Wo der Bürgermeister abschreibt
Bürgermeister Martin Wagner fordert die Stadtverordneten auf, lieber ihre Hausaufgaben gewissenhaft zu machen.
"Ich hätte es richtig gefunden, wenn sowohl die Presse als auch die genannten Stadtverordneten ihre Hausaufgaben gewissenhaft gemacht hätten (…), " sagt Bürgermeister Martin Wagner.
Genau das haben die Stadtverordneten, die Presse und die Leser getan. Vielleicht gewissenhafter, als dem Bürgermeister lieb ist, denn die zusammengetragenen Fakten stimmen nicht mit denen vom Bürgermeister präsentierten überein, diese stammen sogar aus bizarren Quellen, denern sich der Bürgermeister bedient.
Die Hausaufgaben des Bürgermeisters
"Damit hat die Stadt ihre Hausaufgaben gemacht und im Vorfeld eines Flächenankaufs alle Fakten und Zahlen sowie Aussagen zur Wirtschaftlichkeit auf den Tisch gelegt."
Der Bürgermeister meint, er hätte seine Hausaufgaben gemacht. Leider stimmt das nicht. Die Hausaufgaben von Martin Wagner sind voller Fehler und Lücken. Wenn er dann noch von "Aussagen zur Wirtschaftlichkeit" spricht, zeigt es, er weiß gar nicht was dazu gehört. Von einem, der gern darauf verweist, er sei Dipl.-Volkswirt, sollte man mehr erwarten.
Aus trüben Quellen abgeschrieben
Aber nicht nur bei Hausaufgaben und bei "wissenschaftlichen Arbeiten" wird abgeschrieben, wie wir im letzten Jahr bei vielen Politikern erleben mussten, auch der Bürgermeister hat zur Pyrolyse abgeschrieben. Das Kopieren ohne Quellenangabe könnte man vernachlässigen, wäre es nicht eine besonders dubioser Quelle, der er sich dabei bedient. Es gibt im Internet sehr viele seriöse Informationen zur Pyrolyse, warum bedient er sich aber gerade einer Internetseite einer skurilen Politiksekte?

NeuDeutschland ist ein Politiksekte in Wittenberg. Sie wirbt für den Austritt aus der "BRD" und den Eintritt in NeuDeutschland.
Pyrolyse zählt sie zu ihren aktuellen Projekten. Mit einem Videofilm wirbt NeuDeutschland für eine sichere Kapitalanlage in Pyrolyse.
Bildschirmfotos von:
www.homberg-efze.eu
www.neudeutschland.org



Zu dem
Tat: September 2008
Wie die Plakate immer unansehnlicher werden, so auch die Parolen.
Danke für das aufschlussreiche Interview, das Sie als Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt mit dem Inhaber der Spedition Rauter führten und auf der Homepage der Stadt veröffentlichten.
An 4 Sonnenstunden im Jahresdurchschnitt kann ein Solarpark Strom liefern.
„Glaubwürdigkeit erreicht man durch transparente und offene Politik und nicht dadurch, dass man Unwahrheiten auf bunten Plakaten verbreitet. „
Für die Tageszeiten, in denen genug Solarstrom vorhanden ist, muss man keine weiteren Anlagen dazubauen, deren Strom nicht gebraucht wird.
„Riesige Kosten“ und Pannenprojekt soll Hombergs Zukunft sein, erklären Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD
Pressemitteilung
Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht.