Im Industriegebiet des Zweckverbandes Schwalm-Eder-Mitte tut sich schon lange nichts Sichtbares mehr. Um so mehr fällt ein neues Bauschild ins Auge: Neubau eines modernen Entertainment-Centers, kurz eines Spielsalons. Schon einmal wurde über diese Pläne berichtet und über die Gefahren, die damit verbunden sind.
In Homberg betreibt das Diakonische Werk eine Beratungsstelle für Spielsüchtige. Offensichtlich gibt es genug Menschen, die abhängig geworden sind, mit allen Folgen für die Anghörigen.
Jetzt will ein neues Unternehmen weiter auf das Suchtpotenzial nutzen.
Ist das Gewerbe- und Arbeitsplatzförderung, die Homberg braucht? Mit solchen Etablisiments wird Geld aus der Region abgeschöpft, statt Kaufkraft zu schaffen.
Die Verantwortlichen des Zweckverbandes, die Bürgermeister von Homberg, Knüllwald und Schwarzenborn haben das Gelände an ein solches Unternehmen verkauft. Sie sind für die Förderung der Spielsucht verantwortlich wie auch für die Schäden, die sich daraus für die Familien der Abhängigen ergeben.
Anstatt die Beratungsstelle gegen Spielsucht in Homberg zu unterstützen, wird ihr in den Rücken gefallen. In Homberg wurden schon nach der Gründung der Beratungsstelle zwei neue Spielsalons eröffnet und jetzt kommt noch eine Großanlage in Remsfeld hinzu.
Vor einem Jahr war noch von einer Gebäudefläche von 5000 qm die Rede, die ist zum Glück erheblich verringert worden, jetzt verkündet das Bauschild nur noch eine Fläche von 580 qm.
siehe auch:
Spielhallen: Ein Zeichen des Niedergangs
5000 qm Spielhalle im gemeinsamen Zweckverband
Foto: Montage mit Luftbild Quelle: Prospekt des Industrieparks-A7
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Von Delf Schnappauf am 04.06.2010 um 09:44 Uhr
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Die Fördermittel, die in den letzten Jahren nach Homberg gelangten, haben nichts mit dem Hessentag zu tun, sie beruhen auf Förderprogrammen, die für alle Kommunen geleistet werden.
Die Hessentags-Verluste lassen sich nicht schön rechnen.
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Von Delf Schnappauf
am 27.05.2010 um 09:39 Uhr
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Eine Abrechung zeigt, der Hessentag ist noch teurer geworden, nicht billiger gegenüber dem Nachtragshaushalt 2008. Die Mehrwertsteuer wurde einfach ausgeblendet.
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Von Delf Schnappauf
am 24.05.2010 um 21:02 Uhr
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Auch in Homberg hatte man in den vergangenen Jahren mit Zinsderivaten geliebäugelt. Zum Glück ist es nicht dazu gekommen, trotzdem wird es als Sparmöglichkeit im Haushaltssicherungskonzept dargestellt.
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Von Delf Schnappauf
am 20.05.2010 um 10:39 Uhr
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Schallschutzwand soll in der Efzewiese errichtet werden. Als ein Vorteil sieht der Bürgermeister: Sie kann auch bemalte werden.
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Von Delf Schnappauf
am 07.05.2010 um 09:26 Uhr
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Viele Sparvorschläge wurden von CDU/FDP in der Vergangenheit abgelehnt. Jetzt tun sie erstaunt, warum keine gemacht werden.
Und schon geht es weiter: Sparvorschläge wurden abgelehnt, Haus Wicke soll für 300.000 Euro saniert werden. Folgekosten werden ignoriert.
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Von Delf Schnappauf
am 04.05.2010 um 10:36 Uhr
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In Alsfeld geht es seit Jahren, in Borken schafft man es, in Spangenberg beschreitet man diesen Weg, in Homberg ist es beschlossen, doch nichts passiert: Kostengünstige Sanierung in Verbindung mit Sozialprojekten.
Stattdessen präsentiert der Bürgermeister eine Kostenschätzung über 300.000 Euro für ca. 80 Quadratmeter effektive Nutzfläche. Jährliche Folgekosten 12.450 Euro.
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Von Delf Schnappauf
am 02.05.2010 um 11:33 Uhr
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Von Bürgermeister Wagner wurde die Initiative seiner Mutter mit der Bigband-Spende von 5000 Euro begünstigt, ohne dass es bisher eine sachliche Kontrolle gab. Wem wurde bisher wirklich geholfen? Hilfsgelder, die nun fast zwei Jahre auf dem Konto liegen, erfüllen nicht mehr die Bedingungen für Gemeinnützigkeit.
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Von Delf Schnappauf
am 23.04.2010 um 08:40 Uhr
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Wer hohe Vermögen besitzt, der freut sich über Kommunen, die Kredite brauche und dafür dauerhaft und zuverlässig Zinsen zahlen. Arme Kommunen sind eine gute Kapitalanlage. Mit Privatisierung kann man noch mehr Gewinne herausholen.
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Von Delf Schnappauf
am 12.04.2010 um 21:34 Uhr
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Aufgaben wachsen, Einnahmen sinken, dennoch verzichten Bund und Land auf Steuereinnahmen, auffälliger Weise bei den hohen Einkommen und Vermögen.
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Von Delf Schnappauf
am 07.04.2010 um 08:29 Uhr
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Wie die Homberger Parteien die Homberger Politik beurteilen.
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Von Delf Schnappauf
am 31.03.2010 um 10:08 Uhr
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Grund- und Gewerbesteuern liegen in Homberg schon weit über dem Kreisdurchschnitt und wurden weiter erhöht. Diesen Schritt genau zu prüfen und abzuwägen, verhinderte die CDU/FDP mit ihrer einen Stimme Mehrheit.
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Von Delf Schnappauf
am 29.03.2010 um 11:48 Uhr
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… der für den Fehler verantwortlich ist.
Da die Stadt ohne Bauantrag gebaut hatte, konnte die Bauaufsicht auch nicht prüfen. Jetzt muss im Änderungsverfahren des Bebauungsplans auch ein Lärmgutachten erstellt werden.
Die Stadt muss die Kosten für diesen Fehler tragen.
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Von Delf Schnappauf
am 26.03.2010 um 09:32 Uhr
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