HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

3 Mio. Projekt: Die Argumente der Parteien

 

 

Wie gewissenhaft sich die Homberger Parteien mit einer Entscheidung über einem 3-Millionen-Projekt beschäftigen, zeigen die Äußerungen der jeweiligen Sprecher in dem Protokollauszug.

Bürgerliste Homberg (BL)

Herr Pfalz kritisiert die zahlreiche Bauprojekte in der Altstadt und stellt eine hektische Betriebsamkeit und Eile bei der Verwirklichung des zukünftigen Multifunktionshauses fest. Er merkt weiterhin an, dass seine Fraktion wegen der geringen Planungszeit nicht ausgiebig über das Thema beraten konnte.
 

Bündnis90/Die Grünen

Herr Höse führt aus, dass man hier über die Entwicklung und Revitalisierung der Altstadt spreche. Es ist ein großer Handlungsbedarf für die Mobilisierung der Altstadt erforderlich. Die avisierten Fördergelder versetzen die Stadt in die Lage dieses Quartier der Altstadt zielführend zu entwickeln, so Herr Höse.
 

CDU

Herr Hass unterstreicht die Ausführungen von Herrn Höse und unterstützt die vorgesehene Lösung, weil es sich hier um eine zielführende städtebauliche Entwicklung der Altstadt handelt. Das Quartier wird mit Institutionen aufgewertet, die wichtig für Homberg sind, wie z. B. die Elternschule.
 

FWG

Herr Groß regt an eine Strategie zu entwickeln, die kreisweit agierende Dienstleister am Markplatz ansiedelt und die Menschen dazu bewegt hier zu arbeiten und zu verweilen. Hier ist Eile geboten, dass die Fördermittel sinnvoll eingesetzt und wirksam werden, so Herr Groß.
 

SPD

Herr Gerlach merkt an, dass man sich in einem systematischen Prozess befinde und daher weiter planen und gestalten muss. Das Multifunktionshaus ist hinsichtlich der Projekte der Altstadt ein Mosaikstein in  der Altstadt und es ist unsere Pflicht, das Beste für Homberg zu ermöglichen, so Herr Gerlach.


Im Privatleben würde jeder Kauf eines Autos oder einer Küche länger diskutiert und abgewogen werden.


Parkinsons Gesetz erneut bestätigt

Die Entscheidung über Marktplatz 15 ist wieder einmal ein schlagender Beweis für die universelle Gültigkeit des Parkinsonschen Gesetzes und zwar hier der des Gesetz der Trivialität:

"Die auf einen Tagesordnungpunkt verwendete Zeit
ist umgekehrt proportional zu den jeweiligen Kosten."

Diese ironischen Gesetze stellte der englische Soziologe C. Northcote Parkinson 1957 auf.

"Das bedeutet, dass in Diskussionen die einfachsten Themen am ausführlichsten diskutiert werden, da davon die meisten Teilnehmer etwas verstehen (The matters most debated in a deliberative body tend to be the minor ones where everybody understands the issues) – und nicht die Themen, die am wichtigsten sind. Inkompetenz in wichtigen Sachfragen wird durch ausführliche Wortmeldungen zu trivialen Punkten kompensiert, wodurch es immer wieder zu verheerenden Fehlentscheidungen und Fehlallokation von Ressourcen komme." Wikipedia

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Planung nach Homberger Art: Weiteres Vorgehen beraten

"Sachstand und Beratung zum weiteren Vorgehen" steht zwei Mal auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bauausschusses, Montag, 16.10.2017, 18:30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses. Über das weitere Vorgehen bei Projekten soll beraten werden, die bereits  angefangen wurden – anscheinend ohne Plan, sonst müsste nicht über das weitere Vorgehen beraten werden. Engel-Apotheke Bei der Engel-Apotheke […]

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SPD unterstützt das neue Einkaufszentrum

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Birken auf dem alten Friedhof sollen gefällt werden – und dann?


Friedhofsgestaltung nur mit den Bürgern zusammen

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HLG lässt Kasernengebäude verkommen


Treuhänder HLG lässt Gebäude ungeschützt verkommen. Verluste soll die Stadt tragen.

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Rolle von Ex-Bürgermeister Wagner beim Grundstücksverkauf 2014

Geheimes Geschäft geplatzt (Teil 1 vom 30.07.2015)
Hintergrund zum geplatzte Grundstücksverkauf (Teil 2 vom vom 1.10.2015)
Rolle von Ex-Bürgermeister (Teil 3 hier)

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Holzhäuser Straße 3: Nur eine Teilnutzung

Nue eine Etage soll für das geplante Multifunktionshaus genutzt werden. Davor muss aber das gesamte Haus saniert werden.

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Welche Zufälle es doch gibt …

Man muss den Homberger Hingucker doch mal zum Schweigen bringen, sagte ein Anwalt kürzlich in einer Verhandlung beim Landgericht. Wenn das nicht geht, kann man es auch mit totschweigen versuchen. Drei Beispiele

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Neue Kita-Planungen


Leerstand nutzen, Kosten sparen

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verschleudert – vergeigt – versemmelt

Wertvolles Gebäude verschleudert,
Reformations-Jahrestag hochgejubelt und „vergeigt“,
Einkaufszentrum „versemmelt“

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Aufruf zur Stimmungsmache gegen Parapraphenreiterei

  Bürgermeister Dr. Ritz hat die oben stehende E-Mail an die Stadtverordneten verschickt. Stadtverordnete können sagen und fordern was sie wollen. Ein Bürgermeister jedoch ist verpflichtet, das bestehende Recht einzuhalten. Er ist sogar verpflichtet, gegen Beschlüsse der Stadtverordneten Einspruch einzulegen, wenn damit Recht verletzt wird. Ein Jurist im Amt, der sich hinter den Aufruf stellt […]

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Ärztehaus: Versuch einer Aufklärung


Was das Ärztehaus bisher gekostet hat und wieviel Miete bisher gezahlt wurde, ist den Stadtverordneten unbekannt. Wie sollen sie da den Magistrat und die Ausgaben kontrollieren können, wie es ihre Aufgabe nach der Gemeindeordnung ist?

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Nichts rührt sich auf dem Ulrich-Areal

  Der Oktober hat begonnen.  Die Schonzeit für brütende Vögel ist zu Ende. Von März bis Oktober durfte deswegen nichts abgerissen werden. Das ist im Bebauungsplan festgeschrieben. Der bereits für April angekündigte Abriss der Gebäude auf dem Gelände des geplanten Einkaufszentrums könnte jetzt beginnen.  Doch noch ist kein Bauzaun, kein Bauschild, kein Bagger zu sehen. […]

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