Die Freie Wählergemeinschaft Homberg (FWG) nimmt in einer Pressemitteilung zu der Baustelle des Waldkindergarten Stellung:
Zerfurchte Wiesen, gekappte Wurzeln und Bretter an die Bäume genagelt: Das ist die traurige Realität auf der Baustelle von Hombergs erstem "Waldkindergarten". Während andernorts Zelte oder bunt angemalte Zirkuswagen als Quartier dienen wurde in Homberg – wenn schon, denn schon – der Bau eines festen Hauses für 110.000 Euro beschlossen.
Nun wüten die Baufahrzeuge im "Dithmarschen Garten" gegenüber des Ärztehauses. Liebe zur Natur, Schutz der Umwelt und ein Tag an der frischen Luft – was für die Kinder in einem Waldkindergarten selbstverständlich ist, scheint auf der Baustelle ein Fremdwort zu sein. Da werden Gräben gezogen, Wurzeln zerschnitten und Baulatten an die Bäume genagelt. Stadtrat Dr. Klaus Lambrecht von der FWG, der bis zu seiner Pensionierung Leiter der Unteren Naturschutzbehörde war, ist entsetzt: "Bereits jetzt wurde das Wurzelwerk der Bäume dauerhaft beschädigt! Früher oder später werden sie absterben oder, noch schlimmer, bei einem Sturm gefährlich werden."
Historischer Garten gefährdet
Der Walnussbaum und die große Thuja, deren Wurzeln sogar überbaut werden sollen, gehören noch zum ursprünglichen Bestand des "Dithmarschen Gartens". Benannt ist er nach der Klavierlehrerin Gertrud Dithmar die hier wohnte bis die Villa an der Hans-Staden-Allee 1979 abgerissen wurde (mehr über Gertrud Dithmar in einem > HNA-Artikel zu ihrem 100. Geburtstag). Ursprünglich erbaut wurden Villa und Garten etwa 1866 durch den hessischen Finanzminister Johann Carl Rohde (1812 – 1888), der auf dem Alten Friedhof ein Ehrengrab hat. Schon in Luftbildaufnahmen aus den 1970er Jahren ist die nun gefährdete Thuja gut zu erkennen. Das Gelände bietet genügend andere Freiflächen, bei denen man ohne Gefährdung des Baumbestandes den Waldkindergarten errichten könnte. "Schade dass man hier mit so wenig Leidenschaft für das historische Erbe unserer Stadt vorgeht", so Dr. Lambrecht.
Vorschriften werden missachtet
Dabei gibt es klare Vorschriften für den Schutz von Bäumen auf Baustellen, wie zum Beispiel Mindestabstände für das Lagern von Aushub oder das Befahren mit Baufahrzeugen. Dazu hat der Deutsche Städtetag ein übersichtliches Merkblatt erstellt [hier klicken]. Demnach müssen Gräben 1,5 Meter vom Außenring der Baumkrone entfernt sein, Fahrwege mit Bohlen befestigt und freiliegende Wurzeln feucht gehalten werden. Ausgerechnet auf der Baustelle des Waldkindergartens werden solche Mindeststandards nicht eingehalten. Was für jeden Grundstücksbesitzer gilt müsste aber gerade von der Stadt vorbildlich umgesetzt werden. Die größten Bauarbeiten stehen mit dem Aufbau des Hauses erst noch bevor.
Die FWG fragt: Müssen erst Wald und Garten zerstört werden, um Kindern ein Erlebnis in der freien Natur zu ermöglichen?
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Von Delf Schnappauf am 19.06.2016 um 18:26 Uhr
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Warum werden Spenden verschwiegen?
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Von Delf Schnappauf
am 19.06.2016 um 13:42 Uhr
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Von einem Versprechen zum nächsten unausgereiften Projekt hangelt sich der Bürgermeister durch seine Amtszeit. Homberg in der Warteschleife, wirft die Stadt immer weiter zurück.
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Von Delf Schnappauf
am 19.06.2016 um 09:21 Uhr
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Der Bau des Waldkindergarten hat Folgen für alle Homberger, den Weg an der Stadtmauer entlang wird es wohl so nicht mehr geben, zur Sicherheit der Kinder.
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Von Delf Schnappauf
am 17.06.2016 um 14:43 Uhr
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Schon am nächsten Morgen wurde die Baustelle abgesichert.
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Von Delf Schnappauf
am 17.06.2016 um 09:55 Uhr
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…hinter der Stadtmauer. 20 Kinder können sich Landschaftschutzgebiet austoben. Aus der Kita Salzgasse kommen noch 80 Kinder hinzu.
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Von Delf Schnappauf
am 16.06.2016 um 17:08 Uhr
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Zufahrt zum Burgberg für schweres Bohrgerät zur Pfahlgründung gesperrt.
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Von Delf Schnappauf
am 16.06.2016 um 13:55 Uhr
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Es fehlen die Mieter, die Erfahrungen mit dem Kreiseverkehr, die Kosten für die Stadt und das Konzept für den neu erzeugten Leerstand.
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Von Delf Schnappauf
am 16.06.2016 um 08:53 Uhr
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In nahezu allen Branchen überdurchschnittliches Angebot.
Empfehlung der GMA: Zooologischer Bedarf für den Standort Osterbach
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Von Delf Schnappauf
am 13.06.2016 um 09:34 Uhr
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Weichenstellung für die Zukunft der Altstadt:
Attraktives Wohnen oder beengter Kindergarten mit wenig Freiraum für Kinder.
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Von Delf Schnappauf
am 13.06.2016 um 08:33 Uhr
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Die Kosten für den Anbau steingen durch die notwendige Gründung mit teuren Bohrpfählen. Erst planen, Fördermittel beantragen, dann nachdenken, so geht es in Homberg.
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Von Delf Schnappauf
am 09.06.2016 um 08:38 Uhr
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Magistrat deckt die Verantwortlichen für den Schaden. Klaren Antworten weicht er aus.
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Von Delf Schnappauf
am 09.06.2016 um 07:25 Uhr
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