Unter dieser Überschrift veröffentlichte die HNA (20.10.2009) die Kritik von SPD und Bündnis90/Die Grünen, an dem Vorgehen im Akteneinsichtsausschuss die sie in der nachfolgenden Pressemitteilung formulierten.
Dokumentation
Gemeinsame Presseerklärung der Homberger Fraktionen
von SPD und Bündnis 90/Die Grünen
17. Oktober 2009
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Verordnetes Stillschweigen
zum Skandal um Homberger Alten- und Pflegestation:
Aufklärung im Ausschuss behindert und verschleppt
Die SPD hatte in der Stadtverordnetensitzung am 27.8.09 die Einrichtung eines öffentlichen Ausschusses zur Untersuchung der Vorgänge um die Schließung der Homberg Alten- und Krankenpflegestation beantragt. In der ersten Ausschusssitzung jedoch verlangten die CDU-Abgeordneten die Beiziehung der Mitarbeiter-Personalakten und stellten zugleich den Antrag, aus Datenschutzgründen die Öffentlichkeit für die nächste Sitzung auszuschließen. Die Personalakten sind allerdings weder für die Aufklärung der Schließung notwendig, noch ist den Ausschussmitgliedern deren Einsichtnahme überhaupt gestattet. Letzteres verbietet der Datenschutz. Der CDU-Antrag sowie der stattgebende Beschluss waren somit rechtswidrig.
Der Ausschussvorsitzende – ein CDU-Stadtverordneter – wurde diesbezüglich schriftlich informiert und gebeten, zu dieser Sitzung neu als öffentliche Sitzung einzuladen. Das tat er nicht, sondern erweiterte selbstherrlich die Tagesordnung um den Punkt "Herstellung der Öffentlichkeit". Die Begründung dafür trug aber nicht er als Vorsitzender vor, sondern überließ dies dem Bürgermeister! Dessen Führungsverhalten wiederum ist einer der Prüfgegenstände des Ausschusses. Hieran wird erneut deutlich, dass die Ausschussmitglieder von CDU und FDP offenbar kein Interesse haben, Fehlverhalten "ihres" Bürgermeisters offenzulegen. Wie will man ein solches Verhalten länger vor dem Parlament und der Öffentlichkeit rechtfertigen?
In seiner Erklärungsnot verkündete der Ausschussvorsitzende überstürzt das Ende der Sitzung und die Vertagung bis zur Klärung durch die Kommunalaufsicht. Was die Kommunalaufsicht in dieser Sache klären muss, bleibt im Dunkeln.
Das ist keine Politik, die Homberg voran bringt – im Gegenteil: Mit der Schließung der Alten- und Krankenpflegestation hat der Bürgermeister ein Stück soziale Infrastruktur zerstört. Er hat missachtet, dass sich eine Stadt solcher für den Bürger wichtiger Leistungen nicht entledigen darf, wie übrigens das Bundesverwaltungsgericht kürzlich zu einem gleichgelagerten Sachverhalt festgestellt hat. Er hat zudem missachtet, dass es für die Schließung der Station weder einen parlamentarischen Beschluss noch ein Mandat des Magistrats gab. In der Öffentlichkeit, in der Presse und auf der Homberger Internetseite dann noch zu erklären, man wäre sehr froh über die "gelungene Überführung in eine private Trägerschaft", ist an Dreistigkeit und Arroganz kaum zu überbieten.
SPD und Grüne gehen davon aus, dass die nächste Sitzung des Ausschusses pflichtgemäß wieder öffentlich stattfinden wird, damit sich die Presse und die Bürger selbst ein Bild von den tatsächlichen Vorgängen machen können.
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Stefan Gerlach
SPD Fraktion Homberg (Efze)
Vorsitzender
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Delf Schnappauf
Bündnis 90/Die Grünen |
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Von Delf Schnappauf am 20.10.2009 um 19:46 Uhr
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Einseitiger Bericht der HNA über die Ausschussitzung zur Klärung der Schließung der Alten- und Krankenpflegestation.
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Von Delf Schnappauf
am 19.10.2009 um 08:51 Uhr
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Die Lehren:
—Selbstherrliche Entscheidungen und nichts entgegengesetzt
— Umgehung der Stadtverordneten, willfährige Stadträtin, kein Widerstand
— Verstoß gegen die Hessische Gemeindeordnung
— Gremien, Kommunalaufsicht und Rechnungsrüfung haben „geschlafen“
Fazit: Fragen, bis eine Antwort kommt.
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Von Delf Schnappauf
am 18.10.2009 um 10:43 Uhr
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Kleine Nachhilfe in Fragen Tagesordnung und Protokoll für die CDU/FDP.
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Von Delf Schnappauf
am 16.10.2009 um 12:51 Uhr
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„Der Bürgermeister“ läd ein, zu Zeiten zu denen die meisten Bürger wohl beruftätig sind oder anderweitige Pflichten haben.
Homberger „Bürgernähe“ eben.
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Von Delf Schnappauf
am 16.10.2009 um 06:48 Uhr
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… die die Bigband der Bundeswehr der Russlandhilfe Homberg und dem Partnerschaftsverein Homberg-Stolin zur Verügung gestellt hat.
Über die vielfältigen Aktivitäten des Parnerschaftsvereins konnte man immer wieder lesen. Über die Privatinitiative der Mutter des Bürgermeisters hat man seitdem nichts mehr gehört.
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Von Delf Schnappauf
am 15.10.2009 um 07:15 Uhr
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Die Angaben in der HNA sind nicht eindeutig. Einen Spartipp gibt es: noch sind im Haushalt 300.000 Euro für ein „Parkraumkonzept“ vorgehalten, das niemand beschlossen hat.
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Von Delf Schnappauf
am 14.10.2009 um 09:16 Uhr
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Die Ausschusssitzung zur Klärung der Schließung der Alten- und Krankenpflegestation endete chaotisch, da die einfachsten Rechts- und Verfahrensfragen nicht beherrscht werden.
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Von Delf Schnappauf
am 13.10.2009 um 09:00 Uhr
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Zur Aufklärung der plötzlichen Schließung der städtischen Alten- und Krankenpflegestation beatragte und beschloss die CDU/FDP im Akteneinsichtsausschuss die Vorlage der Personalakten und darauf aufbauend den Auschluss der Öffentlichkeit. Dieser Beschluss ist rechtswidrig, da der Auschuss kein Recht zur Einsicht in die Akten der Mitarbeiter hat.
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Von Delf Schnappauf
am 10.10.2009 um 06:40 Uhr
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Wird das in der Stadt realisiert? Welche Folgen ergeben sich für alle Homberger daraus? Über diese dramatische Entwicklung hört man nichts von den Verantwortlichen.
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Von Delf Schnappauf
am 09.10.2009 um 08:00 Uhr
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Statt Schutz für die Fußgänger stellen die Betonelemente selbst eine Gefahr für die Gehwegbenutzer dar. Für dieses Provisorium wurden kurz vor der Bürgermeisterwahl 2008 noch 1000-ende Euro ausgegeben. Zum Glück ging niemand auf dem Gehweg, als es zu der Karambolage kam.
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Von Delf Schnappauf
am 07.10.2009 um 12:54 Uhr
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Nicht einmal die Stadtverordneten sind informiert.
Homberger Informationspolitik eben.
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Von Delf Schnappauf
am 05.10.2009 um 13:47 Uhr
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Diese Einnahmen hätte Homberg gut gebrauchen können, doch CDU und FDP verhinderten es über die Landesverbände.
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Von Delf Schnappauf
am 02.10.2009 um 13:08 Uhr
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