HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Soll es weitergehen wie bisher?

Haushalt KonsolidierungBeratung über inhaltsleere Schlagworte?
Die Stadtverordneten sollen über Möglichkeiten zum Sparen und höhere Einnahmen für den Hausshalt 2015 beraten und beschließen.
Vorgelegt werden nur Schlagworte, so wie in der Vergangenheit, wo beispielsweise auch mit Pacht aus Windparks neues Geld in die Kasse kommen sollte, obwohl es dazu keine konkreten Projekte gab. Die Aufsichtbehörde akzeptierte sogar diese "windigen" Angaben.

"Über folgende Konsolidierungsmaßnahmen soll beraten und ggf beschlossen werden: – Personalreduzierung – Einführung von Parkgebühren, […] – Auflösung der Bücherei […]"
(Textbild zum Vergrößern anklicken)

Für ausreichende Informationen sind die Stadtverordneten verantwortlich
Bereits in der Vergangenheit hat die Kommunalausicht klargestellt: Für ausreichende Informationen zu den anstehenden Beschlüssen sind die Stadtverortneten selbst verantwortlich. Wenn der Magistrat keine oder unzureichende Unterlagen zu einem Tagesordnungspunkt vorlegt, kann der Punkt solange nicht behandelt werden, bis die verlangten Unterlagen vorgelegt werden.
Akzeptieren die Stadtverordneten einen Tagesordnungspunkt ohne ausreichende Informationen, zeigen sie damit, dass ihnen die vorgelegten Unterlagen ausreichen. Sie haben dann kein Recht mehr, weitere Unterlagen einzufordern. Mit der Zustimmung zu einem mangelhaften Tagesordnungspunkt gehen Rechte verloren. Das muss jedem Stadtverordneten bewusst sein.

Klageweg gegen Mandatsbehinderung
Diese Rechtslage ist dem Magistrat bekannt. Trotzdem werden wieder nur Schlagworte präsentiert. Stadtverordneten, die ihren Auftrag ernst nehmen, bleibt nichts anderes übrig, als gegen die Behinderung ihres Mandats vor dem Verwaltungsgericht zu klagen. Zwei Klagen aus der Zeit von Bürgermeister Wagner liegen bereits beim Verwaltunggericht Kassel zur Entscheidung vor. Die Verfahrenskosten hat die Stadt zu zahlen, es handelt sich um sogenannte Organklagen, wo über das Recht zwischen den Organen der kommunalen Selbstverwaltung entschieden werden muss.

Beispiele
Spielgerätesteuer erhöhen

Ein Vorschlag die Einnahmen für die Stadt zu verbessern besteht in dem Vorschlag die Steuern für Spielautomaten zu erhöhen. Für diesen Vorschlag gibt es einen gesonderten Tagesordnungspunkt, der Erläuterungen zu den zu erwarteten Mehreinnahmen vorlegt, auf Risiken hinweist und gleichzeitig den Entwurf einer dazugehörigen Satzung vorlegt. Über einen solchen fundierten Vorschlag kann man beraten und beschließen.

Aufhebung der Forstrücklage
In diesem Vorschlag fehlt es an allem. Wie hoch ist die Forstrücklage? Was ist deren Funktion? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus, wenn die Rücklage aufgehoben ist? Wie wird die nächste Neuanpflanzung und die Waldpflege finanziert? Wie hoch sind die Kosten der jährlichen Waldpflege? usw.
So viele offene Fragen! Verantwortlich ist entscheiden, Alternativen sind ausarbeiten, die jeweiligen Folgen zu ermitteln und zwischen den verschiedenen Vorschlägen Vor- und Nachteile abzuwägen.

Auflösung der Bücherei
Welche Kosten würden damit eingespart werden? Welche Folgen hätte das für die Benutzer? Welcher Imageschaden entsteht für die Stadt? Was soll mit dem Buch- und Medienbestand geschehen?

Einführung einer Stadtentwicklungsgesellschaft
Wie mit einer solchen Gesellschaft gespart werden soll, ist mit keinem Wort erklärt. Zu einer solchen Gesellschaftsgründung sind viele Fragen vorab zu klären. Erinnert sei nur an die leichtfertige Gründung des Stadtentwicklungsvereins, bei dem bis heute nicht geklärt ist, ob er für seine geschäftlichen Tätigkeiten Mehrwertsteuer an das Finanzamt abzuführen hat. Es soll um rund 50.000 Euro möglicher Steuerschulden gehen. Das ist ein warnendes Beispiel.

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Baumschutzsatzung gefordert

BaumschutzforderungDer 70-jährige Otto Pirn wollte eine alte Kastanie retten und kletterte in den Baum.
Viel konnte er damit nicht ausrichten, denn die Landes-CDU hat schon vor Jahren die gesetzlichen Beschränkungen zum Baumschutz aufgehoben. Auch die Homberger CDU will solche Fällaktionen nicht verhindern.

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Gelungener Stadtumbau?

nix gelungenFür 2013 Vermietung zugesagt, noch heute Baustelle.
Für das Jessica-Darlehen des Gontermannbaus haftet die Stadt.

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Aufgegraben, abgesperrt, liegen gelassen

Aufgrabung obertor

Seit Wochen ist die Obertorstraße an zwei Stellen aufgegraben, weiter passiert dort nichts?

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Subventionierung der KBG: Kann sich die Stadt das leisten?

altes Landratsamt kleinGrundstück und Gebäude verschenken, damit KBG Gewinne erzielen kann.
Das kann sich Homberg nicht leisten.

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Freibrief: Magistrat und Mehrheitsparteien gegen Kostenkontrolle

Das sagen die Parteien und der Magistrat zwar nicht so, aber sie handeln entsprechend. Beispiel Anbau Burgberggaststätte.

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Jan. 2012: Jugendzentrum kostet der Stadt nur 228.000 Euro

Drei Jahre später kostet allein die Kostenüberschreitung 330.000 Euro.
Die Stadtverordnete vertrauen der Verwaltung.

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Jugendzentrum: Kosten explodieren nicht – und wer ist „man“?

PflasterflächeBürgermeister muss sich entscheiden:
Beschwichtigen, schonen und glätten oder offfen Verantwortliche benennen und Konsequenzen ergreifen.

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Zur Homberger Presselandschaft

Regionale Presse ist regionale Monopolpresse.
Es gibt nur wenige Regionen, wo es eine konkurrierende Regionalzeitung gibt. Die Folgen dieser Monopolstellung ist bekannt, es gibt eine einseitige gelenkten Berichterstattung. Am Beispiel Homberg kann man sehen, wie sich ein solch verharmlosender Journalismus auswirkt. Er singnalisiert den Amtsinhabern, dass man über vieles hinwegsehen werde. Anstelle von Faktenprüfung werden man sich daran beteiligen Emotionen zu schüren.

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Die Streichliste, Stadtverordnete können entscheiden

In der nächsten Stadtverordnetenversammlung soll über die folgenden Einsparungen, bzw. Einnahmen beraten und entschieden werden.
# Personalreduzierung (168.000 Euro)
# Einführung von Parkgebühren (80.000 Euro)
# Übergabe der Dorfgemeinschaftshäuser und der Stadthalle in private Trägerschaft (20.000 Euro, + ?? Euro für Stadthalle)
# Kürzung des Zuschusses an den Stadtmarketingverein (50.000 Euro)
# Einführung einer Stadtentwicklungsgesellschaft […]

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Rechtsverständnis des SPD-Fraktions-vorsitzenden

PVanlageNicht der Täter ist schuld, sondern der seine Tat anzeigt.
Die PV-Flächen ist falsch deklariert worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, Pacht wird nicht gezahlt.

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Stadtverordnete; Letzte Sitzung im Jahr

Stadtverordnetenversammlung 18 UhrWo drastisch gespart werden soll, wo hohe Mehrkosten auftauchen.

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Kosten für Bauprojekt wurden erheblich überschritten

390.000 Euro Mehrkosten bei vier Bauprojekten:
Jugendzentrum
Feuerwehrgerätehaus Hülsa
Jugendclub Hülsa
DGH Berge

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