Die Schirnen sollen von der Stadt gekauft werden. Der Magistrat hat den Stadtverordneten diesen Wunsch am 27.3. 2014 vorgelegt – ohne prüfbare Unterlagen über die Sanierungs- und Folgekosten sowie ohne eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, wie es die Gemeindeordnung vorschreibt. Die Mehrheit der Stadtverordneten haben dieser Vorlage trotz der fehlenden Unterlagen blind zugestimmt.
Kein Auftrag für Planungsskizze 2010
Jetzt tut der Magistrat so, als könnten die Bürger bei der Gestaltung der Schirnen "mitreden", wie in der HNA-Meldung aber auch auf der Homepage der Stadt nachzulesen ist. Doch die Informationen sind falsch. 2010 hat die Stadt keinen Auftrag an den Fritzlarer Architekten vergeben, dieser hat aus eigenen Antrieb gebeten seine Idee vorstellen zu dürfen.
Denkmalpflege hat mitzureden
Wenn es heißt, das Stadtbauamt schlägt vor, dann heißt es der angestellte Architekt Jochen Gontermann schlägt vor, er ist hinter dem Amt versteckt. Die "zwei Möglichkeiten" sind zwei falsche Alternativen, sie lauten Abriss der Vorderfront der Schirnen oder neue große Fensterflächen in die Schirnen.
Die wichtigste Frage verschweigt Gontermann. Es handelt sich um ein historisches Bauwerk, bei dem auch die Denkmalpflege ein Wort mitzureden hat. Ein Abbruch der erst 2008 restaurierten Fenster- und Türgewände kommt damit nicht in Frage. Prof. Großmann erteilte solchen Plänen bereits am 13.3. 2014 in der Stadthalle eine Abfuhr.
Ein Architekt, der mit dem historischen Erbe und den Besonderheiten der Stadt Homberg so leichtfertig umgeht, hat sich für die Altstadtsanierung disqualifiziert.
Luftnummern Schirnenkauf
Die Entscheidung über den Kauf der Schirnen ist eine Luftnummer. Die Schirnen stehen zur Zeit gar nicht zum Verkauf, es steht auch keine Versteigerung an. Weder der Eigentümer noch dessen Treuhänder sind über die Kaufabsichten informiert, geschweige denn haben sie einen Kaufpreis genannt. All diese wurde den Stadtverordneten vorgetäuscht.
Auch für das Beweissicherungsverfahren zu den Bauschäden, die durch die Sanierung des Kirchplatzes in den Schirnen entstanden sind, gibt es keinen Auftrag des Eigentümers bzw. dessen Treuhänders. Weder ist geklärt wer für den Schaden und für die Sanierungskosten verantwortlich ist noch wer zahlen muss.
Von was soll abgelenkt werden?
Die Bürger werden mit Meldungen in die Irre geführt. Die vorgelegten Themen sind überhaupt nicht spruchreif. Über die Kosten des Ärztehauses und die dortigen Planungsfehler erfahren die Bürger nichts aus dem Rathaus. Es gibt noch mehr "Baustellen" die im Dunkeln liegen.
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Von Delf Schnappauf am 10.04.2014 um 13:52 Uhr
gespeichert unter Aus dem Rathaus Markt- und Kirchplatz Planen und Bauen Unser Geld Wirtschaft und Arbeit
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Die von der SPD und ihrem Bürgermeisterkandidaten Dr. Stefan Giebel gepriesene Firma für Algenzucht in Homberg hat Insolvenz angemeldet.
Das versteht die SPD als „solide“.
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Von Delf Schnappauf
am 05.04.2014 um 18:25 Uhr
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AOK Homberg mit einem guten barrierefreien Zugang.
Beim Ärztehaus findet sich die abschreckende Planung.
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Von Delf Schnappauf
am 04.04.2014 um 07:17 Uhr
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Von den großen Versprechungen ist noch nichts zu sehen.
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Von Delf Schnappauf
am 02.04.2014 um 19:56 Uhr
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über Kosten, Regeln und den Marktplatz
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Von Delf Schnappauf
am 28.03.2014 um 21:46 Uhr
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Schirnen sollen gekauft werden.
Wegen Wasserschaden nicht nutzbar.
Sanierungskosten unbekannt.
Zustimmung zum Kauf der Krone
Sitzung ohne Beschluss abrupt beendet.
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Von Delf Schnappauf
am 28.03.2014 um 10:25 Uhr
gespeichert unter Aus dem Rathaus Markt- und Kirchplatz Planen und Bauen Stadtumbau Tourismus Unser Geld
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Die Materiallieferung ins Ärztehaus ist katastrophal geplant sagt der Fahrer.
Ohne fremde Hilfe geht es nicht. Personal aus der Praxis muss herauskommen und helfen.
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Von Delf Schnappauf
am 24.03.2014 um 23:23 Uhr
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Heute, 23. März 2014 berichtet die Hessenschau über die Ausstellung Resaturatoren im Handwerk aus dem Haus am Marktplatz, das gerade fachkundig restauriert wird.
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Von Delf Schnappauf
am 23.03.2014 um 10:48 Uhr
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Träume und Erinnerungen könne schön sein. Die Realität in Homberg gebietet es nach andern Lösungen zu suchen.
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Von Delf Schnappauf
am 21.03.2014 um 10:58 Uhr
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Deutlich kritisierte Prof. Großmann die von Gontermann vorgelegte Planung und verwies auf die architekonischen Besonderheiten, die den Wert der Stadt, die die Stadt attrakiv machen.
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Von Delf Schnappauf
am 17.03.2014 um 10:05 Uhr
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Am Marktplatz wird ein 400 Jahre altes Fachwerkhaus restauriert.
Ab 22. März kann die Baustelle und die Wanderausstellung „25 Jahre Restaurator im Handwerk“ besichtigt werden.
Vorträge am 27. März und 3. April.
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Von Delf Schnappauf
am 16.03.2014 um 12:42 Uhr
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Auf die lieblose knappe Vorstellung der Bauverwaltung über Homberg folgte höfliche aber klare Kritik von den Podiumsteilnehmern.
Zahlreiche Bürger wiesen auf die Mängel der bisherigen Planungsarbeit und den Umgang mit den Bürgern hin.
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Von Delf Schnappauf
am 16.03.2014 um 09:52 Uhr
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