HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Diffamieren, wenn die Argumente fehlen

In der politischen Kultur hat sich die Strategie durchgesetzt, lieber die Personen diffamieren als sich die Mühe zu machen sachliche Argumente zu erarbeiten.

 

Ein Beispiel aus der Homberger Politik

Ausgangspunkt ist der Beitrag Entlassung aus dem Schutzschirm: Was sind die Folgen?

Die Aussage des "Einwohners" ist falsch. Die Höhe der Fördermittel von 90 Prozent der Baukosten kann Homberg nur erhalten, wenn es sich in einer Haushaltsnotlage befindet. Der Begriff Haushaltsnotlage ist nicht genau definiert und hängt von den jeweiligen Ländergesetzen ab. Eine Haushaltsnotlage liegt immer dann vor, wenn der Haushalt einer Kommune nicht mehr ausgeglichen werden kann und von der Aufsicht Maßnahmen ergriffen werden müssen. In Hessen ist dazu die Regelung mit dem Schutzschirm gewählt worden. Homberg hat viele Finanzhilfen bekommen, um seine Schulden etwas abzubauen.

Kommunen haben hohe Schuldenlasten einmal aufgrund der unzureichenden Finanzierung der Kommunen. Zum anderen aber durch die eigenen Fehler. Die 4,85 Mio. Euro Schulden, die die Hessische Landgesellschaft (HLG) vorrechnet, haben die Politiker der Stadt selbst verschuldet., Ebenso die Kostensteigerung beim Ärztehaus, die noch weiter steigen sollen.

Solche Sachzusammenhänge darzustellen, vermeidet der "Einwohner". Stattdessen behauptet er, die Informationen wären falsch und ich hätte mich besser informieren sollen.

Dieser Stil, diffamieren statt argumentieren, hat sich in Homberg stark ausgebreitet. Er konnte sich auch ausbreiten, weil er unterstützt wurde, von den Parteien und den Aufsichtsbehörden.
 

Informationen zur Haushaltsnotlage

Die fortschreitende Spaltung der Gesellschaft in arm und reich gibt es auch bei den Kommunen. Reiche Kommunen kommen mit niedrigen Gewerbe- und Grundsteuern aus, das macht sie attraktiv.  Sie können auch den Eigenanteil bei Förderprogrammen aus eigener Kraft finanzieren. Sie können Fördermittel leichter nutzen.

Arme Kommunen sind gezwungen die Gebühren und die Gewerbe- und Grundsteuern stark zu erhöhen. Das macht sie unattraktiv gegenüber den reichen Kommunen. Ihre Haushaltsmittel reichen oftmals kaum ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen. Förderprogramme können sie nicht nutzen, weil sie den Eigenanteil nicht finanzieren können. Viele Fördermittel werden deshalb nicht abgerufen, siehe hier  und hier. Die Spirale abwärts geht weiter.

Um dieser Spaltung etwas entgegen zu wirken, ist das Konzept der Haushaltsnotlage geschaffen worden. Damit können auch arme Kommunen Fördermittel nutzen, denn ihr Eigenanteil wird auf 10 Prozent der Projektkosten reduziert.

Aber auch damit kann Schindluder betrieben werden, wie wir in Homberg sehen. Für das Multifunktionshaus Marktplatz 15 wurden 2017 die 90 Prozent-Förderung gewährt. Zur gleichen Zeit wurde im Nachbarhaus Marktplatz 16, der ehemaligen Engelapotheke, über vier Millionen Euro verbaut, ohne dass die Gesamtkosten und die Folgekosten ermittelt wurden. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung gab es nicht, Alternativen wurden nicht geprüft.  Die beiden unteren Geschosse werden an zwei Vereine kostenfrei abgegeben. Die Stadt trägt auch noch die Betriebskosten. Eine reiche Stadt kann sich solche freiwilligen Kosten leisten, nicht aber eine Stadt unter dem Schutzschirm.

Mit den beiden 170 qm großen Wohnungen in den Obergeschossen ist es nicht besser. Der Baukostenanteil je Wohnung von 1 Million Euro, ist über Mieten nicht zu refinanzieren. Wenn die Stadt überhaupt Mieter findet, dann nur zu den marktüblichen Mieten, die aber nicht die Kosten decken. Die Stadt subventioniert ungerechtfertigter Weise die Mieten.

Darf solche unverantwortliches Handeln auch noch mit Steuergeldern belohnt werden, während sich ander Kommunen redlich Mühe geben?.

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Entlassung aus dem Schutzschirm: Was sind die Folgen?

  In der kommenden Stadtverordnetenversammlung sollen die Stadtverordneten die Entlassung Hombergs aus dem Schutzschirm beschließen. Die Verschuldung ist durch Millionenbeträge des Landes an die Stadt zurück gegangen. In  Homberg besteht keine finanzielle Notlage mehr. Damit hat Homberg auch keinen Anspruch auf eine erhöhte Förderung bei den Fördermitteln, die in Höhe von 2,7 Mio. Euro für […]

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Do. 18. Okt. 19 Uhr Stadtverordnetensitzung in der Stadthalle

Die Sitzung ist öffentlich, Zuhörer sind willkommen.   Auf der Tagesordnung stehen die folgenden Themen: Die offiziellen Erläuterungen und Anlagen zu den Themen finden sich im Ratsinformationssystem hinter den Symbolen V, B, und der Briefklammer Link   1. Ärztehaus am Obertor – dritter Bauabschnitt Hier: Zwischenbericht zum Planungsstand Anmerkung: Für die liegend transportierten Patienten soll […]

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Minus 4,85 Mio. Euro statt Plus für Homberg

Ein zusammenfassender Kurzbericht über 7 Jahre Konversion.

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HEUTE: Konzert „Garcias a la vida“ Hommage à Mercedes Sosa

Hommage à Mercedes Sosa,
1935-2009
Die Stimme Südamerikas

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„Aufstand oder Aussterben“

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Aufruf zur Bürgermeisterwahl im Miniaturformat

Wer Bürgermeister werden will, muss bis zum 2. Dezember 2019 bewerben.
Ein gut bezahlter Job. Qualifikationsnachweis nicht erforderlich.

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Vom blinden Aktionismus zum Stillstand

Am Marktplatz und in der Obertorstraße herrscht bei den Projkten der Stadt seit Wochen Stillstand.

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Was muss im Vertragswerk des EKZ geändert werden und warum?


Warum soll mit Schoofs forciert wegen der Villa verhandeltn werden?
Darauf gibt der Ritz keine Antwort. Was führt er im Schilde?

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Keine Informationen zu den Planabweichungen beim EKZ

Abbildungen: Die sichtbare Abgrabung der Baustelle für das Einkaufszentrum neben dem Bindeweg stimmt nicht mit der vorgelegten Planung überein.   Presseanfrage an die Stadt vom 9.September 2019: In Homberg sind die Erdarbeiten der Großbaustelle für das Einkaufszentrum Drehscheibe unübersehbar. Dies Erdarbeiten stimmen nicht mit den Plänen überein, die als Grundlage für den Durchführungs- und Erschließungsplan […]

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ISEK -Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

Auszug aus dem Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept ISEK Die Stadt Homberg hat sich mit Beschluss vom 15. März 2019 zum Förderprogramm "Lokale Ökonomie" selbst an die Ziele des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepte gebunden. Das ISEK kann hier nachgelesen werden, besonders ab Seite 22 wird es konkret.   Die Förderrichtlinien zur Lokalen Ökonomie finden sich hier. In Bezug […]

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Gastronomie im Einkaufszentrum – ein Angriff auf die Altstadt?

Präsentationsfolie: Schoofs stellt das neue Konzept eines "Food Court" vor.   Immer mehr Gastronomie ins Einkaufszentrum – und die Altstadt? Am Anfang sollte gar keine Gastronomie mit Sitzplätzen im Einkaufszentrum genehmigt werden, um die bestehenden Betriebe in der Altstadt zu schützen. Inzwischen soll der Gastronomiebereich noch erweitert werden. Vom Schutz der Altstadt spricht niemand mehr. […]

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Verantwortliche für den Kasernenkauf und die Verluste | Teil 3

„Der Ankauf sei von der SPD gewollt, denn er gehöre zum Parteiprogramm.“
„Forschungs- und Technologiezentrum“
„„Bange machen gelte nicht“

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