 300 Plätze in Homberg wäre eine teure Lösung, denn die Menschen müssten für die Asylanträge wiederholt nach Gießen und zurück fahren.

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Flüchtlingszahlen als Politikum

Flüchtlingsanteil an der BevölkerungEin Anteil von 0,06 Prozent an der Gesamtbevölkerung wird „dramatisch“ genannt.
Ein Anteil von 3,59 ist rund 60 Mal größer, doch das wird in Homberg als zu meisternde „Herausforderung“ bezeichnet.

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Vielsagendes Schweigen zur Sammelunterkunft

Demo vor KrankenhausGegen 400 Asylbewerber im ehemaligen Krankenhaus protestierten Homberger, zu 400 Plätzen in der Kaserne wird geschwiegen.

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400 Menschen in die Ostpreußenkaserne

AsylunterkunftEs soll über eine Planung für die Unterbringung von Asylbewerbern beschlossen werden. Informationen über zu erwartende Kapazität, Mieten, Herstellungskosten fehlen. Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind deshalb nicht möglich. So ist eine Planung unverantwortlich und entspricht auch nicht den Haushaltsvorschriften.

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Ministerium spielt nicht mit

Bürgermeister will die Kreisumlage kürzen und bezeichnet das als Sparen.
Das Ministerium macht da nicht mit. Über die Kreisumlage hat der Bürgermeister überhaupt keine Kompetenz.

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Bürgerwunsch: Parteien sollen für die Stadt zusammenarbeiten. Warum klappt das nicht?

WohnmobilzeichenAm Beispiel innenstadtnaher Wohnmobilparkplatz ist zu erkennen, warum es nicht zur Zusammenarbeit kommt sondern sie verhindert wird.

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Stadtverordnete tagen am 14. Dezember

14.Dezember StadtverordnetenversammlungDie Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung ist sehr lang. Über gewichtige Themen soll entschieden werden, die das Leben der Stadt langfristig prägen werden, hier vor allem die Entscheidung zum sogenannten kommunalen Schutzschirm.

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Vorerst keine Erstaufnahme für Asylbewerber

nh24 keine ErstaufnahmeDas online-portal nh24 hat erfahren, dass vorerst keine Asylbewerber nach Homberg kommen.

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Städtisches Sparkonzept: Scheinsparen

Schuldenentwicklung mit SparkonzeptSeit Jahren werden Sparkonzepte beschlossen. Seit Jahren steigen die Schulden ungebremst an.

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Märchenstunde in der Stadthalle

Einkommensentwicklung ab 2001Die höheren Gewerbesteuereinnahmen spiegeln die höhern Einkommen aus Unternehmen und Vermögen wider.

Der Anteil aus Einkommenssteuer ist gesunken, so wie die Arbeitseinkommen.

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HLG hat Kasernen gekauft – Keine Argumente mehr gegen das Bürgerbegehren

Übergabe an HLG

HLG hat das Kasernengelände gekauft, sie verfügt über die nächsten 10 Jahre darüber und läßt sich das von der Stadt bezahlen.

Die von der Stadt gegen das Bürgerbegehren vorgebrachte Argument, die Pachteinnahmen für die Stadt seien im Bürgerbegehren nich berücksichtigt worden ist damit gegenstandslos.

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