HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

7,5 MW Solarpark in Homberg ist kein Vorzeigeprojekt

Solarparkfläche mit StadtblickAm 13. August 2012 ließ der Projektentwickler Frank Geerken durch seine PR-Agentur den Baubeginn des Solarparks melden.

Der Bericht findet sich bei SEK-News (Schwalm-Eder-Kreis-News) unter der Überschrift:
b*green project entwickelt 7,5-Megawatt-Solarprojekt

Die Agentur bezeichnet diese 7,5 MW-Anlage, die bereits Ende 2011 erbaute 1,2 MW-Anlage und noch zu projektierende Anlagen südlich der Kasernen als hessisches Vorzeigeprojekt, das am Ende insgesamt eine Größe von über 10 MW erreichen soll.

Ein Vorzeigeprojekt ist das nicht
Das jetzige Baugebiet ist keine Konversionsfläche im Sinne des EEG, wie das Planungsbüro aus Witzenhausen behauptet. Standortübungsplätze sind von den Geländerbetreuern der Bundeswehr in enger Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden über Jahrzehnte im ökologischen Sinne gepflegt worden. Nicht umsonst ist die größte Fläche des Standorts europäisches Vogelschutzgebiet. Aus dem Grasland soll eine Goldgrube werden, die gute, garantierte Gewinne bringen soll. Zu zahlen haben die Stromkunden diese Gewinne, 20 Jahre lang. Auch das ist garantiert.

Es ist nur zu hoffen, dass der Netzbetreiber und die Clearingstelle dieses falsche Spiel nicht mitmachen. Leider beteiligt sich die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) an dem Schwindel. Als Eigentümerin weiß sie sehr genau, dass diese Flächen nicht den Kriterien des EEG entsprechen, sie hat duch einen Pachtvertrag mit dem Projektentwickler das Projekt ermöglicht.

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Was ist hier schwerwiegend beeinträchtigt?

Blick auf Hombergheute – morgen

PV mit Zaun und Überwachungskamera

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2107 Unterschriften für ein Bürgerbegehren im Rathaus übergeben

Die letzten Unterrschriften werden addiiert Mit sovielen Unterschriften für einen Bürgerentscheid hat niemand zu hoffen gewagt. So war die Überraschung und die Freude groß. Homberg hat gewonnen und zeigt, die Bürger wollen demokratische Verhältnisse in der Stadt.

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PV-Anlage ohne Anbindung

Solarpark Zaun und ÜberwachungskameraZu dem HNA-Beitrag: „Hombergs Bürgermeister Martin Wagner zum Kauf des Kasernengeländes“ vom 26.07.12 schrieb ein Leser einen bemerkenswerten Kommentar, aus seiner Sicht als Beteiligter bei den Bewerbungen um den Solarpark und das Verhalten Bürgermeister Martin Wagners.

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Die Subventionssonne lacht

Sonnenstunden im JahresdurchschnittAn 4 Sonnenstunden im Jahresdurchschnitt kann ein Solarpark Strom liefern.
Dafür gibt es die höchsten Subventionen für erneuerbare Energie.
Das lockt Kapitalanleger. Bürgermeister und Planungsbüros helfen deren Gewinne zu sichern. Zu Lasten der Bürger.

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Weitere Solarparks bringen nichts

Sonnenenergie im TagesverlaufFür die Tageszeiten, in denen genug Solarstrom vorhanden ist, muss man keine weiteren Anlagen dazubauen, deren Strom nicht gebraucht wird.
Mit solche Anlagen werden nur Subentionen kassiert. Sie tragen nichts zur Energiewende bei.

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HNA online berichtet über CDU Erklärung

Entscheid verzögert AnsiedlungDem Bau des Solarparks steht rechtlich nichts im Weg. Allerdings ist die Fläche kein Konversionsgebiet nach dem EEG, somit gibt es keine Abnahmegarantie und keine erhöhte Einspeisevergütung.

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„Grüne Konversionsflächen“ sind keine priviligierte Flächen im Sinne des EEG

Newsletter 5 Konversion Wirtschaftsministerium

Diese Rechtslage wurde auch bereits im Hingucker ausführlich dargestellt.
Lediglich im Homberger Rathaus scheint man der Meinung zu sein, diese Rechtslage außer Beachtung lassen zu können.

Der Bebauungsplan (Nr. 61) für den Solarpark entlang der ehemaligen Bahntrasse hat somit keine rechtliche Grundlage für die Einspeisung des erzeugten Stroms in das Netz.
Der regionale Netzbetreiber Eon ist weder verpflichtet diesen Strom abzunehmen noch die erhöhte Vergütung zu bezahlen.

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Bürgermeister: 3,5 Mio. Fördermitttel seien „reserviert“ (Frage 2)

Oft rechnet es sich nichtEs gibt keine 3,5 Mio.Euro reservierte Fördermittel.

Die Behauptung des Bürgermeisters ist falsch und frei aus der Luft gegriffen.

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Ist die Stadt verpflichtet Straßen und Kanäle im Kasernengelände zu übernehmen? (Frage 1)

2,6 ha kosten und altlastfreiDie Antwort des Bürgermeisters ist falsch.
Wesentliche Fakten unterschlägt er.
Die Stadt ist nicht verpflichtet die Straßen und Kanäle zu übernehmen. wie Wagner behautet.

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Bürgerentscheid ist Bürgerrecht

Geht vom Volke ausBürgerentscheid ist ein Instrument
der direkten Demokratie
auf kommunaler Ebene.

CDU und SPD scheinen Angst vor der Bürgermeinung zu haben.

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Bürgermeister-Information und die tatsächlichen Fakten

Bürgermeister informiert zum Kasernenkauf

Protokolle der Arbeitsgruppe "Konversion"

Mit einer Informationskampagne reagiert der Bürgermeister auf das eingeleitete Bürgerbegehren.
Plötzlich gibt es ungewohnt viele Informationen aus dem Rathaus. Wie hoch der Wahrheitsgehalt ist, kann in ein Vergleich mit den Protokollen der Arbeitsgruppe Konversion selbst beurteilt werden.

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Kasernenkauf: Tischvorlage als Alibi

Verheimlichte StraßenanbindungEine Tischvorlage zu Sitzungsbeginn, für die keine Zeit zum Lesen und Prüfen ist. Das ist ein Albibi und passt zu dem Zeitdruck, mit dem der Kaufbeschluss herbeigeführt wurde.

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