HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Millionenverluste durch das Immobiliengeschäft Kasernengelände | Teil 2

 
Am 25. September 2012, also vor genau 7 Jahren, kaufte die Stadt Kasernen und Freigelände von insgesamt 79,32 Hektar für 1,3 Mio. Euro.
Aus der Vermarktung der Flächen und Gebäude wollte die Stadt Gewinne erwirtschaften.

Am 20. August 2019 stellte der Projektbeauftragte bei der Hessischen Landgesellschaft (HLG), Joachim Kothe, den Stand der Vermarktung den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses dar. Die Präsentation wurde im Ratsinformationssystem veröffentlich. Die Abrechnung ist dabei so verkleinert, dass sie kaum lesbar ist.
 

Hat sich das Geschäft für die Stadt gelohnt?

Die vorgelegte Abrechnung in der Präsentation ist kaum lesbar. Absicht?
Ein Motiv wäre dafür gegeben, denn die Stadt hat jetzt 4,85 Mio. Euro Verbindlichkeiten und eben keinen Gewinn gemacht.

Von den 79 Hektar sind 31,16 Hektar verkauft worden. Der Erlös ist mit 1,9 Mio. Euro angegeben. Die Grundstücke einschließlich Gebäuden wurden damit im Durchschnitt für 6,21 Euro/qm abgegeben. Das Preisniveau entspricht ein oder zwei Monatsmieten!

Die Verluste haben die Homberger zu tragen. 

Zusammen mit weiteren Einnahmepositionen ergibt sich ein Erlös von 2,90 Mio. Euro.

Dem stehen Aufwendungen in Höhe von 7,73 Mio. Euro gegenüber.
Größter Posten ist dabei die Erschließungsaufwand mit 4,74 Mio. Euro. Für die Umwandlung von der militärischen zur zivilen Nutzung  sollte es eine Förderung des Landes in Höhe von 1,75 Mio. Euro geben. Dieser Betrag findet sich nicht in der Aufstellung.

In der Präsentation von Herrn Kothe gibt es dazu keine Erklärung. Es könnte sein, dass die Förderung nicht ausgezahlt wurde, weil in dem Förderantrag weit überhöhte Angaben gemacht wurden.

In der Abrechnung lässt sich auch nicht entziffern, wie hoch die Kosten für den Abriss der Unterkunftsgebäude in der ehemaligen Ostpreußenkaserne sind.

Dieses finanzielle Desaster war vermeidbar. Das Hessische Wirtschaftsministerium hatte selbst eine Studie beauftragt, die die Vermarktungschancen der verschiedenen aufgelösten Kasernen in Hessen untersucht hatte. In der Studie wurde vor dem Kauf gewarnt. Die Homberger Kommunalpolitiker setzten sich mehrheitlich darüber hinweg. Sie wurden dabei von der HLG bestärkt.

Die HLG verkaufte nicht entsprechend der Bodenbevorratungsrichtlinie. Nach der Richtlinie soll der Verkaufspreis so hoch sein, dass die Kosten gedeckt werden. Abweichungen müssen vor dem Verkauf bekannt gemacht werden. Die HLG hat sich über das Recht hinweggesetzt, zum Schaden der Stadt.

Welche Rolle die einzelnen Beteiligten dabei spielten, wird in weiteren Teilen dargestellt.

Vor sieben Jahren hat die Stadt die Kasernen gekauft  | Teil 1

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Vor sieben Jahren kaufte die Stadt die Kasernen I Teil 1

    Abbildung der Präsentation der Seite mit der Abrechnung der HLG über das Kasernengelände. Auszug aus der Gesamt-Präsentation  (gesamte DIN A4 Seite in der Dokumentation am Ende des  Beitrags) [Erklärung nachgetragen: Die nicht lesbare Abbildung ist kein Darstellungsfehler. Es ist das Original, wie es in der Präsentation gezeigt wird.] Am 25.09.2012 wurde der Vertrag […]

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Neue Kunstinstallation am Marktplatz

Gelungene Kunstinstallation „Schaufensterpolitik und nichts dahinter“

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Apotheke im Einkaufszentrum erfüllt nicht die Anforderungen Einkaufscenter Drehscheibe, Schoofs Immobilien Frankfurt

  Auch eine Apotheke soll im Einkaufszentrum erreichbar sein, sie soll gleich nach dem Eingang vom jetzigen REWE-Parkplatz auf der linken Seite  der Mall zu finden sein. Die Gesamtfläche dafür beträgt 68 qm, davon sind 56 qm Verkaufsfläche, bleiben 12 qm für die notwendigen Nebenräume wie Labor und Nachtruheraum. Für Planung und Einrichtung Apotheken gibt […]

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Stadtzerstörung: Platte und Bunker

Rund 10.000 qm Betonplatte für Stellplätze,
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Gut sechs Meter hohe Bäume kann man auf einem Computerbild leicht einzeichnen. Sie sollen dort an der Kasseler Straße stehen, wo jetzt eine tiefe Baugrube zwischen der Kreissparkasse und der Spielhalle zu sehen ist. Unter den Bäumen gibt es die Räume von REWE. Wo sollen die Bäume wurzeln? Auf die Frage, wie viel Wurzelraum für […]

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3. 10. Doku: Aussteiger in Australien

Aussteiger in Australien, Traum und Wirklichkeit
Dokumentarfilm und Gespräch mit einem der Protagonisten

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Einkaufszentrum: Es knirscht erheblich

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Deutsch-polnischer Kulturabend in Wernswig

Staatssekretär Mark Weinmeister begrüßt die Gäste und nimmt mit, wie der Kulturaustausch mit weiteren Projekten gefördert werden kann.

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11. Okt. – Reinhard Mey Lieder

Freitag, 11. Oktober, 20:00 Uhr
Reiner Roßkopf spielt Lieder von Reinhard Mey

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