HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Anfrage nach dem Sachstand zum Gebäude Krone


Am 24. April 2025 fragte die CDU nach dem Stand des "Kulturzentrums Krone" an. Der Bürgermeister gab nicht die Antwort, zu der er verpflichtet ist. 
Am 9. Oktober fasste die CDU noch einmal nach, doch was der Bürgermeister am 23. Oktober in der Stadtverordnetenversammlung sagte, konnte die Öffentlichkeit erst am 10. November aus dem Protokoll erfahren. Es waren überholte und somit wertlose Antworten, die der Bürgermeister den Stadtverordneten und somit den Bürgern lieferte.

Dieser Fall zeigt, die Demokratie wird von denen zerstört, die im Rathaus sitzen. Verantwortlich ist der Bürgermeister und auch der Stadtverordnetenvorsteher, der nicht das Recht der Stadtverordneten verteidigt.
Allerdings sind auch die Stadtverordneten verantwortlich, die das hinnehmen. 

 

24. April 2025: CDU reicht fristgerecht eine Anfrage ein. Sie möchte einen Sachstandsbericht über das "Kulturzentrum Krone". 

8. Mai 2025:  Die Anfrage steht auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung. 
Der Bürgermeister beantwortet diese Anfrage nicht. Er erklärt, der Magistrat habe darüber noch nicht beraten. Im Protokoll heißt es:

Bürgermeister Dr. Ritz teilt mit, dass die Beantwortung der Anfrage noch nicht im Magistrat behandelt werden konnte und die Antwort nachgereicht wird.
Daneben gibt Herr Ritz einige allgemeine Informationen über den aktuellen Stand des Kulturzentrums Krone

9. Oktober 2025: Die CDU-Fraktion schreibt an den Stadtverordnetenvorsteher

Bisher liegt diese schriftliche Antwort nicht vor. Wir bitten den Magistrat, die schriftliche Beantwortung der Anfrage schnellstmöglich vorzunehmen. Quelle

23. Oktober 2025:  antwortet der Bürgermeister schriftlich, der Magistrat habe die Antwort noch nicht schriftlich.

Laut Protokoll:

Beantwortung der Anfrage der CDU-Fraktion betr. „Sachstand Kulturzentrum Krone“ in der Stadtverordnetenversammlung am 23. Oktober 2025

Für die Stadtverordnetenversammlung am 08. Mai 2025 hatte die CDU-Fraktion eine Anfrage zum Sachstand „Kulturzentrum Krone“ gestellt.
Die Anfrage wurde damals mündlich von Bürgermeister Dr. Ritz beantwortet. Die schriftliche Antwort sollte nachgereicht werden, sobald die Anfrage im Magistrat behandelt worden sei.
Bisher liegt diese schriftliche Antwort nicht vor.


Diese Darstellung ist falsch.

1. Die Anfrage wurde am 8. Mai nicht beantwortet, weil sie "noch nicht im Magistrat behandelt werden konnte".
Weiter hieß es: "Daneben gibt Herr Ritz einige allgemeine Informationen …" Diese allgemeinen Informationen waren keine Beantwortung, denn der Magistrat hatte es ja noch nicht behandelt.

2. "Die schriftliche Antwort sollte nachgereicht werden". Auch diese Aussage ist falsch. Im Protokoll steht nichts, weder von einer schriftlichen Antwort noch vom Nachreichen.
 

In der schriftlichen Antwort vom 23. Oktober 2025, die im Protokoll zu lesen ist, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Antwort auf den Sachstand vom 8. Mai beziehen wird. 
Der Bürgermeister will über einen Sachstand berichten, der längst überholt ist. 
Er informiert nicht über die Zeit vom 8. Mai bis zum 23. Oktober. Das Ganze ist auch erst im Sitzungsprotokoll zu lesen, das erst am 10. November 2025 im öffentlichen Teil des Ratsinformationssystems veröffentlicht wurde.

Auf die Fragen vom 24. April 2025 erfährt die Öffentlichkeit erst am 10. November etwas, aber nur das, was am 8. Mai der Stand war.
Über die weitere Entwicklung sagt der Bürgermeister nichts.
Es brauchte 200 Tage oder  28 Wochen und 4 Tage oder mehr als ein halbes Jahr, um die folgende Antwort zu geben.


Dokumentation der überholten Antworten

Beantwortung der Anfrage der CDU-Fraktion betr. Sachstand „Kulturzentrum Krone“ in der  Stadtverordneten-versammlung am 8. Mai 2025
Vorbemerkung: Bei der Beantwortung der Anfrage wird der Sachstand per 08.05.2025 angenommen, der zwischenzeitlich weitgehend überholt ist.


1) Wie ist der aktuelle Sachstand in Sachen baulicher Maßnahmen am und im Gebäude?

Die geplanten baulichen Maßnahmen sind abgeschlossen. Lediglich die Fassadensanierung soll (planmäßig) später erfolgen.

2) Stehen noch Maßnahmen an? Falls ja: Wie ist der Zeitplan diesbezüglich?

Die Sanierung der Fassade ist frühestens 2027 vorgesehen.


3) Von welchen möglichen Kosten würde ausgegangen und wie soll, in diesem Fall, die Finanzierung abgebildet werden?

Die Kosten der Fassadensanierung richten sich nach deren – noch im Detail zu planenden – Umfang. Es werden entsprechende Mittel im Haushalt 2027 (oder später) vorgesehen.

4) In welchem (baulichen) Zustand befindet sich das, nicht nutzbare, 2. OG?

Das 2. OG wurde baulich kaum verändert. Es wurde jedoch in das Brandschutzkonzept einbezogen.

5) Wie ist der Verfahrensstand in Sachen Vertragsverhandlung bzgl. Verpachtung?

Die Vertragsverhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss.

6) Wie ist der aktuelle Stand in Sachen Ausstattung und restlicher Möblierung? Wie ist der Zeitplan diesbezüglich?

Die notwendige Ausstattung wird rechtzeitig zur Eröffnung beschafft.

7) Von welchen Kosten wird ausgegangen und wie soll die Finanzierung abgebildet werden?

Es wird mit Gesamtkosten von 100.000 – 125.000 EUR gerechnet. Entsprechende Hausmittel stehen zur Verfügung.

 


Vorschau | So. 7. Dez. 16 Uhr | Bach, Barrios und Briefe an den Weihnachtsmann

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Der Lack ist ab

Foto: Fenster mit Aushang im sogenannten "Möbelwagen" am Marktplatz zeigt veraltete Veranstaltungen und abblätternde Farbe. Samstags Vormittag auf dem Homberger Marktplatz herrscht Stille. Ein Wochenmarkt hat hier schon lange nicht mehr stattgefunden. Die "Veranstaltungshighlights", die im Schaukasten angekündigt werden, sind längst vorbei. Seit zwei Monaten hätten die Plakate entfernt werden können. Am Multifunktionshaus sind von […]

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Homberger Friedhofskultur soll teurer werden

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Anfrage vom 8. Mai zum „Kulturzentrum Krone“ erst im Oktober auf erneute Nachfrage veröffentlicht


Was hat der Bürgermeister Dr. Nico Ritz zu verbergen?

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9. November – Homberger Text der Stele der Toleranz


Das Foto zeigt eine schöne Symbolik. Exter war der Apotheker am Marktplatz. Er war auch NSDAP-Kreisleiter in der NS-Zeit. Die Regenbogenfahne steht für Vielfalt, die über die NS-Idiologie weht.
Wenige hundert Meter entfernt an der Drehscheibe stand früher das Haus des Ortsgruppenleiters der NSDAP in Homberg. Heute steht dort das Gebäude der Kreissparkasse und davor ein sogenannte Stele der Toleranz. In Augenhöhe wird die Geschichte der NS-Zeit verfälscht dargestellt und alle Homberger Parteien und Politiker nehmen das schweigend hin. Mehr noch, sie treten auf, wenn Schüler über die Stolperstein-Verlegung in Borken berichten.

Der verstörende Text von 2024 auf der Stele der Toleranz an der Drehscheibe hier.

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Wo sind die Grabkreuze der Abbtissinen?

Die aufwändige und teure Umgestaltung des Stadtparks „Alter Friedhof“ nähert sich dem Ende. Selbst die alten Grabmale sind wieder aufgestellt worden.
Warum sind die gusseisernen Grabkreuze entfernt worden? Der Sockel und das gusseiserne Gitter stehen jetzt leer da. Früher stand noch davor eine Tafel, auf der die Bedeutung erklärt wurde. Geschichte wird entsorgt.

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Welche Folgen hat es, wenn der Magistrat die Beschlüsse der Stadtverordneten nicht ausführt?

  Seit Februar 2025 hat der Magistrat den Stadtverordnetenbeschluss zur Schaffung eines sicheren Fußgängerüberwegs über die Wallstraße zum Busbahnhof nicht ausgeführt. Um zu ermitteln, welche rechtlichen Konsequenzen das hat, eine Anfrage an ChatGPT:   Frage:  Welche Folgen hat es, wenn in einer Kommune der Magistrat die Beschlüsse der Stadtverordneten nicht ausführt? Die Antwort von ChatGPT:  (Stand […]

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Magistrat setzt Beschlüsse nicht um

Sicheren und beleuchteten Fußgängerüberweg über die Wallstraße    Die FWG stellte im Februar 2025 einen Antrag, einen sicheren und beleuchteten Fußgängerüberweg in der Wallstraße einzurichten. Bis zum Baubeginn soll ein provisorischer Fußgängerüberweg eingerichtet werden. Der Antrag der FWG einen Fußgängerüberweg einzurichten wurde am 20. 2. 2025 einstimmig beschlossen. Auch andere Beschlüsse wurden schon ignoriert.   Jetzt […]

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Wird der Bauhof rechtswidrig eingesetzt ?

Foto: Bauschild am Gebäude Obertorstraße 1  Über dem Bürgerbüro werden die ehemaligen Büroräume des Bauamtes zu Wohnungen ausgebaut.    In der letzten Stadtverordnetenversammlung sollte das Haus Holzhäuser Straße 14/16 angekauft werden, um es durch die Mitarbeiter des Bauhofs über drei bis vier Jahre zu sanieren. Dieses Vorhaben wurde abgelehnt. Die Stadt hat bereits beim Bau […]

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Gasthaus Krone Eröffnung: Ende November – geplant – in 4 Wochen

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Ein Jahr Städtepartnerschaft mit Ubatuba

3. November 2025 Ein Jahr Kulturbündnis Homberg-Ubatuba   Vor einem Jahr unterzeichneten Bürgermeister Dr. Nico Ritz und die Bürgermeisterin von Ubatuba, Frau Flavia Pascoal, die Vereinbarung über die kulturelle Zusammenarbeit beider Städte. Abbildung: Am 3. November 2024 unterschrieb Bürgermeister Dr. Nico Ritz die Städtepartnerschaft mit Ubatuba (automatische Übersetzung)   Die feierliche Unterzeichnung fand im Teatro […]

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