HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Baufortschritt im Ärztehaus gleich Null

Baufortschritt gleich Null

 

Am 5. Juni 2013 unterschrieb Bürgermeister Martin Wagner ein "Stadtentwicklungskonzept für die Altstadt Homberg (Efze)", das nach dem Stil wohl hauptsächlich von dem angestellten Architekten Jochen Gontermann verfasst wurde.

Ein Meilenstein?

Zum Ärztehaus heißt es:

Mit Hilfe des Stadtentwicklungsfonds "Jessica" und mit dem Programm "Stadtumbau West", ein Meilenstein nach der Schließung des Kreis-Krankenhauses in der Homberger Krankenversorgung.
Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes wird noch in diesem Jahr sein. Für die Innenstadt-Vitalisierung ein Weg in die richtige Richtung. Durch Onkologie (10 Bettenplätze) und Dialyse (25 Bettenplätze) sind dort bereits über 50 Arbeitsplätze entstanden."

Das Jahr 2013 ist zu Ende, der zweite Bauabschnitt ist immer noch eine Baustelle im 1. Obergeschoss. Wie der Vergleich der beiden Fotos zeigt, tut sich auf dieser Baustelle nichts.

Bereits im Juni 2013 sollen nach diesem Text "bereits über 50 Arbeitsplätze entstanden" sein. Bei drei Arztpraxen wären das 16 Arbeitsplätze je Praxis. Eine wenig glaubhafte Aussage.

"Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen 2,7 Millionen Euro. Zuschüsse dafür kamen" hieß es im Newsletter der Stadt 02/2013. Eine Abrechnung über die bisherigen Kosten für das Ärztehaus liegt bis heute noch nicht vor.

"Vier Fachärzte sind schon da", sagt Jochen Gontermann. Insgesamt werden nach Fertigstellung des Komplexes in 5 Praxen bis zu 10 Fachärzte tätig sein, so will es die Planung." Newsletter der Stadt 42/2013.

Jetzt im Frühjahr 2014 kann man nur 3 Arztpraxen zählen. Alle Ärzte waren auch vorher in Homberg ansässig. Die orthopädische Praxis ist für die Patienten jetzt sogar schlechter zu erreichen, vor allem für gehbeinderte Menschen ist der Zugang über die Webergasse eine Zumutung.

Über die anderen gravierenden Planungsmängel ist hier bereits berichtet worden. Vermutlich bleibt es nicht bei den Mängeln, die bereits auf den ersten Blick ins Auge fielen.

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Wegen Wasserschaden nicht nutzbar.
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Weinfest14.000 bis 15.000 Euro jährlich fürs Weinfest.

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Aktionismus hilft nicht

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Jetzt kommt die Rechnung

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Ein Abgesang: Nach 12 Jahren „Belebung der Innenstadt“

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