HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Entsetzt: Altreifen-Pyrolyse ist keine Zukunftstechnik

zukunftsweisende TechnologieEr sei entsetzt, wenn er hört, dass Altreifen-Pyrolyse als Zukunftstechnologie bezeichnet wird, sagte im Telefongespräch Kurt Reschner, Berlin, der als unabhängiger Berater für Altreifen-Recyling international aktiv ist.
Eine Leserin hatte auf einen Bericht von ihm aufmerksam gemacht.

Die Kernsätze seines aktuellen Berichts aus diesem Jahr zum Thema Altreifen Recycling:

"Bereits 2002 veröffentlichte die US-amerikanische Rubber Manufactures Association (RMA) eine Studie, die ein geradezu vernichtendendes Urteil über Anlagen zur Pyrolyse von Altreifen fällte: Von den 75 weltweit bekannten Anlagen ist keine einzige längerfristig bzw. wirtschaftlich sinnvoll in Betrieb gewesen. Dem Autor dieses Beitrags ist heute, zehn Jahre nach Veröffentlichung dieser RMA Studie, ebenfalls keine einzige Pyrolyseanlage bekannt, die längere Zeit in Betrieb war bzw. es derzeit ist."

"Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, ist die Technologie und das Know-how zur sicheren und umweltschonenden Wiederverwendung von Altreifen und anderen Elastomeren seit längerer Zeit verfügbar.
In den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren gab es recht viele Firmengründungen in dieser Branche, doch nur ein kleiner Teil dieser Unternehmen ist langfristig wirtschaftlich erfolgreich. Dies hat manch einen Marktbeobachter zu der etwas zynisch, aber vermutlich zutreffenen Bemerkung verleitet, dass in der Branche Altreifen- und Gummirecycling mehr Geld "verbrannt" als verdient wird.

Allzu oft verlassen sich Branche, Kreditgeber, Investoren und Unternehmer ausschließlich auf die finanzielle Projektion und Rentabilitätsberechnung von Maschinenherstellern bzw. Anlageplanern."

Alle Anlagen, die er kenne, befinden sich in einem Experimentierstadium, keine ist wirtschaftlich tragfähig.

Von der Anlage in Hoyerswerda habe zwar er gehört, könne dazu aber nichts sagen, da er sie noch nicht kennt.
Zur Expo 2000 war eine Anlage in Eisenhüttenstadt im Gespräch, das Unternehmen sei insolvent.
Traurige Berühmtheit erlangte in der Branche die Anlage in Miltzow, bei Greifswald. 30 Mio. Euro investierte das Land Mecklenburg-Vorpommern in dieses Projekt. Zwischenzeitlich gingen die Unternehmen in Insolvenz.
Die letzte Firma UmTechMiltzow ist im Internet mit einem Eintrag von 2006 vertreten.

Bevor die Stadt Homberg sich auf ein solches Projekt einlässt, sollte sie eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, das ist billiger als später für die Folgen zu zahlen, wenn es schief geht.
Ob solche besonnen Worte in Homberg Gehör finden?

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Bündnis 90/ Die Grünen zum Bürgerentscheid

Grüne zum KasernenkaufIn der Pressemitteilung unterstützen die Grünen die Unterschriftenaktion für einen Bürgerentscheid. Auch sie sehen mit dem Kauf der Kasernen große Risiken und Kosten auf die Homberger zukommen.

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Zukunftstechnologie: „innovative Pyrolyse“

ChinaPyrolyse ist eine jahrhunderte alte Technik.
Zur Zeit werden jährlich 600.000 Tonnen Altreifen in Deutschland verwertet durch Erneuerung, stoffliche Verwertung als Gummigranulat oder energetisch als Brennstoff in der Zementindustrie.

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HNA online berichtet über CDU Erklärung

Entscheid verzögert AnsiedlungDem Bau des Solarparks steht rechtlich nichts im Weg. Allerdings ist die Fläche kein Konversionsgebiet nach dem EEG, somit gibt es keine Abnahmegarantie und keine erhöhte Einspeisevergütung.

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Erläuterungen und Kommentare zur Presseerklärung der CDU

Facebook CDU-ErklärungAuf Facebook hat die CDU am 14. Juli eine Presseerklärung zum Thema Kasernen veröffentlicht. Sie ist unterschrieben von Klaus Thilo Kroeschel, Fraktionsvorsitzender der CDU, nicht aber von der Homberger CDU-Vorsitzenden.

Die Presseerklärung wird abschnittsweise erläutert und kommentiert.
Eine Dokumentation

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Schnäppchenkauf im Kasernenareal

Kasernen Technischer BereichFür den technischen Bereich der Ostpreußenkaserne sollen Homberger Unternehmen Absichtserklärungen zum Kauf unterschrieben haben. Wie kommt das große Interesse plötzlich zu Stande, nachdem jahrelang nichts geschah?

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Glauben verloren: Wie im Großen, so im Kleinen

Wählerentscheidung 2011

60 % der Bürger glauben der Bundesregierung und sogar 70 % den Oppositionsparteien nicht mehr.

Bundesbürger glauben den Parteien nicht mehr. Auf lokaler Ebene ist das nicht anders, wie sich auch an dem Wählerverhalten zeigt.

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Kasernenkauf: Chancen und Risiken

Schweigen zu den RisikenWer von Chancen redet und von Risiken schweigt, hat etwas zu verbergen.

Eine Investition -hier von der Stadt in das Kasernengelände- bietet neben Chancen auch immer Risiken. Die müssen benannt und bewertet werden. Erst dann ist eine begründete Entscheidung möglich. Alles andere ist fahrlässig.

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„Grüne Konversionsflächen“ sind keine priviligierte Flächen im Sinne des EEG

Newsletter 5 Konversion Wirtschaftsministerium

Diese Rechtslage wurde auch bereits im Hingucker ausführlich dargestellt.
Lediglich im Homberger Rathaus scheint man der Meinung zu sein, diese Rechtslage außer Beachtung lassen zu können.

Der Bebauungsplan (Nr. 61) für den Solarpark entlang der ehemaligen Bahntrasse hat somit keine rechtliche Grundlage für die Einspeisung des erzeugten Stroms in das Netz.
Der regionale Netzbetreiber Eon ist weder verpflichtet diesen Strom abzunehmen noch die erhöhte Vergütung zu bezahlen.

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Innenstadtnahe Wohnmobilstellplätze: Wo?

Am Samstag, 14. Juli 2012, 11:00 Uhr ist der Ausschuss Stadtmarketing und Kultur ins Rathaus eingeladen.  Es geht darum, wo Wohnmobilstellplätze innenstadtnah ausgewiesen werden sollen. Der Ausschuss wird einen Rundgang machen und sich die vorgeschlagenen Örtlichkeiten ansehen. Es geht nur um einfache Stellplätze. Der Wohnmobilplatz an der Umgehungsstraße bleibt weiter erhalten, er wird weitehin für […]

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Antidemokratischer Aufruf der CDU

Antidemokratischer Aufruf der CDUDie CDU hat Angst vor dem Votum der Homberger Bürger. Sie ruft dazu auf, den Antrag auf einen Bürgerentscheid nicht zu unterschreiben.

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Bürgermeister: 3,5 Mio. Fördermitttel seien „reserviert“ (Frage 2)

Oft rechnet es sich nichtEs gibt keine 3,5 Mio.Euro reservierte Fördermittel.

Die Behauptung des Bürgermeisters ist falsch und frei aus der Luft gegriffen.

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Ist die Stadt verpflichtet Straßen und Kanäle im Kasernengelände zu übernehmen? (Frage 1)

2,6 ha kosten und altlastfreiDie Antwort des Bürgermeisters ist falsch.
Wesentliche Fakten unterschlägt er.
Die Stadt ist nicht verpflichtet die Straßen und Kanäle zu übernehmen. wie Wagner behautet.

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