HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Die verlorene Glaubwürdigkeit des Forst- und Umweltdienstes

Kommentar

 

Engagement für Recycling und erneuerbare Energie, dafür stand bisher der Name des Forst- und Umweltdienstes e.V.in Borken und ihres Unternehmens Recycling- und Umweltdienst GmbH.
Zahlreiche Schulen im Kreis sind bei der Beheizung auf Holzhackschnitzel umgestellt worden, die liefert das Unternehmen. Einsammlung von alten Computern, Waschmaschinen und sonstigen Elektrogräten für den Abfallzweckverband ist ein weiterer Geschäftszweig, der den Bürgern im Kreis bekannt ist.

Seit Juli 2010 steht der Name aber auch in Verbindung mit einer Asbestdachsanierung und dem unverantwortlichen Verhalten im Umgang mit dem gefährlichen Stoff Asbest, das der Verein bis heute zeigt. In Verlautbarungen gibt sich der Verein verantwortlich, doch die Taten sprechen eine andere Sprache.

Die Asbestdachsanierung entsprach eben nicht den Vorschriften, wie der Verein nicht müde wird, immer wieder zu behaupten. Da gab es keine Informationen über die Sicherheitsmaßnahmen an die Mieter, keine Absperrung und keine Warnschilder. Das wäre vorschriftsmäßig gewesen. Von der Abdichtung der Innenräume ganz zu schweigen.

Die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen seien gar nicht nötig gewesen, sagt der Verein, Vorab-Proben hätten ergeben, dass auf den Platten nur "Kalk, Gips, Silikate" lag. Das ganze nannte der Verein "Gutachten", es war nichts weiter als ein nachträgliches Gefälligkeitsschreiben, eine schriftliche Lüge, wie der Jurist sagt. Obwohl das nachgewiesen wurde, tut der Verein und auch die HNA weiterhin so, als sei es ein fundiertes Gutachten. Wie die Verwandlung von "Kalk, Gips, Silikat" zu dem nun unstrittig vorhanden Asbest vor sich geht, bleibt ein Geschäftsgeheimnis dieser Recyclingfirma.

Nicht die Fachfirma, die die Asbestarbeiten vorschriftsmäßig angemeldet hatte, führte die Arbeiten durch, sondern "Demonsan" aus Harsewinkel bei Gütersloh, die soll es jetzt aber auch nicht gewesen sein, obwohl der Name auf den Deponieschein steht, sondern Andzelika Lewandowska, Maschinenhandel und Kosmetikstudio aus Harsewinkel.

Nachdem in einem zertifizierten Labor in einer Probe Asbest nachgewiesen worden war, machte der Verein daraus, es sei nur eine einzige Faser gefunden worden. Das sei alles nicht so schlimm, Asbest ist überall. Die Behörden sahen das ebenso und legten ihre Hände in den Schoß. Außerdem könne der Verein über die sachgerechte Arbeit Nachweise vorlegen, es sei alles dokumentiert worden. Nichts von dem ist bisher vorgelegt worden.

Alles nur Gerüchte mit dem Asbest. Verein überlegt wegen Rufschädigung zu klagen. Trotzdem scheue man keine Mühen und Kosten und werde eine Raumluftmessung vornehmen lassen. Danach: Der TÜV-Rheinland habe nichts gefunden. Dass das TÜV-Labor nur den Filter geprüft hat, der eingereicht wurde, wurde nicht gesagt: Woher der Filter stammt, ob da überhaupt Proben genommen wurden. Es wird alles nur behauptet, nichts bewiesen. So gewinnt der Verein kein Vertrauen zurück, er verspielt es weiter.

Der Verein will Ruhe haben, die Anwälte schicken Unerlassungserklärungen mit hohen Strafandrohungen, erwirken einstweilige Anordnungen und begründen das mit Gefälligkeits"gutachten" und falschen eidesstattlichen Versicherungen. Und dann wird doch in fünf Proben fünf mal Asbest gefunden.

Wieder beteuert der Verein seine Unschuld, lässt neue Proben nehmen, vermeidet aber einen vereidigten Gutachter heranzuziehen. Das Ziel ist weiterhin nur zu demonstrieren, man habe alles richtig gemacht. Heute nun ein neue Wendung: Asbest war schon aus Bundeswehrzeiten in der Halle. Wie kommt der Asbest dann auf die Dinge, die erst vor drei Jahren eingelagert worden sind? Wieso kann der Verein eine asbestbelastete Halle vermieten? Es ist wieder nur ein Schutzbehauptung des Verein, in den Hallen sei mit asbesthaltigen Materialien gearbeitet worden. In Kupplungen und Bremsen wurde anderer Asbest verwendet als nachgewiesen wurde. Nun verkündet der Verursacher selbst: "Wir haben nie fahrlässig gehandelt." Wer es noch glauben kann.

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Finanzsituation der Stadt

Homberger Finanzsituation53,581 Millionen Euro Schulden bei
20,279 Millionen Euro Einnahmen

Pro-Kopf-Verschuldung
3.750 Euro in Homberg
1.544 Euro in Hessen

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Beratungsleistungen für was?

Solarflächen36.140 Euro für „Beratungsleistungen zur Prüfung für eventuelle Photovoltaikanlagen ehemaliges Bundeswehrgelände“
Wie passt das zu einer überschuldeten Stadt?

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Asbest: Widersprüche und Fehler

geordnete LagerungZum Vergleich der unterschiedlichen Darstellungen in der Presse und Aussagen des Forst- und Umweltdienstes e.V.
Wie kann da noch Glaubwürdigkeit entstehen?

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Asbestnachweis wird bestätigt

Betrieb geht weiterForst- und Umweltdienst e.V. hat mit zwei „Gutachten“ versucht nachzuweisen, es gäbe keine Asbestfasern in der Halle. Jetzt bestätigt ihr drittes Gutachten die Faserbelastung, doch der Betrieb geht weiter, obwohl die Hallen gesperrt wurden. Für den Schutz der Beschäftigten scheint sich niemand zu interessieren.

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Autohof Nr. 2 in Remsfeld

Wieder wird hoffnungsfroh von einem neuen Autohof in Remsfeld geschrieben. Im Frühjahr 2009 wurde der Mega-Autohof zu den Akten gelegt.
Autohof, Spielhallen und Logistikunternehmen schaffen keine Zukunftsperspektiven für die Region.

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Die beliebtesten, schönsten Kirchen im hr

MarienkircheBeim Hessische Rundfunk können Sie abstimmen, welche hessichen Kirchen sie am schönsten finden. Die Homberger Marienkirche steht auch auf der Auswahlliste. Das Ergebnis wird Osern bekannt gegeben.

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Noch immer! Träume vom Magnetbetrieb

Bild Die FDP träumt noch immer vom Magnetgeschäft in der Innenstadt.
2003 wurde das „Marktzentrum Ost“ verkündet und es verschand in der Versenkung. Mittlerweile haben ander Städte ihre Erfahrungen gemacht.
In Frankenberg wurde zuletzt ein Projekt gestoppt. Die orstansässigen Einzelhändler waren erleichtert.

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HNA schweigt

FR NeonazisDie Frankfurter Rundschau berichtet über einen braunen Wehrführer in Homberg. In der HNA ist dazu nichts zu lesen.

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Das Letzte…

…Mal tagten die Stadtverordnete vor der Wahl.
Der Vorsteher schritt nicht gegen Ausfälle der CDU und FDP Vertreter ein.
So sorgte er selbst für ein Klima, dass er zum Neujahrsempfang anklagte.

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Bürgermeister Wagner erteilt eine Lektion…

…über Patientenakten, deren Verbleib aus der Alten- und Krankenpflegestation nach der Schließung Ende Juni 209 nicht aus den vorglegten Unterlagen ersichtlich war.

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Asbest im Fernsehen

plusminus AsbestentsorgerRückschau: Schmutziges Geschäft
Wie illegale Entsorger Handwerkerbörsen im Internet nutzen

ARD, plusminus, vom 11.1.2011
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Staubproben: Wo bleiben die Analyseergebnisse?

BildBis zum 28. Januar sollten die Ergebnisse der neuen Proben vorliegen. Noch ist von den Ergebnissen nichts in der Zeitung zu lesen.

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