HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Eine Kritik, die Aufmerksamkeit verdient

Rampe am MarktplatzZu dem Beitrag zu einem barrierefreien Zugang zu der oberen Gehwegebene am Marktplatz schrieb ein Kommentarverfasser eine Kritik, die in mehrerer Hinsicht bedeutsam ist.

Kritik mit Argumenten
Diese Kritik hebt sich positiv ab von der Kritik in Kommentaren und der aktuellen Medienkampagne in der HNA, dem Homberger Anzeiger und deren Online-Versionen, die aus Behauptungen, Beschimpfungen und Beleidigungen besteht.
Die Kritik hebt sich deswegen positiv ab, weil Argumente vorgetragen werden, die man prüfen und die jeder nachvollziehen kann. Eine solche argumentative Kritik ist hilfreich, denn damit können Fehler erkannt werden oder das Gesichtsfeld erweitert werden. Das ist letztlich die positive Funktion von Kritik.

TreppeBerechnung der Rampenlänge
Im konkreten Fall wird richtig vorgerechnet, 4 Stufen je 17 cm Höhe = 68 cm Höhenunterschied. Diese Höhe müsse mit einer Rampe überbrückt werden, die bei einer maximalen Steigung von 6% 11,33 m lang werden würde. Dankenswerter Weise gibt er auch eine Quelle zum Thema an.
Der Kritiker beschränkt sich dabei nur auf den Blick auf die Treppe. Wenn er auch an die rechte Seite des Fotos geschaut hätte, sähe er, dass dort das Niveau des Marktplatzes schon um die Höhe von zwei Stufen angestiegen ist. Mit einer Rampe müssen nur 2 Stufenhöhen überwunden werden, also sogar nur 34 cm, statt der überschläglich angenommenen 40 cm.

Horizontale Bewegungsfläche
Es müsse an beiden Enden der Rampe eine horizontale Bewegungsfläche von 1,50 m Breite vorhanden sein. Die obere Gehwegebene stellt eine solche Fläche bereits dar, am unteren Punkt der Rampe wäre das mit einer Begradigung des Pflasters ohne weiteres möglich.

Alternative Weg zur oberen Gehwegebene am Marktplatz
Beim Ortstermin des Ausschusse im Sommer 2012 wurde argumentiert, dass die obere Gehwegebene doch von den beiden Seiten zu erreichen wäre, westlich beim Brüderchen-Schwesterchen-Brunnen und an der anderen Seite auf Höhe des Reisebüros.
Auf der westlichen Seite ist die Steigung weit über 6%, damit fällt diese Alternative aus. Vom Marktplatz ist der Zugang auf der östlichen Seit nur möglich, wenn die Nutzer auf die Straßen fahren und bis zum Übergang auf den Berg hinauf fahren. Ob dieser Anstieg unter 6% Steigung liegt, ist fraglich.
Mit dem Begriff "Oberarmtrainingzenter" polemisiert der Verfasser aber gegen die Lösung mit einer Rampe. Dabei geht es nicht nur um Rollstuhlfahrer, auch für Eltern mit Kinderwagen wäre eine Rampe eine Hilfe, ebenso für diejenigen, die einen Rollator benötigen. Homberg liegt am Hang, da gibt es immer wieder das Problem der Steigungen. Sicherlich ist das nicht immer leicht zu realisieren.

Widerstand gegen eine einfache Lösung
Es ist schwer verständlich, warum gegen eine mögliche und einfache Lösung so viel Widerstand aufgebaut wird.
Ein Grund könnte sein, dass damit sichtbar würde welche Fehler bei der Planung des Marktplatzes unterlaufen sind. Diese Fehler hätte man in der Planungsphase entdecken und vermeiden könne, wenn sie öffentlich gemacht und breit diskutiert worden wäre.

In einem offenen Brief von namhaften Architekten, Denkmalschützern und Historikern wurde aufgefordert, die Planung für diesen besonderen Platz von externen Fachleuten noch einmal prüfen zu lassen.
Die Forderung wurde vom Bürgermeister zurückgewiesen. Die Folgen sind jetzt zu sehen.

Druckansicht Druckansicht

Falsch gerechnet: Statt 4 Mio. schon jetzt 9,1 Mio. Euro

Stadtverordneter Reinhard Fröde (CDU) errechnete im März 2012 die Investitionen für den Kasernenkauf mit 4 Mio. Euro für 20 Jahre hoch.
Bereits 6 Monate später sind daraus 10,1 Mio. Euro geworden.

weiterlesen »


Rechenbeispiel des Stadtverordeten Fröde (CDU)

40 cmAuf einen barrierefreien Zugang zur oberen Gehwegebene am Marktplatz muss weiter gewartet werden, trotz eines einstimmigen Auftrags an den Magistrat.
Auch das alte Gaswerk wird jetz barrierefrei. Der Aufzug kostet rund 50.000 Euro zusätzlich. Ein Velfaches mehr als die Rampe auf dem Marktplatz. Da geht es sofort.

weiterlesen »


Nicht abgearbeitete Beschlüsse

WohnmobilplaltzUnliebsame Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung an den Magistrat werden verschoben und verschoben.

Beispiel der Beschluss eine barrierefreien Zugangs zur oberen Gehwegebene am Marktplatz.

weiterlesen »


Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Bauhof

Fördervoraussetzungen kleinFördergelder für die Zusammenarbeit der Bauhöfe in Homberg und Frielendorf gibt es nur, wenn mindestens drei Kommunen zusammenarbeiten. Das sagt das Ministerium, Wagner sagt etwas anderes. Wem kann man glauben?

weiterlesen »


Akten beschlagnahmt: Welche Folgen hat das?

Solarpark HRWas kann aus der Durchsuchung des Homberger Rathauses folgen?

Gewinner und Verlierer

weiterlesen »


Lobbyist Alwin Altrichter bei Martin Wagner

IHK-SprecherAltrichter ist kein IHK-Sprecher, er ist Lobbist für den Mittelstand, der auch die Homberger Politik für seine Ziele nutzt.

weiterlesen »


Kartenhausbau

Kartenhausbau

Die Graue Eminenz Jochen Gontermann und der Bürgermeister Martin Wagner bauen Homberg auf, bringen Homberg voran, so stellen sie sich mit immer neuen Projekten dar.

Eine Projektübersicht der letzten beiden Jahre.

weiterlesen »


Fördermittel sind zurück zu zahlen

Zweckentfremdet eingesetzte Fördermittel müssen zurück-gezahlt werden. Das entschied das Verwaltungsgericht in Regensburg, meldet der Bayrische Rundfunk. Die Verwendung der Fördermittel war schon einmal geprüft worden, bei einer späteren Prüfung waren die Prüfer strenger, die bereits ergangenen Zuwendungsbescheide wurden widerrufen. siehe hier Im Homberger Fall heißt es weiter warten Auch in Homberg liegt die Entscheidung über […]

weiterlesen »


Besichtungsfahrt zur Algenproduktion und zur Panzerverschrottung fällt aus

Der Bürgermeister lud bereits im August die Mitglieder des Magistrats und die Stadtverordneten zu einer Besichtigung von Algenzucht und Panzerverschrottung ein. Am 27. September 2013 sollte die Fahrt stattfinden. Sie wurde ohne Gründe abgesagt und auf den 25. Oktober verschoben. Auch dieser Termin wurde wieder abgesagt. Aus dem Vorzimmer des Bürgermeisters wurden folgende Zeilen verschickt: […]

weiterlesen »


Werbung in eigener Sache

HH WerbungHomberger sollen sich besser informieren können. Dazu wird in der nächsten Zeit in ‚Homberg aktuell‘ wöchentlich eine Anzeige erscheinen.

weiterlesen »


Weiterer Bedeutungsverlust für Homberg

Wie die HNA meldet, wird der ärztliche Bereitsschaftsdienst eine Zentrale am Fritzlarer Krankenhaus einrichten, die auch für Homberg zuständig ist. Homberg hat das Amtsgericht verloren, das Krankenhaus steht leer und die Alten- und Krankenpflegestadion der Stadt wurde von Bürgermeister Martin Wagner ohne Grund geschlossen. Homberg rutscht immer mehr ab, wie der Bürgermeister schon 2009 richtig […]

weiterlesen »


Blühender Unsinn

Eine Pyrolyseanlage für Altreifen leistet einen Beitrag
„zur Schaffung von erneuerbare Energie.“

Bei der Erhitzung der Altreifen in der Pyrolyseanlage
„entsteht Abwärme und man kann durch Generatoren Strom erzeugen“.

Das CO2 aus der Stromherstellung wird als Futter (Photosynthese) verwendet.

weiterlesen »


Druckansicht Druckansicht

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA. Impressum Impressum