Ein halbes Jahr wurde Gefahr verdrängt, jetzt sind die Hallen gesperrt In der ehemaligen Bundeswehrhalle, die jetzt dem Forst- und Umweltdienst gehört, wurde im Mai 2010 das Wellasbestdach abgebaut und durch Blechprofile ersetzt. Seit dieser Zeit behaupten Eigentümer und die Aufsichtsbehörden des Kreises, die Asbestsanierung sei korrekt verlaufen und eine Belastung mit Asbeststaub in den Hallen gäbe es nicht.
Asbestbelastung ist nachgewiesen und erste Konsequenzen folgten
Im Juni und im Dezember wurden von anerkannten Labors Proben untersucht und in allen Asbestfasern festgestellt. Erst nachdem das Ergebnis vom Dezember dem Landrat vorgelegt wurde, kündigte er eine Sperrung der Hallen an. Allerdings beschränkte sich die Anordnung nur auf einige wenigen Hallenabschnitte, während im Bereich des Brennholzhofes die Arbeit ununterbrochen weiter ging. Auch die Mitarbeiter des Kreises und des Frauenhauses sind nicht ausreichend auf die Gefahr hingewiesen worden, denn sie waren in den angemieteten Hallenteilen des Kreises tätig. Jetzt hat das Amt für Arbeitsschutz wohl noch einmal auf die Pflichten hingewiesen, denn seit wenigen Tagen hängt an allen Hallentoren ein Hinweisschild. Es fordert dazu auf, die Halle erst nach Rücksprache zu betreten. Der Grund wird nicht genannt. Ein eindeutiger Hinweis auf die Asbestgefahr und die Gefährlichkeit fehlt noch immer. Wie das obige Foto vom 28. Februar 2011 zeigt, sind dennoch im Bereich des Brennholzhofes zwei Hallen geöffnet und benutzt.
Gefährdung statt Gefahrenabwehr Der Landrat und die Fachbehörden des Kreises haben ein halbes Jahr lang nichts zum Schutz der Menschen getan, die diese Hallen benutzten. Die Hinweise auf die Gefahren wurden geleugnet. Statt den ersten Hinweisen verantwortlich nachzugehen und selbst zu prüfen, verließen sich die Ämter allein auf die Aussagen des Forst- und Umweltdienstes.
Vom Verein zur GmbH
Auf den Hinweisschildern taucht zum ersten Mal der Eigentümer in einer neuen Rechtsform auf. Aus dem gemeinnützigen Verein ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geworden. Die Umwandlung erfolgte am 18. Februar 2011. Was sind die Gründe für diesen Wechsel? Was sind die rechtlichen Unterschiede und die Folgen?
Der Forst- und Umweltdienst äußert sich gegenüber der Presse zu der Asbestdachsanierung und den Folgen verbindlich und bereit alles notwendige zu tun.
Gegenüber einem verunsicherten und nachfragenden Kunden, schlägt die Geschäftsführung einen anderen Ton an, da ist alles nur Theater eines Querulanten.
Der Gutachter sollte nicht den Chemieunfall beurteilen, er wurde auch nicht herangezogen „weil die Feuerwehr bei bei ihren Messungen an Grenzen gestoßen sei.“ Diese Behauptungen des CTL-Vorstandes sind falsch, wie aus der Darstellung der Firma selbst hervorgeht. Der Gutachter wurde herangezogen, um die erforderlichen Freigabemessungen durchzuführen. Das ist die arbeitsmediznischen Voraussetzung, um den Betrieb in den Hallen wieder aufzunehmen.
Pressemitteilung Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Homberg Die dreiste Stellungnahme von CTL-Vorstand Wietzel zum Unfall mit giftigem Phenylmercaptan ist eine Verhöhnung der Verletzten und der Rettungskräfte, die am frühen Morgen des 16. Februar alles getan haben, um die Auswirkungen des von CTL verursachten Unfalls einzudämmen. Die Tatsache, dass erst fünf Tage nach dem Unfall überhaupt eine […]
Die Überwachunskameras zeigen einen anderen Ablauf der Unfallhergangs, als er bisher in den Medien verbreitet wurde. Die beteiligten Arbeiter haben verantwortlicher gehandelt als der Vorstand, der jetzt für die erkrankten Einsatzkräfte nur Vorwürfe übrig hat.
Zu der Berichterstattung auf HNA-online haben viele Leser den Giftunfall kommentiert, dabei sind interessante Aspekte zur Sprache gekommen, die es vierdienen genauer anzuschauen, zumal auch Fachleute und Insider Informationen bereit stellten.
Wieder wird hoffnungsfroh von einem neuen Autohof in Remsfeld geschrieben. Im Frühjahr 2009 wurde der Mega-Autohof zu den Akten gelegt.
Autohof, Spielhallen und Logistikunternehmen schaffen keine Zukunftsperspektiven für die Region.
Die FDP träumt noch immer vom Magnetgeschäft in der Innenstadt.
2003 wurde das „Marktzentrum Ost“ verkündet und es verschand in der Versenkung. Mittlerweile haben ander Städte ihre Erfahrungen gemacht.
In Frankenberg wurde zuletzt ein Projekt gestoppt. Die orstansässigen Einzelhändler waren erleichtert.
Das Team der ehemaligen städtischen Alten- und Krankenpflegestation erhielt Spitzennote. Das Team arbeitet jetzt beim Pflegedienst Schote.
Für Homberg ist es ein Verlust. Diese guten Mitarbeiterinnen sollten 2009 kurzfristig wieder nur kurzfristige Verträge erhalten. Der Bürgermeister legte ihnen ungültige Verträge eines nicht existierenden Vereins vor.
Stattdessen eine fachfremde Firma, nicht akkreditiert, nicht unabhängig, nicht vereidigt, aber vom Forst- und Umweltdienst e.V. ausgesucht und bezahlt.
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