HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Kameras oder Fahrplananzeige


Am 25. Juni 2026 – vor einer Woche – fand die Stadtverordnetenversammlung statt. Nach einer Woche hat die Stadt noch immer kein Sitzungsprotokoll vorgelegt. Auch der HNA war wichtiger bisher nur von Ehrungen und die Bürgermeister-Einführung zu berichten.
 


 

Heute kam der erste Bericht zum Inhalt der Versammlung: "Kameras für mehr Sicherheit", Die CDU beantragte den Einsatz von mehr Video-Überwachung an "Hotspots", „Es geht um die Vermeidung von Straftaten. Um Körperverletzung, Drogen und Kriminalität.“ begründet die CDU ihren Antrag.

Homberg ist doch seit Jahren Kompass-Kommune, die sich um Sicherheit bemüht. Scheinbar vergeblich. In der Kompass- Umfrage soll nach dem Bericht, den Dr. Nico Ritz darüber vorgelegt hatte, doch der Stadtpark ein Brennpunkt sein.

Wer mit wachen Augen durch die Stadt geht, kann die Anbieter von Drogen erkennen, sie agieren sehr offen, auch am Einkaufscenter, in den Wallgärten, an der Stadtkirche und sicher noch an weiteren Orten.

 

Dynamische Fahrgastinformationsanzeigen für den Busbahnhof
 

Warum aber  berichet die HNA erst eine Woche später, warum nicht auch über die anderen Anträge der CDU, die auch angenommen worden sind, wie den Antrag für  "Einrichtung dynamischer Fahrgastinformationsanzeigen“  auf dem Busbahnhof?  Davon hätten viele Bürger einen Nutzen, nicht nur die aus Homberg. 

Foto: Schülervorschlag für Busbahnhof von 2025, in dem Bericht des Bundesbauministeriums zum Thema "Transformationsblockade"

Dabei wurde doch schon vor einem Jahr von den Schülern eine solche elektronische Anzeigentafel als Idee vorgeschlagen, so wie sie an anderen zentralen Busbahnhöfen schon lange üblich sind, nur eben nicht in Homberg. Die Transformationsblockade sitzt im im Rathaus. Dort ist es wichtiger Treppenstufen am Burgberg auszutauschen, weil es Fördergelder gibt, als am Busbahnhof, wo täglich viel Menschen betroffen sind, etwa für den öffentlichen Nahverkehr zu tun.

Die Schülervorschläge haben es ja sogar bis in ministerielle Veröffentlichungen geschafft, aber leider bisher nicht bis ins Bürgermeisterzimmer. In Homberg warten die Fahrgäste schon lange darauf, das Homberg wenigstens den Standard erreicht, den andere Städte schon längst erreicht haben. Solche Anzeigen gehören zum Standard, den der NVV auch veröffentlicht hat. Alles nachzulesen in "Zukunftsfähige Haltestellen in Nordhessen" herausgegeben vom NVV. Dazu braucht es keinen Antrag, es war die Pflicht der Stadt für die Attraktivität des Nahverkehrs zu sorgen.
Der Antrag ist nichts weiter als ein Zeugnis für den Niedergang in Homberg.

 


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