HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Abschluss des Summer of Pioneers – Wie ist die Bilanz?

Foto: Sonnenuntergang Homberg, Summer of pioneers endet.


Auf der Homepage der Stadt findet sich die Einladung zum "Zelebrieren des Sonnenuntergang" auf der Hohenburg am Freitag dem 1. Juli 2022. Gleichzeitig ist es auch der Abschluss der zweiten Runde des Summer of Pioneers.

Bildschirmfoto: Ausschnitt aus der Webseite der Stadt

Was hat das Projekt für Homberg gebracht? Was hat es gekostet?

Das Projekt sei dazu da, "Erkenntnis zu gewinnen, was Menschen dazu bringen kann, oder was Menschen auch daran hindern kann, aufs Land zu ziehen", so Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

Bisher sind noch keine Erkenntnisse formuliert worden, die für die Stadtpolitik wegweisend sein könnten. Ein Experiment kann nur Ergebnisse liefern, wenn es realistisch ist. In diesem Experiment wurden die Teilnehmer vielfältig subventioniert. Das ist keine Dauerlösung und kann deshalb auch keine übertragbare Einsichten liefern.

Bisher fehlt eine Aufstellung der Kosten, die die Stadt für dieses Projekt aufgebracht hat. Die zur Verfügung gestellten möblierten Wohnungen und Zimmer wurden unter dem Marktmietpreis zur Verfügung gestellt. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs wurden eingespannt, um Büros zu Wohnungen umzubauen, statt ihre orginären Bauhofarbeiten zu erledigen.
Wie werden diese Arbeitsleistungen in der Projektbilanz eingerechnet, einschließlich der vernachlässigten Pflichtaufgaben?
Was wird jetzt aus den Wohnungen in den ehemaligen Büros, in die Küchen und Sanitäranlagen eingebaut wurden? In welchem Umfang hat sich die Stadt an dem privaten Coworking-Place finanziell beteiligt?

In den Haushaltsplänen der letzten Jahre findet sich keine Position für das Projekt. In welchen anderen Posten wurden die Kosten versteckt?

Nach einem so großen Experiment sollte die Stadt Bilanz ziehen. Steht der großen Aufwand in einem vernünftigen Verhältnis zu dem Ergebnis? Die Kosten und die Arbeitsleistungen des Bauhofs müssten berechnet und vorgelegt werden.
  

Warum ziehen Städter aufs Land?

Antworten auf diese Frage hätte man sehr viel einfacher und schneller bekommen können.
Dazu hätte man nur die befragen müssen, die ihren Wohn- und Arbeitsplatz aufs Land verlegt haben. Dieser Prozess besteht schon seit mindestens 40 Jahren.

Allein in den letzten drei Jahren sind mir fünf Familien bekannt, die aus einem der Ballungsräume in die Region gezogen sind. Sie haben hier nicht in eine vorbereitete Wohnung bezogen, sondern haben sich finanziell engagiert, ein Gebäude gekauft und es saniert.  Das sind die Macher, die etwas bewegen. Und das alles ohne Publicity.

 


Abel Beckers Leben im Pfarrhaus Wernswig

Abel Becker (1860-1942) war Pfarrer in Wernswig von 1910 bis 1927. Er verfasste die Cronik von Wernswig, wie vorher schon die von Netra, wo er von 1886-1910 das Pfarramt versah.

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Wanderkino auf dem Marktplatz – wenig Homberger

Das seit 20 Jahren erfolgreich Projekt Wanderkino fand nur wenige Homberger Besucher. Die es miterlebten, konnten herzlich lachen.

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Wo sind die Vorlagen zum Kulturzentrum Krone?

Im Mai Am 16. Mai 2022 informierte Bürgermeister Dr. Nico Ritz in der Stadtverordnetenversammlung: Abbildung: Protokollauszug    Bereits im Mai war die Finanzierung von Projekten nicht mehr gesichert. Trotzdem wurden weitere Planungen verfolgt, obwohl schon klar war, dass die Stadt finanzielle Probleme hat.    Im Juni:  Gut einen Monat später stand auf der Tagesordnung des […]

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Wanderkino heute ab 20 Uhr wieder in Homberg

Foto: Tobias Rank richtete den Film-Projektor mit den 16mm-Filmspule ein. Das war vor einem Jahr.   Tobias Rank (Piano) undSebastian Pank  (Saxophon) sind wieder mit dem Wanderkino in Homberg. Heute ab 20 Uhr auf dem Marktplatz. Die Vorführung beginnt, wenn es ausreichend dunkel geworden ist. Eintritt ist frei. Stummfilme mit Live-Musik siehe: hier und eine […]

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Hitze: Überwärmung und belastendes Bioklima politisch gewollt

Bildschirmfoto mit den Temperaturen in Nordhessen am 18. Juni 2022   Kennzeichen Homberger Politik: Verantwortungslosigkeit 19. Juni 2022 Foto des Großparkplatzes über dem Einkaufszentrum – schattenlos Ein attraktiver Standort   Die Stadt Homberg genehmigte den Bau eines Einkaufszentrum, von dem die Planer schrieben: „Aufgrund  der  geringen  Anteile  an  Vegetationsflächen ist im Plangebiet von einer Tendenz […]

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Jetzt wird es eng, die Blasen platzen

Spielklötzchen aus dem Baukasten der Homberger Bauteufel

Spielklötzchen aus dem Baukasten der Homberger Bauteufel

Erst mal abreißen — Studien beauftragen — entwerfen und erweitern — schon mal mit Bauen anfangen — Mehrbedarf ankündigen — noch mehr Mehrbedarf erklären — Pläne vergessen, ab in die Schublade — mal den Bedarf prüfen — schöne Zukunftsbildchen vortragen lassen — wem kann man noch etwas zuschanzen — weitere Mittel hin und her schieben — neuen Standort suchen — soll es doch jemand anderes machen — wie viel hat das überhaupt bisher gekostet — kann das jemand sinnvoll nutzen — macht nichts, leer stehen lassen — welches Förderprogramm gibt es noch — was kann noch modernisiert werden — schöne Fortschrittsberichte für die Bürger:innen schreiben – Lobreden verfassen — Hauptsache Publicity — ……. — …… —

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Vor 14 Jahren war der Hessentag in Homberg

Mit Brot-und-Spiele Betäubungspolitik ist kein Wir-Gefühl zu schaffen. Entweder werden die Bürger informiert und beteiligt, oder sie ziehen sich zurück, wie es in Homberg sichtbar ist.

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Homberger Stadtgrün

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Negativpreis – zum Schaden der Stadt


Die Stadt Homberg kauft 738 qm Kirchengrundstück zum Negativpreis von 50.000 Euro, das haben die Stadtverordneten in der Stadtverordnetenversammlung am 19. Mai 2022 mehrheitlich bei nur einer Enthaltung wortlos beschlossen.

Negativpreis heißt, die Stadt erhält von der katholischen Kirche die Fläche und noch 50.000 Euro dazu. Die Stadt übernimmt damit laufende Verpflichtungen. .

Dieses Geschäft ist „mit erheblichen einseitigen Lasten für die Stadt Homberg verbunden“, heißt es im Vertrag.

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Willkommen in Homberg?

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Schule in Wernswig vor 100 Jahren

1726 wurde in Hessen die allgemeine Schulpflicht eingeführt.
1820 wurde in Wernswig eine neue Schule gebaut.
1914 unterrichtete Lehrer Mank 110 Schüler.

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Als in Wernswig der Osterbach noch sichtbar war


1957 wurde der Bach verbaut und in einem Kastenkanal durch die Dorfmitte geführt.

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