HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Asbest: Nach 6 Monaten alle Hallen gesperrt

HallenschildEin halbes Jahr wurde Gefahr verdrängt, jetzt sind die Hallen gesperrt
In der ehemaligen Bundeswehrhalle, die jetzt dem Forst- und Umweltdienst gehört, wurde im Mai 2010 das Wellasbestdach abgebaut und durch Blechprofile ersetzt. Seit dieser Zeit behaupten Eigentümer und die Aufsichtsbehörden des Kreises, die Asbestsanierung sei korrekt verlaufen und eine Belastung mit Asbeststaub in den Hallen gäbe es nicht.

Asbestbelastung ist nachgewiesen und erste Konsequenzen folgten
Im Juni und im Dezember wurden von anerkannten Labors Proben untersucht und in allen Asbestfasern festgestellt. Erst nachdem das Ergebnis vom Dezember dem Landrat vorgelegt wurde, kündigte er eine Sperrung der Hallen an. Allerdings beschränkte sich die Anordnung nur auf einige wenigen Hallenabschnitte, während im Bereich des Brennholzhofes die Arbeit ununterbrochen weiter ging. Auch die Mitarbeiter des Kreises und des Frauenhauses sind nicht ausreichend auf die Gefahr hingewiesen worden, denn sie waren in den angemieteten Hallenteilen des Kreises tätig. Jetzt hat das Amt für Arbeitsschutz wohl noch einmal auf die Pflichten hingewiesen, denn seit wenigen Tagen hängt an allen Hallentoren ein Hinweisschild. Es fordert dazu auf, die Halle erst nach Rücksprache zu betreten. Der Grund wird nicht genannt. Ein eindeutiger Hinweis auf die Asbestgefahr und die Gefährlichkeit fehlt noch immer. Wie das obige Foto vom 28. Februar 2011 zeigt, sind dennoch im Bereich des Brennholzhofes zwei Hallen geöffnet und benutzt.

Gefährdung statt Gefahrenabwehr
Der Landrat und die Fachbehörden des Kreises haben ein halbes Jahr lang nichts zum Schutz der Menschen getan, die diese Hallen benutzten. Die Hinweise auf die Gefahren wurden geleugnet. Statt den ersten Hinweisen verantwortlich nachzugehen und selbst zu prüfen, verließen sich die Ämter allein auf die Aussagen des Forst- und Umweltdienstes.

Vom Verein zur GmbH
Auf den Hinweisschildern taucht zum ersten Mal der Eigentümer in einer neuen Rechtsform auf. Aus dem gemeinnützigen Verein ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geworden. Die Umwandlung erfolgte am 18. Februar 2011. Was sind die Gründe für diesen Wechsel? Was sind die rechtlichen Unterschiede und die Folgen?

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Kredite nicht für den Kanalbau

Die wachsenden Schulden der Stadt werden gern mit den Kosten für den Kanalbau erklärt. Tätsächlich wird in den letzten Jahren nur ein kleinerer Teil für den Kanalbau verwendet. Mit dem größere Teil werden andere Projekte finanzierte, obwohl die Stadt hoch verschuldet ist.

2009 40 %
2010 64 %
2011 71 %

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CDU: Unsere Ziele

CDU ZieleDie CDU-Homberg stellt ihre Ziele vor.
Diese Ziele werden mit der Entwicklung in den letzten 5 Jahren verglichen, in denen die CDU Zeit hatte diese Ziele zu realisieren.

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Asbest: Sprachregelungen für Presse und Kunden

Der Forst- und Umweltdienst äußert sich gegenüber der Presse zu der Asbestdachsanierung und den Folgen verbindlich und bereit alles notwendige zu tun.
Gegenüber einem verunsicherten und nachfragenden Kunden, schlägt die Geschäftsführung einen anderen Ton an, da ist alles nur Theater eines Querulanten.

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Giftunfall: CTL-Gutachten ist nur die Freigabemessung

Der Gutachter sollte nicht den Chemieunfall beurteilen, er wurde auch nicht herangezogen „weil die Feuerwehr bei bei ihren Messungen an Grenzen gestoßen sei.“ Diese Behauptungen des CTL-Vorstandes sind falsch, wie aus der Darstellung der Firma selbst hervorgeht. Der Gutachter wurde herangezogen, um die erforderlichen Freigabemessungen durchzuführen. Das ist die arbeitsmediznischen Voraussetzung, um den Betrieb in den Hallen wieder aufzunehmen.

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CTL verhöhnt Verletzte und Rettungskräfte

Pressemitteilung Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Homberg Die dreiste Stellungnahme von CTL-Vorstand Wietzel zum Unfall mit giftigem Phenylmercaptan ist eine Verhöhnung der Verletzten und der Rettungskräfte, die am frühen Morgen des 16. Februar alles getan haben, um die Auswirkungen des von CTL verursachten Unfalls einzudämmen. Die Tatsache, dass erst fünf Tage nach dem Unfall überhaupt eine […]

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Entwicklung der Kaufkraft in Homberg 2008 zu 2010

KaufkraftKaufkraft, Umsatz und Zentralitätsindex sind alle gesunken.

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Giftunfall: Der Ablauf

Die Überwachunskameras zeigen einen anderen Ablauf der Unfallhergangs, als er bisher in den Medien verbreitet wurde. Die beteiligten Arbeiter haben verantwortlicher gehandelt als der Vorstand, der jetzt für die erkrankten Einsatzkräfte nur Vorwürfe übrig hat.

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Zweifelhafte Nachweise eines Gefahrstoffes

HallenplanFoto mit dem Hallenplan und den Asbestbelastungen. Es gibt keine sachliche Erklärung, wieso bei gleichen Dacharbeiten in den Hallen unterschiedliche Asbestbelastungen entstanden sein können. Die Arbeitsplätze des Brennholzhofes seien alle asbestfrei, sagt der Forst- und Umweltdienst e.V..

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Parteien und Wählergemeinschaft zur Wahl

Kommunalwahl Homberg am 27. März 2011
Folgende Parteien und die Wählergemeinschaft stellen sich in Homberg zur Wahl.

Die Links führen zu den jeweiligen Kandidatenlisten und den Programmen.

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Milchjungenrechnung

Der Bürgermeister verkauft Auflösung der Alten- und Krankenpflegestation als Sparmaßnahme, da dadurch drei Personalstellen eingespart werden konnten. Dass diese Mitarbeiterinnen aber aus der Erstattung der Pflegekassen bezahlt werden, verschweigt der Bürgermeister. Diese Einnahmen fallen jetzt auch weg. Es ist überhaupt nichts gewonnen. Nur ein Stück Lebensqualität ist verloren gegangen.

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Giftunfall: Information der Bürger

Keine Information auf der Internetseite der Stadt

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Giftunfall: Dank und viele offene Fragen

Zu der Berichterstattung auf HNA-online haben viele Leser den Giftunfall kommentiert, dabei sind interessante Aspekte zur Sprache gekommen, die es vierdienen genauer anzuschauen, zumal auch Fachleute und Insider Informationen bereit stellten.

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